Umpflanzen
Wird es einmal nötig Bäume und Sträucher zu verpflanzen, bietet sich die Technik des Ballenstechens an. Dazu werden eventuell im Umfeld befindliche Stauden und kleinere Sträucher ausgegraben und vorübergehend eingeschlagen. Von dem zu verpflanzenden Gehölz werden dürre und trockene Äste abgeschnitten. Der Rest wird, wenn nötig, zusammengebunden.
Nun legt man einen ausreichend großen Erdballen fest. Ideal ist bei Bäumen ein Radius, die dem fünffachen Stammdurchmesser entspricht. Der Spaten wird im festgelegten Abstand in die Erden geführt. Dabei werden die äußeren Wurzeln durchtrennt. Die Erde wird ausgehoben. Dicke Wurzeln werden mit der Schere oder mit der Säge getrennt, damit die Wunde möglichst klein bleibt. Hat man so den Baum oder Strauch einmal in angemessener Tiefe umrundet, stößt man kraftvoll mit dem Spaten unter den Ballen um die Ankerwurzeln zu durchtrennen.
Jetzt wird ein ausreichend großes quadratisches Tuch aus Jute oder einem anderen verrottbaren Material unter den Ballen geschoben. Das Tuch wird am Stamm verknotet. Bei größeren Gehölzen kann man zusätzlich ein Drahtgeflecht verwenden.
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