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Letzte Änderung: 14.02.2004

Alle Angaben ohne Gewähr!

 

Palmen

Pflege allgemein
 

Palmen vermitteln einen Hauch von Exotik, sie sind dekorativ und relativ pflegeleicht. Natürlich benötigt jede Palme auch den für sie zugeschnittenen Platz, an dem Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichtbedarf den Bedürfnissen angepasst sind.

Wie verschieden die Bedürfnisse von Palmen sind, siehst du sehr gut auf der Seite
>> Palmen - Übersicht und Verwendung <<

Temperaturbedürfnisse
Die Temperaturbedürfnisse der Palmen sind von Art zu Art verschieden und können auch im Laufe eines Jahres variieren. Eine Palme aus Gebirgslagen kommt besser mit niedrigeren Temperaturen aus, als eine Palme des tropischen Regenwaldes.
Palmen für kühle Zimmer kommen im Winter mit Temperaturen bis 15 °C aus. Daher eignen sie sich sehr gut für Dielen, Treppenaufgänge, Wintergarten oder unbeheizten Zimmer. Natürlich nur, wenn auch die Lichtverhältnisse stimmen. Einige von ihnen können im Sommer auch im Freien stehen.
Palmen für ganzjährig warme Zimmer sollen nicht unter 18 bis 20 °C stehen. Deshalb stehen sie am besten in beheizten Zimmern oder Wintergärten. Steht ein Gewächshaus zur Verfügung, kann auch eine hohe Luftfeuchtigkeit garantiert werden.

Luftfeuchtigkeit

Ganz eng mit der Temperatur ist die Luftfeuchtigkeit verbunden. Je höher die Temperatur, desto höher muss die Luftfeuchtigkeit sein, wobei die Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit von Palmenart zu Palmenart verschieden sind. Palmen mit derben Blättern haben z.B. einen eigenen Verdunstungsschutz und ertragen auch trockenere Luft. Manche Palmen haben feine Haare, die eine Art Reflektor bilden. Besonders in beheizten Räumen ist es auf jeden Fall besser die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
Günstig ist es, wenn die Palmen morgens, mit dem Zerstäuber besprüht werden. Man kann sie auch in der Dusche oder Badewanne abbrausen oder im Zimmer mit kalkfreiem, lauwarmem Wasser abwaschen.

Licht
Palmen kommen aus Gebieten, in denen Tag und Nacht ungefähr gleichlang sind. Deshalb beträgt die ideale Belichtungsdauer etwa zwölf Stunden. Die, bei uns kurzen Tage im Winter, kann man ausgleichen, indem man die Palmen kühler und trockener stellt. Alternativ kann man mit künstlichen Lichtquellen nachhelfen.

Gießen

Beim Gießen braucht man sehr viel Fingerspitzengefühl. Gießt man zu wenig, werden die Blätter gelb, gießt man zuviel, faulen die Wurzeln. Hier hilft die Hydrokultur, denn viele Palmen sind hydro-tauglich. Die Wurzeln bekommen so viel Wasser wie sie benötigen, ohne zu faulen. Kokospälmchen. brauchen es allerdings dauerhaft feucht. Kälte und Nässe bekommen keiner Palme. Um den wärmeren Tag besser zu überstehen, wird morgens gegossen.

Pflege
Palmen benötigen einen speziellen Dünger. Man unterscheidet aber nach Herkunft der Palme. Die, aus der Wüste vertragen mehr Salz, als Palmen aus dem Urwald.
Die braunen Ecken an den Palmenblättern haben ihre Ursachen entweder in Gießfehler oder in zu trockener Luft. Abgestorbene Blätter werden entfernt. Die vertrockneten Blattspitzen sollten so abgeschnitten werden, dass noch ein kleiner brauner Rand stehen bleibt.

Wie verschieden die Bedürfnisse von Palmen sind, siehst du sehr gut auf der Seite
>> Palmen - Übersicht und Verwendung <<

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