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Letzte Änderung: 28.07.2008 |
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Ich höre und sehe immer wieder, dass Herbstlaub in der Abfalltonne statt im Garten landet. Eine auf Beeten aufgetragene nicht zu dicke Laubschicht schütze die Wurzeln vor Frost, verbessere das Bodengefüge und bietet Schutz für Kleintiere. Die Laubschicht sollte aber nicht zu dick sein. Besonders unter großen Bäumen erdrückt sie die darunter liegenden Pflanzen. Ist dann das Laub auch noch feucht, gelangt kein Sauerstoff in die tieferen Schichten, ie Folge ist Fäulnis. Dieses Laub verrottet über Winter nicht vollständig und hemmt im Frühjahr den Austrieb, wenn man es nicht rechtzeitig entfernt. Eine dünne Laubdecke ist dagegen ein sehr guter und gesunder Winterschutz für Staudenbeete. |
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Wichtig zu wissen ist, dass nicht jedes Laub als Schutzschicht geeignet ist. Eichen- und Walnusslaub geben bei ihrer Zersetzung Gerbstoffe ab, die empfindlichen Pflanzenwurzeln schaden können. Zudem verrottet es wie Kiefernnadeln nur sehr langsam und muss im Frühjahr meist entfernt werden. Eichen- und Walnussblätter werden besser kompostiert. Sie sollten dann mit anderen kompostfähigen Materialien und Zweigen zur Belüftung gemischt werden. Laub von Pappel oder Buche kann gut als Winterschutz verwendet werden. Es zersetzt sich bis zum nächsten Jahr meist vollständig. |
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Befindet sich Laub auf der Rasenfläche sollte es vollständig entfernt werden. Die Gräser darunter werden gelb, die Moosbildung wird gefördert. Eine einfache Methode das Laub vom Rasen zu entfernen ist der letzte Rasenschnitt im November. Dazu wartest Du bis alles Laub abgefallen ist. Mit dem Mähen wird es gleich zerkleinert. So wird es bis zum nächsten Frühjahr vollständig verrottet sein. Bei feuchter Witterung sollte man das Laub aber lieber schon vor dem letzten Rasenschnitt entfernen. Zusammen mit dem Laub, das auf den Beeten nicht benötigt wird, wird es kompostiert. Lagert man es in losen Haufen, vielleicht mit Ästen und Zweigen an geschützter Stelle, dient es im Winter Tieren als Unterschlupf. Igelschutz, ja - aber richtig >>> |
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Eine weitere Verwendungsmöglichkeit von Laub und Gehölzschnitt anfällt, ist ein Hügelbeet. Dafür hebt man als erstes eine Schicht Mutterboden ab. In die so entstandene Grube wird zuunterst Baumschnitt, darüber Laub, Grassoden oder halbverrotteter Kompost geschichtet. Abgedeckt wird dieser Hügel mit dem ausgehobenen Mutterboden. |
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Und noch etwas: Ein motorbetriebener Laubpuster bedeutet neben Lärm und Energieverschwendung auch das Aus für etliche Insekten. |
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© 1998 - 2006 by Frank Koplin |
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