Das Unkrautjäten füllt meine Tage aus... Man kniet am Boden und vollzieht das Rupfen, wie man einen Kult zelebriert, nur des Kultes wegen, der sich ewig erneuert, denn wenn drei, vier Beete sauber sind, ist das erste schon wieder grün.
(Hermann Hesse)


Nach oben! Vorbeugende Maßnahmen Mulch
Sauberer Kompost Unkräuter und ihre Bekämpfung Einjähriges Unkraut
Mechanische Bekämpfung Franzosenkraut Chemisch Bekämpfung
Vogelmiere Mehrjähriges Unkraut Mechanische Bekämpfung
Sauerklee (Oxalis) Distel Löwenzahn, Gänseblümchen, Kriechender Hahnenfuß, Wegerich
Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer Ackerschachtelhalm und Winde Totalherbizide
Herbizide mit Dauerwirkung Selektive Mittel Nicht-selektive Mittel
Gemeine Quecke und Glatthafer Ampfer Mehrjährige Brennnesseln, Winde, Giersch und Brombeere
Rasenunkräuter Gemeine Schafgarbe Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer
Strahlenlose Kamille Flohknöterich Rote Taubnessel
Hornklee Ackerschachtelhalm Winde

 

Vorbeugende Maßnahmen

Wenn du dich im Sommer mit Unkraut nicht allzu sehr plagen möchtest, solltest du bereits im Frühjahr einen kritischen Blick in deinen Garten werfen. Allen unerwünschten Unkräutern bzw. Wildkräutern soll man sofort zu Leibe rücken. Ist der Boden nicht gefroren, sind die Wurzeln leicht herauszuziehen. So erspart man sich später mühevolles Jäten.
Grundsätzlich ist vorbeugen besser als Jäten. Eine Fläche, die später unkrautfrei sein soll, darf vorher nicht ver(un)krautet gewesen sein. Ansonsten muss sie vor der Neuanpflanzung einige Zeit unkrautfrei gehalten werden. Das kann nicht von heute auf morgen geschehen, da die Samenvorräte und die Wurzeln der Pflanzen, die beim Jäten übersehen wurden, für eine rasche "Wiederbegrünung" sorgen. Auf der zu bearbeitenden Fläche ist vorher mindestens eine Vegetationsperiode lang alles Unkraut sofort zu entfernen, damit es zu keiner neuen Samenbildung kommen kann und der Samenvorrat im Boden abgebaut ist.
Besonders von großen Rabattenflächen, die neu angelegt werden sollen und gegenwärtig überwuchert sind, wird die Fläche abgeschabt und mit Rasen einsäen. Die Rasenfläche wird zwei Vegetationsperioden gemäht. Daraufhin wird der Rasen abgeschält. Nach einer weiteren Bodenbearbeitung kann die Rabatte bepflanzt werden. Der Samenvorrat im Boden ist weitgehend erschöpft und ausdauernde Unkräuter durch den wiederholten Schnitt "ausgehungert". Das ist die Theorie. In unseren Kleingärten geht man meistens anders vor.

 

Mulch

Durch Mulch werden Unkräuter am Wachsen gehindert. Gleichzeitig verbessert er die Bodenqualität. So erhöht er die Luftzufuhr bei lehmigen Böden. Sandige Böden wiederum bleiben länger feucht. Nicht zuletzt unterbindet er bei Regen die Verdichtung des Bodens durch die aufschlagenden Regentropfen. Zum Mulchen eignen sich abgeschnittenen Ästen und Zweigen, die mittels einer Häckslers zerkleinert wurden. Du erhältst auf diese Weise einen guten Mulch. Den verteilst du anschließend unter Sträuchern und Bäumen. Wissen sollte man, dass durch den Abbau von Mulchmaterial durch die Bodenlebewesen dem Boden Stickstoff entzogen wird.

 

Sauberer Kompost

Kompost ist, wenn er als Bodenverbesserer eingebracht wird, oft eine wesentliche Ursache von später auftretenden Unkrautproblemen. Samenbildendes Unkraut sollte getrennt kompostiert werden und nur an geeigneten Stellen ausgebracht werden. Die Samen würden sich sonst mit dem Humus im Garten verteilen. Besser ist es Distel, Löwenzahn, Giersch, Hahnenfuß, Huflattich und Franzosenkraut zu Jauche zu verarbeiten. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Pflanzen über den Hausmüll zu entsorgen. Am sichersten ist, wenn Pflanzen, bevor sie zu blühen beginnen entfernt werden.

 

Unkräuter und ihre Bekämpfung

Unkräuter bzw. Wildkräuter unterscheidet man nach Samen- und Wurzelkräuter. Die Samenkräuter sind in der Regel einjährige Pflanzen, die sich durch Samen vermehren. Wurzelkräuter sind Pflanzen, die sich zwar auch über Samen vermehren, aber einen ausgeprägten Wurzelstock besitzen, z. B. Quecke, Große Brennnessel, Giersch, Huflattich, Löwenzahn, Distel, Schachtelhalm. Nach ihrer Lebensdauer unterscheidet man zwischen einjährigen Kräutern und mehrjährigen Kräutern.

 

Einjähriges Unkraut

Einjährige Kräuter reifen, blühen und bilden die Samen in einem Jahr. Manche auch mehrmals. Durch Bildung tausender Samen, die meist in wenigen Wochen ausreifen, vermehren sich die Unkrautpflanzen enorm. Die Samen- oder Pflanzen müssen also entfernt werden, bevor sie sich aussähen können.
Einige der am verbreitetesten Unkrautpflanzen sind: Vogelmiere, Ehrenpreis, Franzosenkraut, Gemeines Kreuzkraut, Vogelknöterich, Hirtentäschel, einjährige Brennnessel, Ackersenf (Hederich), Gänsedistel, Kleiner Wiesenknopf, Klebkraut (Klebriges Labkraut) oder Wilder Rettich.

 

Mechanische Bekämpfung

Jäten mit der Hacke ist die übliche Methode der Unkrautentfernung. Den besten Erfolg hat man an einem sonnigen, trockenen, heißen Tag, an dem ein leichter Wind weht. Sonne und Wind tragen dazu bei, dass das Unkraut an der Erdoberfläche austrocknen und nicht mehr anwurzeln kann. Dem Kraut werden nicht nur die Blätter abgeschlagen, sondern auch die Wurzeln, etwas unter der Erde.
  • Wichtig! Unkraut ist immer vor dem Versamen zu entfernen.
  • Beete möglichst immer mit Kulturpflanzen versehen, damit sich versamende Unkräuter nicht festsetzen können. Wenn ein Beet frei geworden ist, mit Gründünger bestellen.
  • Kompostanlagen und deren engere Umgebung sind immer Unkrautfrei zu halten, da sonst der Kompost durch Samenflug "verseucht" wird.
  • Bei stark verwilderten Flächen ist zu überlegen, ob eine Neuanlage sinnvoller ist.
  • Zu erstellende Anlagen mit hohen Ansprüchen an die Unkrautfreiheit, lässt man eine Vegetationsperiode brach liegen, wobei das aufkommende Unkraut jeweils sofort entfernt wird.

 

Franzosenkraut

Dieses Unkraut darf im Garten auf keinen Fall geduldet werden. Franzosenkraut wird oft von Spinnmilben (Rote Spinne) befallen. Missachtet man dies, befällt der Schädling Gurken, Bohnen, Rosen und andere Zier- und Nutzpflanzen. Die Bekämpfung der Pflanze ist einfach: möglichst weit unten die ganze Pflanze anfassen und ziehen.

 

Chemisch Bekämpfung

Ich verzichte in diesem Beitrag ganz bewusst auf die namentliche Nennung von Unkrautbekämpfungsmitteln, weil ich deren Nutzung für die letzte aller Möglichkeiten halte. Auf jeden Fall sind die Hinweise auf dem Beipackzettel zu beachten. In naturnahen Gärten sind Wildkräuter ohnehin kein großes Problem. Durch das Bedecken des Bodens mit organischen Stoffen, wie Rindenhäcksel oder Rasenschnitt, lässt sich das Wachstum bremsen. Wenn du nun standortgerechte Pflanzen, also die richtigen Pflanzen am richtigen Ort, verwendest, die Bodenvorbereitung entsprechend den Bedürfnissen der anzupflanzenden Gewächse durchführst, Magerpflanzen auf humusarmem Boden und nährstoffliebende Pflanzen in humusreichen Boden pflanzt, hat Unkraut keine Chance.
  • Einjährige Unkrautpflanzen lassen sich viel leichter bekämpfen als die mehrjährigen. Sie keimen an der Oberfläche, wo die Unkrautvernichtungsmittel gut wirken. Sie sterben bereits kurz nach der Anwendung ab. Man darf aber nicht vergessen, wo diese Chemikalien verwendet wurden. Andere Gartenflächen müssen geschützt werden.
  • Eine Alternative zur Bekämpfung von einjährigen Wildkräutern und dazu noch preiswerter als Pflanzenvernichtungsmittel aus dem Fachhandel ist Essigessenz. Diese Säure aus dem Lebensmittelmarkt wird mit einem Spritzer Handspülmittel gemischt und mittels einer Sprühflasche verteilt. Diese Säure ist in kurzer Zeit rückstandslos abgebaut. Ein ähnliches Mittel mit einer Pflanzensäure gibt es auch im Fachhandel.
  • Chemische Bekämpfungsmittel sollten nur im Notfall eingesetzt werden. Besonders in kleineren Gärten solltest du lieber zur Hacke greifen!

 

Vogelmiere

Vogelmiere kann oft mit den chemischen Mitteln bekämpft werden, die als Universalunkrautvertilgungsmittel für Rasen verwendet werden. Besser ist es diese Pflanzen möglichst frühzeitig auszureißen.

 

Mehrjähriges Unkraut

Mehrjährige Unkräuter wachsen schnell, sind zäh und sprießen meistens nach der oberflächlichen Entfernung aus Wurzeln oder Wurzelstöcken neu aus. Manche Unkrautpflanzen sind berüchtigt für ihre tiefreichenden Wurzeln. In erster Linie sind dies: Winden -Gattungen Convolvulus und Calystegia-, Straußgras und Giersch. Diese Pflanzen speichern in ihren fleischigen Wurzeln, Ausläufern oder Knollen Nahrung. Der oberirdische, sichtbare Teil lässt sich leicht entfernen. Die Wurzeln ganz zu entfernen ist schwierig oder unmöglich. Bei Dornensträuchern, Efeu oder anderen holzigen Pflanzen, ist es verhältnismäßig einfach, die Wurzeln zu beseitigen.

 

Mechanische Bekämpfung

Zur Beseitigung von mehrjährigem Unkraut ist das Jäten von Hand die beste Methode. Allerdings muss man manchmal auch den Spaten verwendet. Diese Arbeit, zur rechten Zeit durchgeführt, erspart viel Ärger. Es genügt also nicht, die Pflanzen nur auszustechen; man muss auch alle Wurzeln ausgraben und komplett vom Beet entfernen. Alle verbliebenen Wurzeln und unterirdischen Speicherorgane würden einen Neuaustrieb verursachen. Beim Befall mit Straußgras oder Ampfer darf man auf keinen Fall mit einem Dreh-Kultivator (Fräse) arbeiten, da sonst die Pflanzen zerhackt und damit vermehrt werden.

 

Spezielle Behandlung

Manche mehrjährige Unkrautpflanzen sind besonders hartnäckig.

 

  • Sauerklee (Oxalis)
    Chemischen Mitteln helfen bei dieser Pflanze oft nicht. Deshalb wird Sauerklee mit einem scharfen Messer so entfernt, dass möglichst alle Wurzeln und Knollen erfasst werden.

  • Distel
    Distel bekämpft man am effektivsten mit der Hand. Nach einem durchdringenden Regen, wenn der Boden feucht ist, werden sie, mit Handschuhen, herausgerissen. Wenn man dies vor der Samenbildung macht, hat man die größten Erfolge.

  • Löwenzahn, Gänseblümchen, Kriechender Hahnenfuß, Wegerich
    Zum Ausstechen von Löwenzahnwurzeln gibt es im Fachhandel "Wurzelstecher".

  • Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer
    Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer sind kaum im Rasen zu bekämpfen. Kurzes, wiederholtes Mähen schwächt zwar die Unkräuter, entfernt sie aber nicht. Es bleibt nur einzelne Pflanzen mit einem Messer auszustechen.

 

  • Ackerschachtelhalm und Winde
    Diesen Unkräutern musst du energisch zu Leibe gehen, wenn sie nicht zur Plage im Garten werden sollen. Man wird sie am besten los, wenn jede, sich über der Erdoberfläche zeigende Triebspitze, einige Zentimeter unter der Erde abgeschnitten wird. Für eine wirkungsvolle Bekämpfung ist allerdings ein wöchentlicher Gartenkontrollgang notwendig. Schachtelhalm verträgt keinen Kalk.

 

Chemisch Bekämpfung
Totalherbizide

Totalherbizide vernichten sämtliche mit ihm in Berührung kommende Pflanzen. Nach der Anwendung müssen die Abfälle sorgfältig beseitigt werden. Auf einer damit behandelten Fläche dürfen zwei bis drei Monate lang keine Pflanzen, die als Nahrung für Mensch und Tier dienen sollen, angepflanzt werden. Wenn man mit einem Herbizid mit Dauerwirkung nachbehandelt, müsste man mehrere Monate lang eine unbewachsene Fläche haben.

 

Herbizide mit Dauerwirkung

Diese Herbizide vernichten zwar kein eingewachsenes Unkraut, es verhindert jedoch bis zu drei Monate die neue Keimung. Die Nachhaltigkeit der Wirkung und Giftigkeit ist je nach Mitteln sehr unterschiedlich.

 

Selektive Mittel

Manche Pflanzenvernichtungsmittel greifen nur zweikeimblättrige Pflanzen an, wobei viele einkeimblättrige Pflanzen, wie Gräser, unbeschadet bleiben. Selektive Präparate bekämpfen die Pflanzen, indem sie übermäßiges Wachstum auslösen. Die Pflanzen wachsen sich zu Tode. Auch mit diesen Präparaten muss man sehr vorsichtig umgehen, denn schon geringe Mengen können Gemüsepflanzen schädigen. Besonders empfindlich reagieren Tomaten.

 

Nicht-selektive Mittel

Diese Mittel vernichten mehrjähriges Pflanzen nur im Sämlingsstadium. Lässt man die Pflanzen einige Zeit wachsen, sind sie so gestärkt, dass diese Präparate zwar das Laub verbrennen, die überlebenden Wurzeln aber wieder austreiben können. Ein Vorteil dieser Mittel ist, dass sie ihre Wirkung verlieren, sobald sie mit der Erde in Berührung kommen. Sie sind also relativ unbedenklich. Dennoch müssen auch sie vor Kindern oder Tieren geschützt aufbewahrt werden.

 

Spezielle Behandlung

Manche mehrjährige Unkrautpflanzen sind besonders hartnäckig.

 

Gemeine Quecke und Glatthafer

Diese Gräser sind sehr hartnäckig. Die Rhizomen (Wurzeln) widerstehen allen Vernichtungsmaßnahmen. Im Fachhandel gibt es ein spezielles Mittel. Wenn diese "Ungräser" in Blumen oder Gemüsebeeten vorkommen, darf man das entsprechende Mittel nur auf die unerwünschten Pflanzen, am besten mit einer kleinen Sprühflasche, sprühen und die Überreste danach ausgraben.

 

Ampfer

Gegen Ampfer gibt es mehrere Präparate. Die restlose Bekämpfung ist schwierig, weil abgebrochene oder schlecht ausgegrabene Wurzeln immer wieder nachtreiben.

 

Mehrjährige Brennnesseln, Winde, Giersch und Brombeere

Wenn diese Pflanzen erst in Hecken oder Gebüsch wachsen ist eine Bekämpfung fast unmöglich. Auch hier gibt es viele Mittel, die auch als Gemisch angewandt werden. Die Wirkung ist so intensiv, dass auf keinen Fall andere Pflanzen bespritzt werden dürfen.
Um die Schädigung benachbarter Pflanzen einzuschränken, kann man die Lösung des Pflanzenvertilgungsmittels in einem Gefäß mischen. Anschließend taucht man die Spitzen der Pflanzen hinein. Die Chemikalie verteilt sich durch den Pflanzensaft in der ganzen Pflanze. Es können mehrere Anwendungen notwendig werden. Mit dieser Methode kann man auch einzelner strauchartiger Pflanzen bekämpfen.

 

Rasenunkräuter

Gänseblümchen (Bellis perennis), Löwenzahn (Taraxacum officinale) oder Wegerich werden aufgrund des flachen Wachstums vom Rasenmähers nicht erfasst. Die gezielte Anwendung eines Unkrautmittels erfolgt mit Hilfe einer Tropfflasche genau in die Rosettenmitte. Handelsübliche Unkrautvertilgungsmittel für den Rasen führen meist rasch zum Erfolg; müssen jedoch genau nach Vorschrift angewendet werden.
Siehe auch: Unkraut und Pilzkrankheiten im Rasen

 

Gemeine Schafgarbe

Die Gemeine Schafgarbe kann man chemisch bekämpfen, aber auch die Verwendung eines Rasendüngers mit Ammoniumsulfat kann zum Ziel führen.

 

Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer

Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer sind kaum im Rasen zu bekämpfen. Selektive Mittel, die einkeimblättrige Pflanzen bekämpfen, können nicht eingesetzt werden, da sie auch den Rasen schädigen.

 

Strahlenlose Kamille

Kann chemisch bekämpft werden.

 

Flohknöterich

Hier können mehrere Dosen eines Bekämpfungsmittels notwendig sein, um dieses Unkraut los zu werden.

 

Rote Taubnessel

Auch hier wird man mehrmals die chemische Keule anwenden müssen.

 

Hornklee

Eine mehrmalige Anwendung von Pflanzenvernichtungsmitteln ist nötig.

 

Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm kann man durch regelmäßiges Kalken vertreiben.

 

Winde

Ackerwinde (Convolvulus arvensis) und Zaunwinde (Calystegia sepium) bekämpft man bei einer Beetneuanlage am einfachsten und effektivsten mit einer absolut dichten Abdeckung der Beetfläche für ca. 1 Jahr.
Steht die Winde an einem freien Platz und nicht in unmittelbarer Nähe von Kulturpflanzen, so ist die chemische Bekämpfung am einfachsten. Die Herstellerangaben sind genau zu beachten. Die Pflanzen sollten gut ausgetrieben sein, aber noch nicht blühen. Dadurch verlagert sich auch ein großer Teil des Herbizids in die Wurzeln, die sonst gleich wieder austreiben würden. Günstig ist es, wenn man die Pflanzen bis zur Behandlung an Stäben hoch wachsen lässt und sie zum Besprühen in eine Plastiktüte stopft, in der man sie anschließend noch eine Weile lässt.

 

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Gemeine Quecke und Glatthafer Ampfer Mehrjährige Brennnesseln, Winde, Giersch und Brombeere
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Strahlenlose Kamille Flohknöterich Rote Taubnessel
Hornklee Ackerschachtelhalm Winde