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Letzte Änderung: 15.08.2008
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Sanddorn - Hippohae rhamnoides

(Seedorn, Meerdorn, Dünenstrauch, Andorn, Rote Schlehe Fasanbeere, Besingstrauch, Haffdorn, Rheindorn und Schmaler Stechdorn)

Familie/Heimat/Wuchs Pflege und Vermehrung Sanddorn - Hippohae rhamnoides
Ernte/Verwendung Inhaltsstoffe Anwendung - äußerlich
    Anwendung - innerlich


Familie/Heimat/Wuchs


Sanddorn wird gemeinsam mit der nordamerikanischen Büffelbeere [Shepherdia] und den im eurasischen Raum beheimateten Ölweiden-Arten, der Familie der Ölbaumgewächse [Elaeagnaceae] zugeordnet.
Zur Gattung Hippohae gehören drei Arten dorniger, sommergrüner Sträucher und Bäume. Sie sind sehr widerstandsfähig gegen Kälte und Hitze. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare Blüten. Im Herbst tragen sie auffällige Beeren. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Die Gehölze sind in kalten Klimazonen Asiens, Nordeuropas und den Alpen beheimatet. Sie kommen an der Küste, an Flussufern und in sandigen Wäldern vor. Sie sind resistent gegen Wind und Salz, eignen sich daher sehr gut als Heckenpflanze im Küstenbereich.
Sanddorn bildet ein dichtes, bis 10 Meter weit und flach wachsendes Wurzelsystem, aus dem sich Sprosse entwickeln. Durch ihre ausladenden Wurzeln sind sie eine ideale Befestigung von sandigen Böden. Vielfach pflanzt man Sanddorn als Pionierpflanze in Dünen, an Meeresküsten und Flussufern, um diese abtragungsgefährdeten Böden zu schützen. Im Wurzelbereich leben luftstickstoffbindenden Bakterien mit dem Gehölz in Symbiose. Das Ölweidengewächs steht in Deutschland unter Naturschutz.

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Familie - Heimat - Wuchs Pflege und Vermehrung Sanddorn - Hippohae rhamnoides
Ernte/Verwendung Inhaltsstoffe Anwendung - äußerlich
    Anwendung - innerlich



Pflege und Vermehrung


Hippohae mag volle Sonne. Das Substrat kann trocken, in der Tiefe zeitweise nass, gelegentlich auch überflutet, basenreich (meist ka1khaltig), roh und sandig-kiesig sein und nur wenig Humus und Feinerde enthalten. Sanddorn ist resistent gegen Wind und Salz. Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge im Sommer, oder durch Samen im Herbst.


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