Ich bekomme des Öfteren Fragen zur Verwendung von Asche als Dünger im Garten. Ich kann hier keine generelle Auskunft geben, habe aber im März 2001 eine interessante Analyse erhalte:

Analysiert wurde Holzasche aus dem Kachelofen.
Die Angaben sind in g pro kg Holzasche

 

Element
wässriger Auszug
saurer Auszug
totaler Aufschluss
Aluminium
<0,0005
<0,0005
4,85
Bor
0,1040
0,0389
keine Angabe
Barium
<0,0015
0,0292
1,06
Kalzium
0,0347
246
425
Chrom
0,0069
<0,0005
0,0303
Kupfer
<0,0005
<0,0005
0,1818
Eisen
<0,0005
<0,0005
5,11
Kalium
111
125
110
Magnesium
<0,0005
8
42
Mangan
<0,0005
<0,0005
37
Natrium
0,99
1,38
1,21
Nickel
<0,0005
<0,0005
0,0606
Blei
<0,0005
<0,0010
0,0455
Phosphor
14,5
keine Angabe
16,1
Zink
<0,0005
<0,0005
0,3485
Silizium
0,8267
0,0073
39,4
Titan
<0,0005
0,0024
0,3788
Strontium
<0,0005
0,6323
0,6061
Schwefel
9,1
4,1
11,7

 

Der Anteil an Kadmium, Kobalt, Molybdän, Antimon, Selen, Vanadium, Beryllium, Zinn, Tantal, Uran, Wolfram, Zirkon und Ruthen ist unter der jeweiligen Nachweisgrenze in allen Lösungen.
Alle Werte können sich je nach Holzart und Herkunft des Holzes geringfügig ändern.

Nach diesen Ergebnissen gibt es für mich keinen Grund mehr Holzasche als Abfall zu entsorgen. Ich verwende sie besonders für Bäume und Sträucher. Im Gemüsebeet wird sie besser nicht verwendet, weil bei der Analyse 0,5 g Asche mit 25 ml Wasser einen pH-Wert von 12,5 ergaben. Einzig diese sehr alkalische Reaktion der Asche mit Wasser sollte zur Vorsicht mahnen, Jungpflanzen mit ihren empfindlichen Wurzeln erhalten ebenso wenig Asche wie säureliebende Pflanzen (z.B. Rhododendron).
Wer auf Nummer sicher gehen will, gibt die Holzasche in dünnen Schichten auf den Kompost. Vor der Verwendung kann der Kompost noch umgesetzt oder gemischt werden.