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Letzte Änderung: 29.11.2008 |
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Kamelie, Camellia
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SchädlingeTeegewächse sind Schädlingen gegenüber unempfindlich. Bei nicht optimalen Umweltbedingungen treten an der Kamelie allerdings Blattläuse, Thrips und Pilze (Braunfleckenkrankheit der Blätter) auf. Auf den Ausscheidungen der Blattläuse siedeln sich schwärzliche Rußtaupilze an. Beide lassen sich durch Abwischen mit Schmierseife leicht entfernen. Im Freien hilft eine kräftige Dusche mit dem Gartenschlauch und ölhaltige Pflanzenschutzmitteln.
Wenn die Blätter gelbe Flecken bekommen deutet dies auf Eisenmangel, der durch einen falschen pH-Wert des Bodens entstanden ist, hin. Schnelle Hilfe kann durch eine über die Blätter wirkender Eisendünger erfolgen. Langfristig ist das Umtopfen, bei Topfpflanzen, unbedingt notwendig. Ursache für das häufige Abfallen der Knospen ist zu hohe Temperatur, Lufttrockenheit und plötzlicher Standortwechsel. |
KrankheitenWenn die Blätter gelbe Flecken bekommen deutet dies auf Eisenmangel, der durch einen falschen pH-Wert des Bodens entstanden ist, hin. Schnelle Hilfe kann durch eine über die Blätter wirkender Eisendünger erfolgen. Langfristig ist das Umtopfen, bei Topfpflanzen, unbedingt notwendig.
Ursache für das häufige Abfallen der Knospen ist zu hohe Temperatur, Lufttrockenheit und plötzlicher Standortwechsel. |
Kamelien - wenn die Knospen fallenEine Verwandte des Teelieferanten Camellia sinensis ist, mit ihren zahlreichen Züchtungen, Camellia japonica. Eine Pflanze mit wunderschönen Blüten, aber einer nicht ganz einfachen Haltung. Die Blütezeit dieser, für den kalten Wintergarten gut geeigneten Pflanze, erstreckt sich vom Winter bis zum Frühjahr. Es gibt auch Züchtungen, die, ein Weinbauklima vorausgesetzt, draußen, im Halbschatten, kultiviert werden können, wenn sie einen guten Winterschutz erhalten.
Stehen sie im Haus, sollten sie möglichst kühl und hell stehen. Zugluft und starke Temperaturschwankungen vertragen sie gar nicht. Passiert es doch werfen sie Blüten, Knospen und sogar Blätter ab. Räume mit Südfenster und Wintergärten, die nach Süden ausgerichtet sind, sind für Kamelien nur geeignet, wenn sie gut belüftet werden können, also sich bei Sonnenschein nicht aufheizen können. Blüten und Knospenkönnen fallen auch, wenn die Pflanze verdreht oder verstellt wird. Außerdem müssen Ballentrockenheit und stauende Nässe vermieden werden. Knospenfall kann auch die Folge von Trockenperioden während der Knospenbildung im Spätsommer sein, wenn die Pflanzen im Freien standen. Standen die Pflanzen das ganze Jahr über im Zimmer ist ein Knospenfall oft auf aus zu trockener Luft zurückzuführen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte mindestens 60% betragen, besonders wenn es im Winterquartier über 15°C warm ist. Man gießt mit Regen-, oder anderem kalkarmen, -Wasser, um das saure Substrat auch so zu lassen. Von März bis August wird wöchentlich mit sauer wirkendem Dünger in niedriger Konzentration gedüngt. In den Sommermonaten vertragen die oberirdischen Teile nach einer Gewöhnungsphase pralle Sonne gut. Wichtig dafür ist eine gute Versorgung mit Wasser. Die Wurzeln vertragen dagegen Hitze schlecht. Deshalb muss der Topf oder Kübel bei direkter Sonnebestrahlung beschattet werden. |
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