Einleitung
Pflanzenübersicht
Was ist Unkraut?
Ökologische Gesichtspunkte
Gesunde Kräuter
Vorbeugende Maßnahmen
Unkräuter und ihre Bekämpfung
Zeigerpflanzen
Zitate
Bauernweisheiten
Unkrautkalender
photobiologische Unkrautbekämpfung
im Rasen
Bücher zum Thema
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Letzte Änderung: 28.07.2008
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Unkräuter & Wildkräuter


Einleitung


Ich verzichte ganz bewusst in diesem Beitrag auf die namentliche Nennung von Unkrautbekämpfungsmitteln, weil ich dies für die letzte aller Möglichkeiten halte. Auf jeden Fall sind die Hinweise auf dem Beipackzettel zu beachten. In naturnahen Gärten sind Wildkräuter ohnehin kein großes Problem. Durch das Bedecken des Bodens mit organischen Stoffen, wie Rindenhäcksel oder Rasenschnitt, lässt sich das Wachstum bremsen. Wenn du nun standortgerechte Pflanzen, also die richtigen Pflanzen am richtigen Ort, verwendest, die Bodenvorbereitung entsprechend den Bedürfnissen der anzupflanzenden Gewächse durchführst, Magerpflanzen auf humusarmem Boden und nährstoffliebende Pflanzen in humusreichen Boden pflanzt, hat Unkraut keine Chance.

Was ist Unkraut?


Wenn man es genau nimmt, gibt es kein Unkraut. Es sind lediglich wüchsigere, besser an die Bedingungen angepasste Pflanze. Sie wachsen schneller und besser und gewinnen so den Kampf um den Raumanspruch. Jede Pflanze, die dort wächst, wo sie nicht wachsen soll, ist für uns Unkraut. Ein Birkensämling, der im Dahlienbeet wächst, ist Unkraut, obwohl er besser auf diesen Standort passt als eine Dahlie, deren ursprüngliche Heimat Asien ist. Es geht dabei um den Kampf um Nährstoffe, Licht, Wasser und Luft. Unkräuter können auch Träger bestimmter Krankheiten sein oder Schädlinge anlocken. Oder der wilde Sämling ist unerwünscht, weil wir andere Vorstellungen von dem Beet haben.
Pflanzen sind also Unkraut, weil:
  • sie eine Kultur bedrängen,
  • sie uns nicht gefallen,
  • sie zu wuchsfreudig sind und sich für unsere Begriffe zu stark ausbreiten,
  • sie unter Umständen Schäden an Fassaden oder Bauwerken. verursachen,
  • sie den Gesamteindruck einer Anlage stören.


  • Ökologische Gesichtspunkte


    Die Natur kennt kein Unkraut. Wild- oder Unkräuter sind letztlich die Wildformen unserer Kulturpflanzen. Ein gutes Beispiel ist hier der Vergleich von Ackerveilchen und Stiefmütterchen. Dem "unkrautigen" Spontanbewuchs kommen wichtige Aufgabe in der Natur zu. Offene Bodenflächen werden umgehend begrünt und damit befestigt. Unkräuter tragen so dazu bei, dass der Mutterboden nicht vom Wind und Regen abgetragen wird.
    Unkräuter sind Bioindikatoren. Es sind auch schöne Pflanzen darunter. Sie dienen vielen Tierarten als Nahrungs-, Brut- oder Unterschlupfbiotop. Die Brennnessel beherbergt z. B. weit mehr als 100 Insektenarten. Löwenzahn bietet reichlich Nahrung für Insekten. Viele Arten von Wildkräutern sind Heilpflanzen. Der Huflattich hilft z. B. gegen Husten.
    Grundsätzlich gilt: alle Pflanzen haben ihre Lebensberechtigung, denn jede Pflanze erfüllt in der Natur bestimmte Aufgaben, so auch der Brennnessel-Giersch-Saum in der Ecke, neben dem Kompost oder hinter dem Schuppen. Wenn man die Wildkräuter in ihre Grenzen verweist, können sie also schön und nützlich sein.


    Gesunde Un- und andere Kräuter


    In alten Kräuterbüchern sind die wildwachsenden Pflanzen aufgezählt, die wir als Unkraut bezeichnen. Dort sind sie oft nicht nur genießbar, sondern auch gesund und heilsam. Für uns als Gartenbesitzer stellt sich also die Frage das Unkraut auszurupfen, bevor es sich ausbreitet oder es als Beigabe zu Salate, Gemüse und Suppen zu verwenden.
    Viele "Unkräuter" - Augentrost, Erdrauch, Melde, Portulak, Sauerampfer, Ackerveilchen, Rotklee, Hirtentäschel, Feldampfer - bevorzugen mageren Boden. In feuchter Gegend gedeihen Winterkresse, Anserine, Pfefferminze, Wegwarte und Fetthenne. Will man sie essen, verwendet man die dicken Stängel nicht, sondern nur die zarten Teile. Weil jedes Kraut seinen eigenen Geschmack hat, sollten nicht mehr als drei Kräuter in den Salat gemischt werden. Für Saft kann man alle gleichzeitig pressen; wenn er zu herb schmeckt, fügt man Mohrrübensaft hinzu. Nichts hindert uns daran das so genannte Unkraut im Zimmergarten anzubauen. Löwenzahn und Wegwarte gräbt man im Spätherbst, bevor der Boden friert, büschelweise mit den Wurzeln aus und packt sie in Sand. Schon in wenigen Wochen erscheinen die ersten zarten Triebe.

    Melde

    Der Nährwert von Melde übertrifft Spinat, der ein naher Verwandter ist, an Vitamin A- und C-Gehalt und fast alle gewöhnlichen Grüngewächse an Calcium. Sie enthält 4,5 % Protein, also mehr als jedes grüne Gemüse und alle Früchte.

    Löwenzahn

    Löwenzahn - Taraxacum officinale - ist unter vielen Namen bekannt. Einige davon sind hier aufgezählt:
    Augenmilch, Augenwurz, Bärenzahnkraut, Bayrischer Enzian, Bettpisser, Blindblume, Brummer, Butterblume, Eierkraut, Franzosensalat, Hahnenspeck, Hundeblume, Judenblume, Kettenblume, Kuhblume, Kuhlattich, Kuhscheiß, Laternenblume, Lichtbloom, Märzblume, Maiblume, Marienzahn, Melkdistel, Milchdistel, Milchstöck, Pappenstiel, Pfaffenkopf, Pfaffenplatte, Pferdeblume, Pusteblume, Röhrlkraut, Schäfchenblume, Schweineblume, Saurüssel, Sonnenwurzel, Teufelsblume, Wilde Zichorie.
    Löwenzahn hat mehr Gehalt an Vitamin A als jedes gekaufte grüne Gemüse. Wenn man die zarten Blättchen im Frühjahr vor dem Blühen pflückt, kann man daraus eine ganze Schüsselvoll Salat zubereiten.
    Sein Milchsaft heilt heute noch Warzen und er eignet sich hervorragend für eine Blutreinigungskur im Frühjahr. Schon im 11. Jahrhundert berichteten arabische Ärzte von seiner heilenden Wirkung; heute wird Extrakt des Löwenzahns bei Leber, Gallen, Blasen und Nierenleiden und Gelenkerkrankungen verabreicht.
    Es gibt viele Liebhaber von Wiesen mit blühendem Löwenzahn. Das sind meistens keine Gartenbesitzer. Die Gartenbesitzer benutzen einen Löwenzahnstecher oder ähnliche Geräte um jeden neu erscheinenden Trieb mit möglichst großem Wurzelteil auszustechen. Am einfachsten geht dies bei feuchter Erde nach einem Regen.

    Brennnessel

    Auch die Brennnessel - Urtica dioica - hat viele Namen:

    Donnernessel, Donnernettel, Dudelkolbe, Estekraut, Feuerkraut, Gichtrute, Große Neddeln, Nessel, Senznessel, Tausendnessel, Teufelskraut, Tissel, Tittenkölbl, Zingel.

    Weil die Brennnessel die Durchblutung steigert, gelten Gerichte mit ihr als aphrodisierend. Auch 1 bis 2 Teelöffel Brennnesselsamen ins Müsli gegeben soll das menschliche Lustbedürfnis steigern. Ein daraus zubereiteter Tee vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit.

    Portulak

    Portulak übertrifft alles Grün außer Petersilie an Eisengehalt.

    Vogelmiere

    Nicht alles was wir als Unkraut bezeichnen ist wirklich überflüssig. Vogelmiere ist weltweit verbreitet. Dieses Wildkraut kann nicht nur an die Hühner verfüttert werden, sondern eignet sich auch sehr gut zur menschlichen Ernährung. Aufgrund seines milden Geschmacks kann es zu Salat verarbeitet oder als Gemüse, etwa wie Spinat, gekocht werden.

    Feldampfer

    Feldampfer hat nicht nur einen hohen Gehalt an Vitamin A und Kalium, sondern enthält außerdem dreimal mehr Vitamin C als die Zitrone.

    Amaranth

    Diese sehr alte Kulturpflanze gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Das Wort "Amaranthus" stammt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie "unsterblich". Die Blätter des Amaranth können wie Spinat zubereitet werden. Neben den Blätter sind auch die Samen des Amaranthus essbar und sehr gesund. Die sehr kleinen Körner enthalten nämlich im Vergleich zu Getreidearten ein Vielfaches an Calcium, Magnesium und Eisen, zudem einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, sind glutenfrei und gut verdaulich.
    Besonders herausragend ist die Qualität des Eiweißes. Um die Samen ernten zu können, sind klimatisch warme Gebiete notwendig. Gesät wird dann Ende April/Anfang Mai, geerntet ab Mitte September. Die jungen Blätter vom Amaranth kann man aber laufend ernten. Amaranthkörner sind bei uns in Naturkostläden erhältlich.

    Tatarischer Buchweizen

    Der Tatarischen Buchweizen (Fagopyrum tartaricum) ist aus Asien zu und gelangt. Seit dem 18. Jahrhundert wird er in Gebirgsgegenden von Deutschland angebaut. Der Anbau gleicht dem des normalen Buchweizens, das heißt: Aussaat nicht vor Ende Mai. Der Unterschied zum herkömmlichen Buchweizen liegt in der Schale. Diesem Samen fehlt die äußere, sehr harte Schale. Deshalb kann der Tatarische Buchweizen mit der weichen Schale ohne weiteres Schälen verwendet werden.

    Malve

    Die wilde Malve, auch Algiermalve genannt (Malva sylvestris), mit ihren schon fast schwarzroten Blüten ist nicht nur dekorativ, sondern ist auch eine alte Heilpflanze. Die Chinesen kannten schon vor 5.000 Jahren die Malve als entzündungshemmendes Heilmittel gegen Husten, Heiserkeit und Lungenkatarrh. Dazu werden die Blüten bei trockenem Wetter gesammelt und an einem schattigen, luftigen Ort getrocknet. Für den Tee zwei Teelöffel Blüten mit nur lauwarmem Wasser übergießen, acht Stunden ziehen lassen und dann lediglich trinkwarm erwärmen, nicht erhitzen. Die jungen Blätter der Malve dienen als Beimischung zum Salat.



    Vorbeugende Maßnahmen


    Grundsätzlich ist vorbeugen besser als Jäten. Eine Fläche, die später unkrautfrei sein soll, darf vorher nicht ver(un)krautet gewesen sein. Ansonsten muss sie vor der Neuanpflanzung einige Zeit unkrautfrei gehalten werden. Das kann nicht von heute auf morgen geschehen, da die Samenvorräte und die Wurzeln der Pflanzen, die beim Jäten übersehen wurden, für eine rasche "Wiederbegrünung" sorgen. Auf der zu bearbeitenden Fläche ist vorher mindestens eine Vegetationsperiode lang alles Unkraut sofort zu entfernen, damit es zu keiner neuen Samenbildung kommen kann und der Samenvorrat im Boden abgebaut wird. Von großen Rabattenflächen, die neu angelegt werden sollen und gegenwärtig überwuchert sind, wird die Fläche abgeschabt und mit Rasen einsäen. Die Rasenfläche wird zwei Vegetationsperioden gemäht. Daraufhin wird der Rasen abgeschält. Nach einer weiteren Bodenbearbeitung kann die Rabatte bepflanzt werden. Der Samenvorrat im Boden ist weitgehend erschöpft und ausdauernde Unkräuter durch den wiederholten Schnitt "ausgehungert".

    Mulch

    Durch Mulch werden Unkräuter am Wachsen gehindert. Gleichzeitig verbessert er die Bodenqualität. So erhöht er die Luftzufuhr bei lehmigen Böden. Sandige Böden wiederum bleiben länger feucht. Nicht zuletzt unterbindet er bei Regen die Verdichtung des Bodens durch die aufschlagenden Regentropfen. Dazu eignen sich abgeschnittenen Ästen und Zweigen, die mittels einer Häckselmaschine zerkleinert wurden. Du erhältst auf diese Weise einen guten Mulch. Den verteilst du anschließend unter Sträuchern und Bäumen.

    Sauberer Kompost

    Kompost ist, wenn er als Bodenverbesserer eingebracht wird, oft eine wesentliche Ursache von später auftretenden Unkrautproblemen. Samenbildendes Unkraut wirft man nicht auf den Kompost. Die Samen würden mit dem Humus im Garten verteilt werden. Es kann verbannt werden. Besser ist es Distel, Löwenzahn, Giersch, Hahnenfuß, Huflattich und Franzosenkraut zu Jauche zu verarbeiten. Eine weitere Möglichkeit ist es die Pflanzen über den Hausmüll zu entsorgen. Am sichersten ist es, wenn Pflanzen, bevor sie zu blühen beginnen entfernt werden.


    Unkräuter und ihre Bekämpfung


    Unkräuter bzw. Wildkräuter unterscheidet man nach Samen- und Wurzelkräuter. Die Samenkräuter sind in der Regel einjährige Pflanzen, die sich durch Samen vermehren. Wurzelkräuter sind Pflanzen, die sich zwar auch über Samen vermehren, aber einen ausgeprägten Wurzelstock besitzen, z. B. Quecke, Grosse Brennnessel, Giersch, Huflattich, Löwenzahn, Distel, Schachtelhalm. Nach ihrer Lebensdauer unterscheidet man zwischen einjährigen Kräutern und mehrjährigen Kräutern. "ausgehungert".

    Einjähriges Unkraut

  • Einjährige Kräuter reifen, blühen und bilden die Samen in einem Jahr. Manche auch mehrmals. Durch Bildung tausender Samen, die meist in wenigen Wochen ausreifen, vermehren sich die Unkrautpflanzen enorm. Die Samen- oder Pflanzen müssen also entfernt werden, bevor sie sich aussähen können.
  • Einige der am verbreitetesten Unkrautpflanzen sind: Vogelmiere, Ehrenpreis, Franzosenkraut, Gemeines Kreuzkraut, Vogelknöterich, Hirtentäschel, einjährige Brennnessel, Ackersenf (Hederich), Gänsedistel, Kleiner Wiesenknopf, Klebkraut (Klebriges Labkraut) oder Wilder Rettich.
  • Mechanische Bekämpfung

  • Jäten mit der Hacke ist die übliche Methode der Unkrautentfernung. Den besten Erfolg hat man an einem sonnigen, trockenen, heißen Tag, an dem ein leichter Wind weht. Sonne und Wind tragen dazu bei, dass das Unkraut an der Erdoberfläche austrocknen und nicht mehr anwurzeln kann. Dem Kraut werden nicht nur die Blätter abgeschlagen, sondern auch die Wurzeln, etwas unter der Erde.
  • Wichtig! Unkraut ist immer vor dem Versamen zu entfernen.
  • Beete möglichst immer mit Kulturpflanzen versehen, damit sich versamende Unkräuter nicht festsetzen können. Wenn ein Beet frei geworden ist, mit Gründünger bestellen.
  • Kompostanlagen und deren engere Umgebung sind immer Unkrautfrei zu halten, da sonst der Kompost durch Samenflug "verseucht" wird.
  • Bei stark verwilderten Flächen ist zu überlegen, ob eine Neuanlage sinnvoller ist.
  • Zu erstellende Anlagen mit hohen Ansprüchen an die Unkrautfreiheit, lässt man eine Vegetationsperiode brach liegen, wobei das aufkommende Unkraut jeweils sofort entfernt wird.
  • Franzosenkraut

  • Dieses Unkraut darf im Garten auf keinen Fall geduldet werden. Franzosenkraut wird oft von Spinnmilben (Rote Spinne) befallen. Missachtet man dies, befällt der Schädling Gurken, Bohnen, Rosen und andere Zier- und Nutzpflanzen. Die Bekämpfung ist einfach: möglichst weit unten die ganze Pflanze anfassen und ziehen.
  • Chemisch Bekämpfung

  • Einjährige Unkrautpflanzen lassen sich viel leichter bekämpfen als die mehrjährigen. Sie keimen an der Oberfläche, wo die Unkrautvernichtungsmittel gut wirken. Sie sterben bereits kurz nach der Anwendung ab. Man darf aber nicht vergessen, wo diese Chemikalien verwendet wurden. Andere Gartenflächen müssen geschützt werden.
  • Chemische Bekämpfungsmittel sollten nur im Notfall eingesetzt werden. Besonders in kleineren Gärten solltest du lieber zur Hacke greifen!
  • Vogelmiere

    Vogelmiere kann oft mit den chemischen Mitteln bekämpft werden, die als Universalunkrautvertilgungsmittel für Rasen verwendet werden.


    Mehrjähriges Unkraut

    Mehrjährige Unkräuter wachsen schnell, sind zäh und sprießen meistens nach der oberflächlichen Entfernung aus Wurzeln oder Wurzelstöcken neu aus. Manche Unkrautpflanzen sind berüchtigt für ihre tiefreichenden Wurzeln. In erster Linie sind dies: Winden -Gattungen Convolvulus und Calystegia-, Straußgras und Giersch. Diese Pflanzen speichern in ihren fleischigen Wurzeln, Ausläufern oder Knollen Nahrung. Der oberirdische, sichtbare Teil lässt sich leicht entfernen. Die Wurzeln ganz zu entfernen ist schwierig oder unmöglich. Bei Dornsträuchern, Efeu oder anderen holzigen Pflanzen, ist es verhältnismäßig einfach, die Wurzeln zu beseitigen.

    Mechanische Bekämpfung

    Auch hier ist das Jäten von Hand die besten Methoden zur Beseitigung von mehrjährigem Unkraut. Allerdings muss man manchmal auch den Spaten verwendet. Diese Arbeit, zur rechten Zeit durchgeführt, erspart viel Ärger. Es genügt also nicht, die Pflanzen nur auszustechen; man muss auch alle Wurzeln ausgraben und komplett vom Beet entfernen. Alle verbliebenen Wurzeln und unterirdischen Speicherorgane würden einen Neuaustrieb verursachen. Beim Befall mit Straußgras oder Ampfer darf man auf keinen Fall mit einem Dreh-Kultivator (Fräse) arbeiten, da sonst die Pflanzen zerhackt und damit vermehrt werden.

    Spezielle Behandlung

    Manche mehrjährige Unkrautpflanzen sind besonders hartnäckig.

    Sauerklee (Oxalis)

    Chemischen Mitteln helfen bei dieser Pflanze oft nicht. Deshalb wird Sauerklee mit einem scharfen Messer so entfernt, dass möglichst alle Wurzeln und Knollen erfasst werden.

    Distel

    Distel bekämpft man am effektivsten mit der Hand. Nach einem durchdringenden Regen, wenn der Boden feucht ist, werden sie, mit Handschuhen, herausgerissen. Wenn man dies vor der Samenbildung macht, hat man die größten Erfolge.
    Gänseblümchenwiese

    Löwenzahn, Gänseblümchen, Kriechender Hahnenfuß, Wegerich

    Zum Ausstechen von Löwenzahnwurzeln gibt es im Fachhandel "Wurzelstecher".

    Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer

    Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer sind kaum im Rasen zu bekämpfen. Kurzes, wiederholtes Mähen schwächt zwar die Unkräuter, entfernt sie aber nicht. Es bleibt nur einzelne Pflanzen mit einem Messer auszustechen.

    Giersch

    Ackerschachtelhalm und Winde

    Diesen Unkräutern musst du energisch zu Leibe gehen, wenn sie nicht zur Plage im Garten werden sollen. Man wird sie am besten los, wenn jede, sich über der Erdoberfläche zeigende Triebspitze, einige Zentimeter unter der Erde abgeschnitten wird. Für eine wirkungsvolle Bekämpfung ist allerdings ein wöchentlicher Gartenkontrollgang notwendig. Schachtelhalm verträgt keinen Kalk.

    Chemisch Bekämpfung

    Totalherbizide

    Totalherbizide vernichten sämtliche mit ihm in Berührung kommende Pflanzen. Nach der Anwendung müssen die Abfälle sorgfältig beseitigt werden. Auf einer damit behandelten Fläche darf zwei bis drei Monate lang nichts angepflanzt werden. Wenn man mit einem Herbizid mit Dauerwirkung nachbehandelt, müsste man mehrere Monate lang eine unbewachsene Fläche haben.

    Herbizide mit Dauerwirkung

    Diese Herbizide vernichten zwar kein eingewachsenes Unkraut, es verhindert jedoch bis zu drei Monate die neue Keimung. Die Nachhaltigkeit der Wirkung und Giftigkeit ist je nach Mitteln sehr unterschiedlich.

    Selektive Mittel

    Manche Pflanzenvernichtungsmittel greifen nur zweikeimblättrige Pflanzen an, wobei viele einkeimblättrige Pflanzen, wie Gräser, unbeschadet bleiben. Selektive Präparate bekämpfen die Pflanzen, indem sie übermäßiges Wachstum auslösen. Die Pflanzen wachsen sich zu Tode. Auch mit diesen Präparaten muss man sehr vorsichtig umgehen, denn schon geringe Mengen können Gemüsepflanzen schädigen. Besonders empfindlich reagieren Tomaten.

    Nicht-selektive Mittel

    Diese Mittel vernichten mehrjähriges Pflanzen nur im Sämlingsstadium. Nach einigen Wochen sind die Pflanzen so gestärkt, dass diese Präparate zwar das Laub verbrennen, die überlebenden Wurzeln aber wieder austreiben können. Ein Vorteil dieser Mittel ist, dass sie ihre Wirkung verlieren, sobald sie mit der Erde in Berührung kommen. Sie sind also relativ unbedenklich. Dennoch müssen auch sie vor Kindern oder Tieren geschützt aufbewahrt werden.

    Spezielle Behandlung

    Manche mehrjährige Unkrautpflanzen sind besonders hartnäckig.

    Gemeine Quecke und Glatthafer

    Diese Gräser sind sehr hartnäckig. Die Rhizomen(Wurzeln) widerstehen allen Vernichtungsmaßnahmen. Das einzig wirksame Mittel ist Dalapon. Wenn diese "Ungräser" in Blumen oder Gemüsebeeten vorkommen, muss man Dalapon nur auf die Pflanzen, am Besten mit einer kleinen Sprühflasche, anwenden und die Überreste danach ausgraben.

    Ampfer

    Gegen Ampfer gibt es mehrere Präparate. Die restlose Bekämpfung ist schwierig, weil abgebrochenen oder schlecht ausgegrabenen Wurzeln immer wieder nachtreiben.

    Mehrjährige Brennnesseln, Winde, Giersch und Brombeere

    Wenn diese Pflanzen erst in Hecken oder Gebüsch wachsen ist eine Bekämpfung fast unmöglich. Auch hier gibt es viele Mittel, die auch als Gemisch angewandt werden. Die Wirkung ist so intensiv, dass auf keinen Fall andere Pflanzen bespritzt werden dürfen.
    Um die Schädigung benachbarter Pflanzen einzuschränken, kann man die Lösung des Pflanzenvertilgungsmittels in einem Gefäß mischen. Anschließend taucht man die Spitzen der Pflanzen hinein. Die Chemikalie verteilt sich durch den Pflanzensaft in der ganzen Pflanze. Es können mehrere Anwendungen notwendig werden. Mit dieser Methode kann man auch einzelner strauchartiger Pflanzen bekämpfen.

    Rasenunkräuter

    Gänseblümchen (Bellis perennis), Löwenzahn (Taraxacum officinale) oder Wegerich werden aufgrund des flachen Wachstums vom Rasenmähers nicht erfasst. Die gezielte Anwendung eines Unkrautmittels erfolgt mit Hilfe einer Tropfflasche genau in die Rosettenmitte. Handelsübliche Unkrautvertilgungsmittel für den Rasen führen meist rasch zum Erfolg; müssen jedoch genau nach Vorschrift angewendet werden.

    Gemeine Schafgarbe

    Die Gemeine Schafgarbe kann man chemisch bekämpfen, aber auch die Verwendung eines Rasendüngers mit Ammoniumsulfat kann zum Ziel führen.

    Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer

    Gemeine Quecke und mehrjähriger Wilder Hafer sind kaum im Rasen zu bekämpfen. Selektive Mittel, die einkeimblättrige Pflanzen bekämpfen, können nicht eingesetzt werden, da sie auch den Rasen schädigen.

    Strahlenlose Kamille

    Kann chemisch bekämpft werden.

    Flohknöterich

    Hier können mehrere Dosen eines Bekämpfungsmittels notwendig sein, um dieses Unkraut los zu werden.

    Rote Taubnessel

    Auch hier wird man mehrmals die chemische Keule anwenden müssen.

    Hornklee

    Eine mehrmalige Anwendung von Pflanzenvernichtungsmitteln ist nötig.

    Ackerschachtelhalm

    Ackerschachtelhalm kann man durch regelmäßiges Kalken vertreiben.

    Winde

    Ackerwinde (Convolvulus arvensis) und Zaunwinde (Calystegia sepium) bekämpft man bei einer Beetneuanlage am einfachsten und effektivsten mit einer absolut dichten Abdeckung der Beetfläche für ca. 1 Jahr.
    Steht die Winde an einem freien Platz und nicht in unmittelbarer Nähe von Kulturpflanzen, so ist die chemische Bekämpfung am einfachsten. In Staudenbeeten hilft am besten der Wirkstoff Glyphosat. Die Herstellerangaben sind genau zu beachten. So sollen danach die Pflanzen stark ausgetrieben sein, aber noch nicht blühen. Dadurch verlagert sich auch ein großer Teil des Herbizids in die Wurzeln, die sonst gleich wieder austreiben würden. Günstig ist es, wenn man die Pflanzen bis zur Behandlung an Stäben hoch wachsen lässt und sie zum Besprühen in eine Plastiktüte stopft, in der man sie anschließend noch eine Weile lässt.


    Unkräuter als Bodenanzeiger


    Einige Pflanzen gedeihen nur auf saurem oder nur auf kalkhaltigem Boden. Auf Grund dieser Eigenschaften kannst du sie als Zeigerpflanzen benutzen. Gleichzeitig kann man sie mit dieser Kenntnis auch bekämpfen. So kann man Schachtelhalm mit Kalk beseitigen.
    Zeigerpflanzen zeigen nicht den Nährstoffgehalt des Bodens an, sondern nur den Ph-Wert. Man unterteilt sie also in Pflanzen die Kalkmangel anzeigen und Pflanzen die kalkhaltigen Boden anzeigen.

    Kalkmangel Kalk
    Schachtelhalm Taubnessel
    Hederich Brennnessel
    Knöterich Saudistel
    Sauerampfer Ehrenpreis
    Königskerze Hirtentäschel
    Hundskamille Kreuzkraut
    Habichtskraut  
    Stiefmütterchen  
    Sternmiere  

    Zitate


    Unkräuter sind Pflanzen, deren Zweck und Nutzen wir nicht erkannt haben.

    Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner!
    (O. Kokoschka)

    Das Unkrautjäten füllt meine Tage aus... Man kniet am Boden und vollzieht das Rupfen, wie man einen Kult zelebriert, nur des Kultes wegen, der sich ewig erneuert, denn wenn drei, vier Beete sauber sind, ist das erste schon wieder grün.
    (Hermann Hesse)

    Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig.
    (Shakespeare)

    Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.
    (Mark Twain)

    Und wenn ich mich drangebe, kapriziere ich mich darauf, dass keine Unkrautpflanze stehen bleibt. Doch wenn man wieder hinkommt, denkt man: Donnerwetter, nun hast du doch eins übersehen.
    (Wilhelm Busch)

    Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.
    (Finnisches Sprichwort)

    Auch auf dem besten Felde gibt es Unkraut.
    (Jamaika)


    Bauernweisheiten / Redewendungen


  • Regnen sollte es, aber nicht zu lange, sonst wächst das Unkraut zu schnell.
  • Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume.
  • Wenn der Gärtner schläft, pflanzt der Teufel Unkraut.
  • Wer das Unkraut nicht ehrt, ist der Blume nicht wert.
  • Wer zu faul zum Jäten ist, wird Unkraut kauen müssen.
  • Unkraut trägt das Feld, wenn man's nicht recht bestellt.
  • Unkraut vergeht nicht.
  • Unkraut wächst auch ungesät.
  • Unkraut wächst auch unbegossen.
  • Unkraut wächst in jedermanns Garten.
  • Dem Unkraut schadet der Frost nicht.

  • Unkrautkalender


    Frühjahr

    Wenn du dich im Sommer mit Unkraut nicht allzu sehr plagen möchtest, solltest du bereits im Frühjahr einen kritischen Blick in deinen Garten werfen. Allen unerwünschten Unkräutern bzw. Wildkräutern soll man sofort zu Leibe rücken. Ist der Boden nicht gefroren, sind die Wurzeln leicht herauszuziehen. So erspart man sich später mühevolles Jäten.

    Unkrautbekämpfung unter photobiologischem Gesichtspunkt


    Ganz allgemein kann man sagen, dass Unkraut auch unter dem Nachthimmel keimt. Langjährige Untersuchungen des Instituts für Botanik und Pharmazeutische Biologie der Universität Erlangen-Nürnberg haben ergeben, dass drei Sekunden Mondschein oder fünf Minuten des Lichts einer mondlosen, sternklaren Nacht die Keimung von Pflanzensamen auslösen können. Bei Neumond genügte sogar die Reflexion der Stadtbeleuchtung am bewölkten Himmel zur Keimung. Dazu müssen die Samen in einer Phase erhöhter Lichtempfindlichkeit sein. Dies hängt wiederum vom Zustand im jährlichen Zyklus von Keimungs- und Ruhephasen ab. Diese Ergebnisse lassen eine nächtliche Bearbeitung von Gemüse- oder Getreidefeldern, zur Unkrautbekämpfung, fraglich erscheinen.
    Ökologisch sinnvoll und verbraucherfreundlich wäre, wenn Ackerwildkräuter ohne Herbizide unter Kontrolle gehalten werden könnten. Zur photobiologischen Unkrautbekämpfung fanden seit 1981 mehrjährige Feldversuche statt, bei denen Ackerstücke teils um die Mittagszeit, teils nach Sonnenuntergang bearbeitet wurden. Tagsüber fällt beim Um- und Aufgraben Licht auf tiefer im Erdreich verborgene Samen von Wildkräutern und setzt deren Keimung in Gang. Die Feldarbeit in der Dunkelheit sollte dies vermeiden.
    Durch dreifach wiederholte Nachtbearbeitung konnte das Unkraut auf fünf Prozent der am Tage bearbeiteten Kontrollfläche gesenkt werden. Langfristig war die unerwünschte Konkurrenz der Nutzpflanzen nicht vom Feld zu kriegen. Das lag daran, dass einige Unkräuter entweder Dunkelkeimer sind oder sich durch Wurzelausläufer vermehren. Ein Teil der Samen liegt nur bis zu einem Zentimeter unter der Oberfläche, wohin die Photonen des Tageslichts in ausreichender Stärke vordringen.
    Für die nächtliche Bodenbearbeitung als Alternative zum Einsatz chemischer Mittel gilt, dass entweder mondlose Nächte bei bedecktem Himmel oder - sofern bekannt - Ruhezeiten mit geringer Lichtempfindlichkeit der Unkrautsamen gewählt werden sollten. Bei Mittagssonne reicht zur Auslösung der Keimung vieler Samen der millionste Bruchteil der Zeit, die bei Vollmondlicht benötigt wird.


    Unkraut, Moos und Hexenringe im Rasen


    Unkraut

    Regelmäßige Düngung des Rasens stärkt die Gräser gegen die unliebsame Konkurrenz der Unkräuter. Kriechende Unkräuter wie Ehrenpreis (Veronica chamaedrys) werden vor dem Mähen mit der Harke aufgerichtet um durch den Rasenmäher erfasst zu werden. Einzeln stehende Unkräuter entfernt man am besten mit einer Gartenkralle oder einem anderen geeigneten Gartengerät. Unkrautvertilgungsmittel sollten nur in besonderen Fällen und dann auch streng nach Vorschrift angewendet werden. (Rasenunkräuter siehe Löwenzahn, Gänseblümchen, Kriechender Hahnenfuß, Wegerich und Rasenunkräuter)

    Moos

    Moos im Rasens ist häufig die Folge von zu viel Schatten, schlechtem Wasserabzug auf undurchlässigem, verdichteten Boden und Nährstoffmangel. Bekämpft man hier die Ursachen spart man viel Zeit und Geld.
    Ein verdichtete Boden kann aerifiziert und so der Rasen mit Nährstoffen versorgt werden. Bei Moosbefall wird der Rasen auch nicht zu häufig und nicht zu kurz gemäht.

    Pilzkrankheiten

    Hexenringe

    Hexenringe sind sich kreisförmig ausbreitenden Pilze, in deren Mitte meist nur dunkelgrüne Gräser wachsen. Die Ursache sind oft abgestorbene Wurzeln oder vergrabenes Holz. Hier hilft tiefes Aerifizieren innerhalb und bis ca. 40 cm außerhalb des Kreises, verbunden mit starkem Gießen. Nach etwa viermaliger Behandlung ist der Hexenring verschwunden.

    Schneeschimmel

    Pilzkrankheiten wie der Schneeschimmel (Fusarium nivale), der unter Schnee oder bei feuchtkaltem Wetter auftreten kann, können meistens leicht bekämpft werden. Bei Schneeschimmel bilden sich runde Stellen mit fauligen, braun werdenden Blättern, die morgens mit einem weißen Schimmelbelag überzogen sind.
    Als vorbeugende Maßnahme kann man den Rasen vertikutieren und mit Sand bestreuen. Außerdem sollte von Mitte September bis Ende Oktober kein Stickstoffdünger verwendet werden.
    Ist der Rasen trotzdem vom Schneeschimmel befallen, muss er im Frühjahr gründlich vertikutiert und gemäht werden. Die beschädigten Blätter werden entfernt. Zusätzliche wird gedüngt.

    Rotspitzigkeit

    Bei Rotspitzigkeit (Corticium fuciforme), einer Krankheit, die ca. 10 cm große, rötliche Flecken bei feuchter Witterung im Gras hinterlässt, ist es ausreichend, den Rasen zu düngen und zu mähen, da diese Krankheit nur auf nährstoffarmen Rasenflächen vorkommt.

    Bücher zum Thema


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  • Kurzbeschreibung
    Das Handbuch der Segetalpflanzen Mitteleuropas ist das erste umfassende Nachschlage- und Bestimmungswerk für die wichtigsten und vielfach auch schon selten gewordenen Unkrautpflanzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Botaniker, Ökologen, sowie Fachleute aus Pflanzen- und Naturschutz erhalten eine detaillierte Charakterisierung von über 200 Pflanzenarten, für weitere 190 einen kurzen Überblick. Die Darstellung umfasst Beschreibungen, Zeichnungen und Diagramme zu: Taxonomie, Morphologie, Synökologie, Chorologie, pilzlichen und tierischen Begleitern, Schutz- und Kontrollmaßnahmen, Wuchsformen und Entwicklungsstadien, Diasporen, aktueller geographischer Verbreitung.

    Inhaltsverzeichnis:
    Inhalt: Allgemeiner Teil: Erläuterung fachwissenschaftlicher Begriffe; Bestimmungsschlüssel (K. Werner).- Spezieller Teil: Die Pflanzenarten in Wort und Bild: Taxonomie (E. J. Jäger); Morphologie (A. Kästner); Ökologie (R. Schubert, A. Kästner, G. Karrer); Chorologie und Verbreitung ( E. J. Jäger, unter Mitarbeit von G. Karrer); Parasitische Pilze (U. Braun); Tierische Begleitarten (F. Tietze); Kontrollmaßnahmen (G. Feyerabend, A. Kästner).- Ergänzung zu den Pflanzenarten in Wort und Bild (A. Kästner, R. Schubert, G. Karrer)

    Unkräuter
  • Winters naturwissenschaftliche Taschenbücher, Bd.7, Unkräuter
  • von Werner Rauh
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