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Letzte Änderung: 27.12.2006
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Allgemeines:

Pflanzung:

  • Bodenuntersuchung
  • Gründüngung
  • Umgraben/Rigolen
  • Stalldung und Gründüngung eingraben
  • Kalk streuen
  • Laub sammeln
  • Kompost umsetzen
  • Spätgemüse einlagern bzw. einmieten
  • Chicoreewurzeln zum Treiben einschlagen(ab E)
  • Petersilie zum Treiben eintopfen
  • Schnittlauch zum Treiben eintopfen



  • Pflege & Pflanzenschutz:

    Ernte:

  • Artischocke winterfest abdecken
  • Gemüse unter Glas Frostschutz geben
  • Gemüse zur Freilandüberwinterung (Kopfsalat, Feldsalat, Mangold, Möhren, Petersilie Zwiebeln)abdecken




  • unter Glas und Folie
  • Feldsalat
  • Kohlrabi
  • Kopfsalat
  • Winterendivien

  • Freiland
  • Chinakohl
  • Grünkohl
  • Kohlrüben
  • Kohlrabi
  • Möhren
  • Porree
  • Rettich
  • Rosenkohl
  • Schwarzwurzeln

  • Der November im Allgemeinen

    Pflege


  • © by Rasenlatscher.de
  • Mit dem November neigt sich das Gartenjahr dem Ende entgegen. Für mich eine gute Gelegenheit mich um die Dinge zu kümmern, die liegen geblieben sind. So öle und schmiere ich alle beweglichen Teile, wie Schlösser, Türbänder usw., damit sie im Winter nicht einrosten.
  • Auch die Haltbarkeit Deiner Gartengeräte kannst Du verlängern, indem Du sie reinigst und fettest. Motorgeräte werden nur noch in seltenen Fällen benötigt. Sie können jetzt ebenfalls gereinigt und eingelagert werden.
  • Wer sein Holzhaus vor Witterung und Schädlingen ohne Chemie schützen möchte und andere wertvolle Tipps zum Thema Gartenlaube sucht, findet unter: http://admin.kleingarten-bund.de/_uploads/publikationen/mb_21.pdf wichtige Hinweise.
  • Wasserleitungen, die im Freien stehen, stelle ich jetzt vorsorglich ab und entleere sie. Andernfalls können sie vom Eis zerdrückt werden. Die Wasserhähne bleiben danach offen. In Regentonnen und Gießkannen sollte jetzt auch kein Wasser mehr stehen. Wasserschläuche werden frostsicher aufbewahren.




  • Bodenverbesserung

  • Lehmiger Gartenboden kann im Sommer durchdringend austrocknen. Dabei reißt er auf und die Pflanzenwurzeln werden beschädigt. Um schwere Böden locker und fruchtbar zu machen, kann jetzt grober Sand eingearbeitet werden. Dazu wird eine Sandschicht aufgetragen und dann eingegraben, die je nach Schwere des Bodens 8 bis 20 Zentimeter dick sein kann. Außerdem kommt in die oberste Bodenschicht reifer Kompost. Gesteinsmehl und Kalk tragen ebenfalls zur Strukturverbesserung bei. Durch diese Maßnahmen siedeln sich Kleinstorganismen an, die das Erdreich zusätzlich lockern.
  • Umgekehrt geht man bei leichten Sandböden vor. Diese reichert man mit lehmigem Humus an. Dadurch werden Wasser und Nährstoffe besser gespeichert.
  • Um den pH-Wert zu neutralisieren gibt man moorigen Böden Kalk. Ein neutraler Wert um pH7 wird von den meisten Gartenpflanzen gut akzeptiert.
  • Viele Tipps zum Aufbau und Verbesserung des Gartenbodens findest Du hier.

  • Falls noch nicht geschehen, sollte der Gartenboden für eine gezielte Langzeitdüngung untersucht werden.
  • Du solltest einen Anbauplan erstellen und die Flächen, auf denen im nächsten Jahr die stark zehrenden Gemüsesorten stehen, mit einer Vorratsdüngung versehen. Dazu und zur Bodenverbesserung kannst Du auch Kompost einsetzen. Es empfiehlt sich, alle 2 bis 3 Jahre 6 bis 8 Kilogramm Kompost pro Quadratmeter einzusetzen. Auf Blumenbeete und Baumscheiben kann ebenfalls vollreifer Kompost gegeben werden.
  • Kalk verwendet man nur auf sauren Böden, nach vorheriger Bodenanalyse.


  • Bodenbearbeitung

  • Eine weit verbreitete Meinung ist, dass der Garten im Spätherbst und Winter umgegraben werden muss und dies besonders, wenn im Spätsommer eine Gründüngung ausgebracht wurde. Es geht aber nicht darum, wann man Phacelia tanacetifolia oder andere Pflanzen eingräbt, es geht darum wie der Boden beschaffen ist. Ob die Pflanzen grün oder erfroren untergemischt werden ist egal.
  • Eine Auflockerung des Bodens ist wichtig, um die Durchlüftung der Erde zu verbessern. Außerdem lassen sich so die Lebensbedingungen der Bodentiere verbessern. Andererseits dürfen die Erdarbeiten aber nicht übertrieben werden. Zu häufiges Umgraben führt dazu, dass der Humusgehalt schnell absinkt.
  • Böden, die leicht austrocknen, also leichte sandige Böden, werden gar nicht umgegraben, sondern nur im Frühjahr mit dem Grubber oder mit dem Sauzahn oberflächlich bearbeitet. Damit erhält man die dünne Humusschicht. Eine eventuell vorhandene Gründüngung muss natürlich eingearbeitet werden.

  • Bei mittelschweren Böden ist der Einsatz einer Grabegabel sinnvoll. Schwere, lehmige, stark verdichtete Böden können im Herbst mit einem Spaten oder einer Grabegabel bis zu einer Tiefe von 20 cm umgegraben werden, ohne eine weitere Glättung vorzunehmen. Durch ein Absinken der Temperatur unter den Gefrierpunkt, verwandelt sich die Bodenfeuchtigkeit in Eis, dehnt sich dabei aus und sprengt die Schollen, was eine gute Krümelstruktur ergibt.
  • Vor der Bodenbearbeitung sollten alle Unkräuter entfernt werden. Viele Arten, zum Beispiel Giersch und Quecken, müssen besonders gründlich entfernt werden. Zerteilt man diese mit dem Spaten, wachsen die Pflanzen im nächsten Jahr aus jedem entstandenen Wurzelrest nach.
    Unkraut im Garten >>>
    Giersch >>>
  • Kompost wird im Herbst nicht eingearbeitet. Die Nährstoffe würden über Winter freigesetzt und ausgewaschen werden. Oberflächlich kann man Kompost ausstreuen um ihn dann im Frühjahr beim glätten der Beete unterzumischen. Abgelagerter Stallmist kann dagegen im Herbst eingearbeitet werden.
  • Bereits bearbeiteter Boden sollte nicht offen liegen bleiben. Günstig ist es ihn mit unreifem Kompost oder einer Mulchschicht aus Blättern und gehäckseltem Stroh abzudecken. So verhindert man das Auswaschung der Nährstoffe und das austrocknen des Bodens.
    Der Gartenboden >>>


  • Was sonst noch im November anfällt


  • © by Rasenlatscher.de
  • Da nun auch wieder eine Menge Laub und Gehölzschnitt anfällt, ist die Zeit günstig, ein Hügelbeet anzulegen, wozu erst mal eine Schicht Mutterboden abgehoben wird. In die so entstandene Grube wird zuunterst Baumschnitt, darüber Laub, Grassoden oder halbverrotteter Kompost geschichtet. Abgedeckt wird dieser Hügel mit dem ausgehobenen Mutterboden.
  • Aus Herbstlaub entsteht nach der Verrottung guter Humus. Deshalb legt man es entweder in der Kompostmiete an oder lässt es als Flächenkompostierung unter Bäumen und Sträuchern. Überschüssiges Laub ist, zum Haufen aufgeschüttet, ein ideales Winterquartier für Igel, Lurche, aber auch für Spitzmäuse.
    Igelschutz, ja - aber richtig
  • Mit dem letzten Schnitt entfernst Du auch das Laub auf dem Rasen. Durch das Mähen wird es gleich zerkleinert. So kann es bis zum nächsten Frühjahr vollständig verrotten. Bei feuchter Witterung sollte man das Laub aber lieber schon vor dem letzten Rasenschnitt entfernen.
  • Über eine Schutzdecke aus Fichtenreisig, Torf oder Rindenmulch freuen sich alle Pflanzen, die empfindlich gegen starke Fröste sind. Die schützende Mulchdecke sollte 15 bis 20 Zentimeter stark sein. Es eignen sich auch andere organischen Materialien, also auch Heu, Stroh, Laub, Grünabfälle und sogar Pappe. Im nächsten Frühjahr ist der Boden ohne Bodenbearbeitung locker, und hat ein reiches Bodenleben.


  • Tiere im Winter


  • © by Rasenlatscher.de
  • Für unsere Vögel kann man durch ein reichhaltiges Angebot an Früchten und samentragenden Gartenpflanzen sorgen.
  • Igelschutz, ja - aber richtig! Wie Du dem stachligen Gesellen wirklich helfen kannst, findest Du hier.
  • In Gegenden, in denen Kaninchen und Hasen auftreten ist es höchste Zeit die Zäune zu kontrollieren.



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