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Letzte Änderung: 23.11.2007 |
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Topfpflanzen umtopfen | ||
| Der Topfgarten | Orchideen umtopfen | Liste mit Balkon- und Terrassenpflanzen |
Warum und wann wird umgetopftUnsere Zimmer- und Kübelpflanzen wachsen nicht nur oberhalb des Topfrandes. Auch die Wurzeln entwickeln sich, sterben ab und wachsen wieder neu nach. In den Pflanzgefäßen steht ihnen aber nur begrenzter Raum zur Verfügung. Außerdem sammeln sich im Pflanzsubstrat Schadstoffe, die in sehr geringen Mengen im Wasser und Dünger enthalten sind, an. Ab Ende Februar ist die Zeit zum Umtopfen günstig. Weil bei den Pflanzen mit zunehmender Belichtung im Frühjahr das Wachstum angeregt wird, heilen die beim Umtopfen eventuell auftretenden Wunden sehr schnell. Nun sollte man nicht jedes Jahr umtopfen. Folgende Kriterien sind eine Entscheidungshilfe: Weiter lesen? |
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Blumentopf und andere PflanzgefäßeOb man nun Keramik oder Kunststofftöpfe nimmt ist in erster Linie Geschmackssache. Pflanzen im Tontopf brauchen mehr Wasser, als Pflanzen im glasierten Keramik- oder Plastiktopf. Töpfe werden nach dem oberen Durchmesser angegeben. Der neue Topf sollte nur eine Nummer größer sein, als der alte, da sonst die Pflanze nur Wurzeln bildet und keine Blüten. Tontöpfe werden vor der Erstbepflanzung zwei Stunden gewässert. Werden sie wieder verwendet müssen Pflanzkästen, Töpfe und Schalen mit einer Bürste gut gereinigt werden, um Krankheitserreger zu beseitigen. Dabei geht es vor allem um alte Erdreste und Ablagerungen, die entfernt werden müssen. Sie können Pilzsporen, Eigelege oder überwinternde Schädlinge beherbergen. Zum Reinigen nehme ich eine stabile Haushaltsbürsten oder eine extra dafür gekaufte Klobürsten. Mit letzteren kann man vor
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Blumentopf und andere PflanzgefäßeAuch wenn die meisten Pflanzen in Einheitserde sehr gut wachsen, benötigen einige Arten - z.B. Kakteen, Orchideen oder Azaleen - eine Spezialerde. Diese gibt es in reicher Auswahl im Fachhandel. Beim Substrat habe ich sehr gute Erfahrung mit Ton-Granulat gemacht. Um die Pflanzen aus ihren alten Töpfen besser herauszubekommen, kann man sie vorher gründlich gießen, den Topf gegen eine Kante klopfen oder den Topf zerschlagen. Der Wurzelballen der ausgetopften Pflanze wird möglichst nicht beschädigt. Nur abgestorbene, faulende Wurzelteile, die oberste Erdschicht und ein dicker Wurzelfilz werden entfernt. Über das Ablaufloch im neuen Topf lege ich eine Tonscherbe, darüber eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton. Die Pflanze setze ich weder höher, noch tiefer als sie vorher stand, den Wurzelhals aber mindestens zwei Zentimeter unter den Topfrand. Dann lässt sich die Pflanze besser gießen. Nach dem Pflanzen wird gründlich gegossen. Es darf aber kein Wasser im Untersatz stehen bleiben. Später wird nur noch so viel gegossen, dass die Erde feucht ist. Viele Pflanzen gedeihen sehr gut, wenn man sie nicht so häufig, aber wenn, dann durchdringen, gießt. Eine gute Methode zur Bestimmung des Zeitpunkts ist ausnahmsweise nicht der Grüne Daumen, sondern der Zeigefinger. Wenn man beim Umtopfen gekaufte Erde verwendet hat, wird frühestens nach sechs Wochen gedüngt. |
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