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Letzte Änderung: 30.06.2008
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  • Der Dezember im Allgemeinen

    Am 4. Dezember ist Barbaratag

    copy; by Rasenlatscher.de
  • Dies ist das richtige Datum um den Frühling zu wecken. Zweige von Forsythie, Hasel, Zaubernuss, Winterjasmin, Zierkirschen, Zierpflaume, Kirsche und anderen Sträuchern, die gut mit Blütenknospen besetzt sind, können an diesem Tag geschnitten und im Wohnzimmer aufgestellt werden. Sie blühen dann zu Weihnachten. Da die Zweige in etwa 3 Wochen sicher blühen, kann man natürlich auch ein anderes Datum wählen. Schneidet man z. B. am 10.12. blühen sie zu Sylvester.
    Nach dem Abschneiden legt man die Zweige in ihrer ganzen Länge für etwa 12 Stunden in warmes Wasser. Es muss aber in der ganzen Zeit 32 bis 40 °C aufweisen. Im Anschluss an das Wasserbad lässt man die Zweige abtropfen, schneidet sie schräg mit dem Messer oder einer scharfen Gartenschere ab und stellt sie in eine Vase. Je wärmer die Raumtemperatur ist, umso schneller entwickeln sich die Blüten. Das Vasenwasser soll Zimmertemperatur haben und ist täglich zu erneuern.



  • Gartengestaltung

  • Milde Dezembertage sind geeignet, um Wege auszubessern oder neue anzulegen und eventuell umfangreichere Erdarbeiten vorzunehmen. Vor allem Gärten in völlig ebenem Gelände gewinnen an Attraktivität, wenn Höhenunterschiede geschaffen werden. So kannst du den Aushub von einem Teich, als Material für eine sanfte Bodenwelle verwenden, eine Böschung vor der Terrasse daraus gestalten oder für einen Steingarten nutzen. Die Erde hat Zeit, sich bis zur Bepflanzung im Frühjahr ausreichend zu setzen.




  • Bodenbearbeitung

  • Im Garten ist sonst nicht mehr sehr viel zu tun. Soweit es noch möglich ist kann man den Boden bearbeiten. Dabei darf aber, falls vorhanden, kein Schnee mit eingegraben werden. Das würde im Frühjahr die Erwärmung des Bodens verzögern.
  • Durch die Bodennutzung in der Vegetationszeit haben sich die Gartenböden oft so verfestigt, dass eine ausreichende Durchlüftung nicht mehr gegeben ist. Deshalb ist im Herbst eine Lockerung der Krume nötig. Nur so können die Bodenorganismen richtig atmen und ihre biologische Aktivität beibehalten. Eine erzwungene Ruhe würde sich im kommenden Frühjahr nachteilig auf die Zusammensetzung und das Freiwerden der benötigten Nährstoffe und damit natürlich auch auf das Wachstum der Pflanzen auswirken. Die Bodenlockerung vor dem Winter hat außerdem den Vorteil, dass Niederschläge besser aufgenommen und festgehalten werden. Eine gleichmäßige Winterfeuchtigkeit ist die beste Voraussetzung für eine ausgeglichene Wasserversorgung in der wichtigen Sä- und Pflanzphase des kommenden Frühjahrs. Auch die lockernde Wirkung des Frostes - die Frostgare - kommt bei Böden, die im Herbst bearbeitet wurden, besser zur Geltung. Es wird ein optimales Strukturgefüge (Krümelstruktur) erzielt. Bei zu feuchten Böden, kann die Stabilität der Bodenkruste negativ beeinflusst werden.

  • Hauptsächlich schwere, lehmige Gartenböden sind für Bodenverdichtungen sehr anfällig. Sie sollten vor dem Wintereinbruch bearbeitet werden, besonders wenn sie verschlämmt und verdichtet sind. Die günstigste Tiefe der Bodenbelüftung liegt zwischen 15 und 25 cm, also ungefähr spatentief. Bei der Bodenlockerung achtet man darauf, dass kein 'toter Boden' aus tieferen Schichten in die obere Schicht gelangt. Dieser kann an der helleren Färbung erkannt werden. Ein guter, biologisch aktiver Boden weist einen höheren Humusgehalt auf und besitzt daher immer eine dunklere Färbung. Ein Sauzahn oder eine Grabegabel reichen völlig zum leichten Lockern der Vegetationsschicht aus. Gedüngt wird nach vorhergehender Bodenanalyse erst im Frühjahr!
  • Eine sauer reagierende Erde für Rhododendren, Blaubeeren, Azaleen und sämtliche Moorbeetpflanzen kann man selber herstellen, indem man Walnuss- und Eichenlaub mit Stickstoff aufsetzt und gut verrotten lässt. Wenn dir dieses Laub zur Verfügung steht, ist die Kompostierung einen Versuch wert.


  • Wertesicherung

  • Ansonsten kann man die freie Zeit mit der Pflege der Gartengeräte verbringen. Dazu werden sie gründlich gereinigt und dünn mit Fett eingerieben. Gieskannen und Wassertonnen werden entleert und so aufgestellt, dass sich kein Regenwasser in ihnen sammeln kann.
  • Lauben und Schuppen sollten im Winter vor Mäusen geschützt werden. Sie können unter Umständen großen Schaden anrichten.
  • Es soll ja Gegenden geben, in denen im Dezember schon Schnee liegt. Damit sich kein Zweig unter der Schneelast so sehr biegt, dass er abbricht, muss ab und zu der Schnee abgeschüttelt werden.
  • Nicht vergessen - Wasserleitungen leer laufen lassen. Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus. Wasserleitungen, die nicht in frostfreier Tiefe von 80 bis 100 cm verlegt sind, sollte man deshalb vor den Winterfrösten unbedingt leer laufen lassen, damit sie nicht platzen.



  • Wintergarten und Gewächshaus

  • Damit die "Sonnenfalle" im Winter auch gut funktioniert, müssen die Glasflächen des Wintergarten und Gewächshauses jetzt gereinigt sein und schattengebende Elemente aus dem Dachraum entfernt werden. Je dunkler Bodenbeläge und Inneneinbauten (aus Keramik, Naturstein oder Ziegel) sind, desto mehr absorbieren und speichern diese die Sonnenenergie. Zur Reinigung der Glasflächen eignet sich ein Schlauch mit Bürstenaufsatz oder ein Schwamm und warmes Wasser, dem eventuell etwas Spülmittel beigegeben wurde.

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