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Letzte Änderung: 28.07.2008
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Achtung Unfallgefahr

 


An den Anfang möchte ich die Fakten stellen; Pro Jahr passieren in Deutschland mehr als 200.000 Unfälle bei der Gartenarbeit. Sollte man an Hand dieser Zahl nicht einmal darüber nachdenken, wie man dieses wunderbare Hobby unbeschadet betreibt? Man kann sich auch weiterhin auf sein Glück verlassen, bis man von ihm verlassen wird. Sehr oft ist Leichtsinn und Unwissenheit die Ursache für die ca. 100.000 Schnitt- und Stichwunden, die 50.000 Stürze und die vielen anderen Unfälle. Besonders schwere Unfälle geschehen durch Rasenmäher und Heckenscheren. Selbstüberschätzung zählt genauso wie Hektik und Konzentrationsschwäche zu den Hauptursachen für Unfälle im Garten.




Rasenmäher


  • Sandalen und Turnschuhe sind während des Gebrauchs von Rasenmähern ungeeignet. Wer barfuß mäht handelt sträflich leichtsinnig.


  • Der Rasen sollte nicht zu hoch gewachsen sein und natürlich trocken. Nasses Gras verstopft das Schneidwerk.


  • Das Schneidwerk muss nur laufen, wenn es auch mähen soll.


  • Beim elektrischen Rasenmäher ist dem Kabel große Aufmerksamkeit zu widmen. Sollte trotz aller Vorsicht doch einmal das Kabel in die Messer geraten, ist der Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen, denn nicht immer entsteht ein Kurzschluss, der die Sicherung herausspringen lässt.


  • Kinder müssen von betriebsbereiten Rasenmähern ferngehalten werden.


  • Die Reinigung und Reparaturen werden nur bei gezogenem Netzstecker bzw. Zündkerzenstecker durchgeführt. Das trifft auch beim Verstellen der Schnitthöhe zu.


  • Beim Reinigen möglichst kein Wasser verwenden und wenn, dann auf jeden Fall den Netzstecker ziehen.


  • Rasenmäher mit dem GZ-Zeichen sind beim Kauf zu bevorzugen. Die Gebrauchshinweise des Herstellers sind zu beachten


  • Schutzvorrichtungen sind auf keinen Fall zu entfernen.




  • Heckenschere


  • Bei Heckenscheren halte ich die Geprüfte Sicherheit (GZ-Zeichen) für außerordentlich wichtig.


  • Die Schere sollten eine Zweihand-Sicherheitsschaltung haben, welche eine Inbetriebnahme nur mit beiden Händen erlaubt. Verfügt Deine Heckenschere nicht über eine solche Schaltung, achte immer darauf, dass Du beide Hände an der Schere hast.


  • Da der Motor nach dem Schneiden immer nachläuft, greift man nicht in die Schermesser. Auch wenn sie nur langsam laufen verursachen sie erhebliche Verletzungen.


  • Beim Schneiden ist ein sicherer Stand wichtig. Leitern müssen in einem einwandfreien Zustand sein. Sie sollen fest stehen und dürfen nicht wackeln.


  • Waghalsiges vor oder zur Seite beugen ist leichtsinnig. Lieber die Leiter einmal öfter weiter stellen.


  • Das Stromkabel soll sich immer am geschnittenen Teil der Hecke befinden und vor Allem nicht in der Nähe des Schneidwerkes.


  • Auch beim Schneiden mit der Heckenschere ist festes Schuhwerk erforderlich.





  • Kostenlose Broschüre


    Mit dem Frühling bricht eine Betriebsamkeit in unseren Gartenanlagen aus, die nicht gebremst werden sollte. Die meiste Gartenarbeit fällt in die Monate März bis Juli. Bei der intensiven Arbeit kommt oft die Sicherheit zu kurz. Man spricht in der Bundesrepublik pro Jahr von rund 200.000 Menschen, die sich bei der Gartenarbeit verletzen. Knapp die Hälfte dieser Unfälle passieren mit scharfen oder spitzen Gegenständen, wie Heckenscheren, Kanten- und Freischneidern. Ein Viertel der Unfälle sind Stürze, dazu zählen Stürze von Leitern bei der Baumpflege oder während der Obsternte ebenso wie Stürze über elektrische Leitungen, zum Beispiel von Elektrorasenmähern.


    Sicherheitstipps rund um das Gärtnern findest du in der Broschüre "Den Garten genießen - sicher gärtnern", die die DSH zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, herausgegeben hat. Die Informationsschrift bietet auf 24 Seiten Hinweise, worauf Hobbygärtner beim Kauf von Gartengeräten achten sollten, welche Leiter für welche Arbeit geeignet ist und wie sie mit der richtigen Schutzausrüstung Unfälle vermeiden können. Detailliert wird auch die Wartung und Pflege von elektrischen
    Gartengeräten beschrieben.
    Die kostenlose Broschüre "Den Garten genießen - sicher gärtnern" erhalten Interessierte nach Einsendung einer Postkarte bei der:
    DSH
    Stichwort: "Garten"
    Holsteinischer Kamp 62
    22081 Hamburg

  • Als pdf-Datei kannst Du sie Dir hier anschauen und ausdrucken: http://www.das-sichere-haus.de/download/pdf/sicher_gaertnern.pdf



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