Camellia cuspidata
ist ein bis zu 3 m hoher, attraktiver Strauch. Er verträgt etwas mehr Winterkälte. Die Sorte
"Spring Festival" blüht rosa und hat eine schmale Wuchsform. Camellia cuspidata ist Elternteil einer Anzahl schöner Hybriden.
Camellia hiemalis
Die Sorte
"Shishigashira" bildet einen Strauch mit dichter, schirmförmiger Krone und kleinen, gefüllten, rötlichrosa Blüten. Sie wird in Japan oft als Zwergform geschnitten.
Camellia japonica
ist die bei uns als Kamelien bekannte Camellia. Das Laub ist tiefgrün und glänzt auffällig. Die aus Ostasien stammenden Küstenpflanzen wachsen von Natur aus langsam und bilden dichte Kronen. Die Wildform wird in ihrer natürlichen Heimat ein 6 bis 9 m hoher, schmächtiger Baum mit roten, leicht trichterförmigen, nur 5 bis 8 cm breiten, fünfblättrigen Blüten. Die Kälte beständigste Sorte ist Camellia japonica subsp. rusticana.
In feurigem Rot blüht die Sorte
"Ascona". "Jury's Yellow" gilt als robust und winterhart. Weitere Sorten sind die rosa
"Donation", "Freedom Bell" mit hellroten, halbgefüllten Blüten oder die halbgefüllte
"Donckelarii", deren rote Blüten weiß gefleckt sind. Jüngere Pflanzen hält man im Topf und überwintert sie bei 6 bis 8° C an einem hellen, aber nicht sonnigen Platz im Haus oder Wintergarten.
Camellia oleifera
wird in Südchina und Teilen Indonesiens wegen des in der Küche und Kosmetikproduktion verwendeten Öls der Samen angebaut. Der zu den winterhärteren Arten zählende, als Zierpflanze geeignete kleine Baum oder Strauch trägt bis zu 19 cm breite, duftende Blüten, die sich vom Frühherbst bis zum Frühwinter öffnen.
Camellia reticulata
- Zu dieser Art gehören einige der großblütigsten Sorten. Für Kamelien blüht sie relativ spät.
Camellia sinensis
ist der Teestrauch, der in den Hochländern des tropische Asien sowie in seiner ursprünglichen Heimat Südchina, in Japan und heute auch in anderen Teilen der Welt angebaut wird. Camellia sinensis var.assamica (Assamtee) ist wüchsiger mit größeren Blättern und wird in Indien und auf Sri Lanka angebaut.