Alokasie - Herkunft
Die Gattung
Alocasia stammt aus den tropischen süd- und südostasiatischen Raum. Sie unterteilt sich in etwa 65 Arten großblättriger Stauden mit
Rhizomen oder
Knollen. Die unterirdischen Teile einiger Arten sind essbar,
die meisten enthalten jedoch
Gifte, die Zunge und Kehle anschwellen lassen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind leicht giftig.
Sie haben schild- oder pfeilförmige Blätter an langen Stielen mit markanten Nervensträngen, häufig in abweichenden Farben. Sie gehören zu den
Aronstabgewächsen. Diese prachtvollen
Blattschmuckpflanzen des tropischen Regenwaldes haben besonders hohe Ansprüche. In einem normalen Wohnzimmer gedeiht sie nur wirklich gut, wenn die Luft feucht ist. Besser eignet sich ein warmer Wintergarten. Sie benötigen eine Mindesttemperatur von 15(±5)° C und feuchtwarmes Klima. Optimal ist ein schattiger Standort mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von 22 bis 30° C, sowie eine sehr gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. Diese Pflanzen reagieren bereits auf einmaliges kurzzeitiges Nichteinhalten ihrer Optimalbedingungen sehr empfindlich. Zugluft, Abkühlung unter 20° C, ein zu nasser oder zu trockener Topfballen und zu trockene Luft können zum Absterben der Pflanze führen.
Die Blätter Manche Alokasien-Arten können, am richtigen Platz und bei richtiger Pflege, mannshoch werden. Dann wird es oft problematisch, für die Pflanze den richtigen Standort zu finden Innerhalb kürzester Zeit kann die Alokasa, bei optimalem Standort und einer regelmäßigen Düngung, 3 m erreichen, wobei das einzelne Blatt 1,30 m in der Länge misst. Der Umfang der Pflanze beträgt etwa 12 m. Ein kleiner Topf kann den Wuchs stoppen.
Alokasa-Arten gibt es auch als Kreuzungen, bei denen man versuchte, die Schönheit mit der Robustheit der Pflanze zu kombinieren.