Basilikum [Ocimum basilicum]
Das aromatische Gewürz kam aus Indien über Persien und Griechenland nach Italien. Seitdem ist es aus der mitteleuropäischen Küche nicht mehr wegzudenken. Basilikum ist einjährig und bildet reich verzweigte Stängel, die 20 bis 60 Zentimeter hoch werden. Zwischen Juli und September entwickeln sich weiße bis rötliche Lippenblüten.

 

Der Basilikum-Samen brauchen viel Licht und 15 bis 20 Grad, um zu keimen. Man sät ab April in Anzuchtschalen auf der Fensterbank aus. Die Samen nur leicht festdrücken, ohne dass sie von Erde bedeckt werden (Lichtkeimer). Ab Mitte Mai darf Basilikum nach draußen, an einen sonnigen, windgeschützten Standort in lockere, humose, nährstoffreiche Erde, denn dieses Kraut braucht viel Licht und Wärme. Es muss regelmäßig gedüngt werden und die Erde darf nicht austrocknen. Im Garten ist ein Schutz vor Schnecken sinnvoll.

 

Geerntet werden die frischen jungen Blätter mit den Triebspitzen bis zum Blühbeginn. Das fördert zugleich einen buschigen Wuchs. Beim Trocknen verflüchtigt sich das Aroma schnell. Deshalb wird Basilikum zum Konservieren in Öl oder Essig eingelegt. Das starke, pfeffrige Aroma des Basilikums passt hervorragend zu Tomaten und würzt Soßen, Salate, Butter und Nudelgerichte. Ein Tee aus getrockneten Blättern hilft gegen Blähungen.

 

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