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Letzte Änderung: 24.08.2008
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Das Pflanzen von Gehölzen

 


Mit oder ohne Ballen


  • Containerpflanzen,
    also Pflanzen die in einem Pflanzcontainer (Topf) gezogen wurden, lassen sich gut transportieren und können das ganze Jahr über gepflanzt werden.
  • Ballenpflanzen
    sind Pflanzen, deren Wurzeln durch einen Erdballen geschützt werden. Ein Ballentuch hält die Erde zusammen.
  • Wurzelnackte Pflanzen
    haben keinen schützenden Erdballen, sondern sind nur leicht mit Erde behaftet. Bei der Lagerung dieser Pflanzen muss man besonders vorsichtig sein, um ein Austrocknen zu verhindern.
  • Ballenpflanzen können, ebenso wie wurzelnackte Laubpflanzen nur im Herbst bis Frühjahr während der Vegetationsruhe der Pflanzen gesetzt werden. Grundsätzlich kann man sagen, dass Gehölze mit Ballen leichter anwachsen, als die mit losen Wurzeln. Das liegt daran, dass die Faserwurzeln unbeschädigt bleiben. Der Pflanzaufwand bei ballenloser Ware ist etwas höher. Benötigt man viele Gehölze z. B. für eine Wind- oder Sichtschutzhecke, sind ballenlose Bäume und Sträucher preiswerter. Ausfallende Pflanzen lassen sich ersetzen. Hat man besondere Gehölze, wünscht man eine Anwachsgarantie oder spielt die Wuchsform eine Rolle, greift man zur teureren Ballenware oder zur noch teureren Containerware. Obstgehölze, Rosen und einige andere Gehölze werden meistens ohne festen Wurzelballen angeboten. Hier ist das richtige Pflanzen besonders wichtig.


  •  


  • Gehölze, die verpflanzt werden sollen, ob Heckenpflanze oder Baum, müssen gut bewurzelt sein. Bei Pflanzen ohne Wurzelballen ist schon beim Kauf darauf zu achten, dass die Wurzeln nicht ausgetrocknet sind. Das gilt weiter bis zum Pflanzen. Für den Transport von der Baumschule bis zur Pflanzstelle sollte man sich genügend Säcke mitnehmen. Sie sind feucht über die Wurzeln zu decken.
  • Ist ein sofortiges Pflanzen nicht möglich, werden die Pflanzen vorübergehend in Erde eingeschlagen, denn die feinen Wurzeln reagieren empfindlich auf Trockenheit. Zur "provisorischen Pflanzung" eignet sich ein freies, nicht überdachtes Beet. Hier wird ein etwa 30 Zentimeter tiefer Graben angelegt, der zu einer Seite angeschrägt ist. In den Graben legt man die Gehölze so, dass die Wurzeln gut bedeckt werden können und Stamm und Triebe gut auf der Schräge aufliegen. Nun bedeckt man die Wurzeln mit dem Aushub. Man kann auch mehrere Reihen hintereinander anlegen. Durch Antreten werden die Luftzwischenräume zwischen den Wurzeln beseitigt. Werden verschiedene Pflanzen eingeschlagen, ist eine Kennzeichnung unbedingt notwendig. Bei plötzlichen Nachtfrösten schützt man die Pflanzen mit Vlies oder Rindenmulch. In Trockenperioden wird gewässert. Notfalls können die Pflanzen so bis zum zeitigen Frühjahr gelagert werden.





  • Hier gehts weiter!

  • Die beste Pflanzzeit
  • Der Platzbedarf
  • Gehölze mit oder ohne Ballen
  • Umpflanzen von Gehölzen
  • Ältere Gehölze verpflanzen
  • Das Pflanzloch
  • Der Pflanzschnitt
  • Das Pflanzen von Gehölzen
  • Rosen pflanzen
  • Gartenhecken




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