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Letzte Änderung: 14.12.2008

Alle Angaben ohne Gewähr!


Unsere Kübelpflanzen im Winterquartier II.


Winterquartier
Teil 1

Allgemeines zur Vorbereitung
Drei Pflanzen-Gruppen nach Minimaltemperatur im Herbst
Die vier Kategorien fürs Winterquartier
Kübelpflanzen im Freien überwintern
Winterharte Kübelpflanzen


Wichtige Regeln

Wenn die Kübelpflanzen im Winterquartier stehen, kann es schon passieren, dass sie einige Blätter verlieren. Dies liegt an der Umstellung, ist aber nicht so schlimm. Das welke Laub wird ständig abgesucht, damit Krankheitserreger keine Chance haben. Wichtig ist, dass das Winterquartier bei milder Witterung gut gelüftet wird. Zugluft ist aber zu vermeiden. Wachsen die Pflanzen normal weiter, stimmt der Standort. Ein kräftiger Rückschnitt ist aber aus Platzgründen oft unumgänglich und auch möglich. Durch die geringere Masse sparen die Pflanzen Kraft. Blüten, Knospen und Fruchtstände können, genauso wie beschädigte Zweige, entfernt werden. Im Frühjahr wird der Schnitt, wenn nötig, überarbeitet.


Schädlinge im Winter

Im Winter müssen regelmäßig die Blätter und Blattansätze mit der Lupe nach Schädlingen untersucht werden. Die typischen Winterschädlinge sind Schild- und Wollläuse sowie die Spinnmilbe. Da sie besonders bei zu trockener Luft auftreten, kann man im begrenzten Maße schon durch eine Befeuchtung der Luft vorbeugen. Dazu besprüht man die Blätter mit kalkfreiem Wasser. Der Wurzelballen soll nur mäßig feucht sein. Treten kleine Fliegen auf dem Wurzelballen auf, ist das nicht tragisch. Wenn sie sehr stören kann man die Erde mit feinem Tongranulat oder Split abdecken.



Winter-Pflege

In der Theorie ist die Pflege immer ganz einfach. In der Praxis überwintern unsere Kübelpflanzen in Kellerräumen, in kühlen Treppenhäusern oder auf Veranden, also dort wo gerade Platz ist. Besonders bei nicht ganz optimalen Standorten besteht die Pflege aus regelmäßiger Kontrolle auf Schädlinge, das Entfernen welker Blätter, ein maßvolles Gießen mit lauwarmem Wasser und aus häufigem Lüften.



Licht und Temperatur

Im Januar muss mit häufigerem Sonnenschein gerechnet werden, der ein vorzeitiges intensives Austreiben hervorrufen kann. Diese Pflanzen werden weich im Austrieb und bieten Schädlingen günstigere Bedingungen. Häufiges Lüften bei frostfreiem Wetter ist notwendig. Die Raumtemperatur sollte auch bei den Pflanzen der wärmsten Kategorie 15°C nicht übersteigen. Weil der Temperaturbedarf der einzelnen Arten differiert, ist ein Kompromiss zwischen 8 und 15°C für die meisten Arten verträglich. Treiben die Pflanzen trotzdem stark aus, kann durch wiederholtes Stutzen der Triebspitzen ein einigermaßen guter Aufbau der Pflanzen erreicht werden.


Gießen

Beim Gießen geht man besonders vorsichtig vor, denn je weniger Blätter eine Pflanze hat, umso geringer ist ihr Wasserverbrauch und umso sparsamer wird gegossen. Kühle Zugluft im Topfbereich ist auf jeden Fall zu vermeiden. Kalte und nasse Topferde führt zum absterben der Wurzeln und so zum Absterben der Kübelpflanze. Darum gießt man nach dem Lüften oder kontrolliert den Topf beim Lüften mit einem Thermometer.



Stecklinge ziehen

Von Geranien, Fuchsien, Wandelröschen oder Vanilleblumen lassen sich ab Januar, für die kommende Saison, Stecklinge abnehmen, die in einem feuchten Substrat zum bewurzeln gebracht werden. Günstig ist es, sie mit einem Glas oder durch Folie zu schützen, um eine feuchte, entspannte Luft zu erzeugen.



Geranien

Die überwinterten Geranien werden im Januar/Februar für die kommende Saison vorbereitet. Dazu werden die Pflanzen umgetopft, zurück geschnitten und an ein helles Fenster gestellt.

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Der Topfgarten
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