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Letzte Änderung: 03.01.2004 |
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Bäume und Sträucher mit schmückenden Früchten |
Die Hagebutte![]() Bei winterlichen Spaziergängen erfreuen uns immer wieder Bäumen und Sträuchern die bunte Früchte tragen. Da fallen in erster Linie die Hagebutten ins Auge. Neben der Chinesischen Hagebutten-Rose gibt es aber nicht viele Strauchrosen die den ganzen Winter hindurch ihre Hagebutten zur Schau stellen. Als Beispiel nenne ich hier die Alpen-Hecken-Rose (R. pendulina "Bourgogne"), die Strauchrose ,Ballerina' oder die Mandarin-Rose (R. moyesii "Geranium").
Es gibt aber nicht nur die Hagebutten als winterliches Dekor. >>>Zu den Rosen>>> |
Zierapfel Es gibt aber nicht nur die Hagebutten als winterliches Dekor. Der Zierapfel besticht gleich in zweierlei Hinsicht, durch Blüte und Frucht. Empfehlenswerte Sorten dieses Strauches sind "Butterball", "Evereste", "Professor Sprenger" und "Red Sentinel", deren Früchte bei milder Witterung lange an den Zweigen bleiben. Außerdem sind diese Sorten wenig schorfanfällig.
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Weitere GehölzeEin Verwandter des Zierapfels ist der Apfeldorn [Crataegus "Carrierei"]. Die scharlachroten, apfelähnlichen Früchte bleiben ebenfalls lange am Strauch.
Einen sehr lange anhaltenden Beerenschmuck bieten einige Felsenmispeln. Eine sehr reich fruchtende, meist immergrüne Cotoneaster-Sorte ist "Cornubia". Der Schneeball [Viburnum opulus] trägt seine Beeren bis zum Frühjahr. Schlehen [Prunus spinosa] fallen meist nach dem ersten Frost ab. Die Früchte des Feuerdorns halten einige Minusgrade aus. |
Schneebeere (Knallerbsenstrauch) [Symphoricarpos]Die Früchte der Schneebeere (Knallerbsenstrauch) [Symphoricarpos] sind ungenießbar und werden selbst von Vögeln gemieden, weshalb sie bis in den Winter den Strauch schmücken. Die Schneebeere gibt es als Flächendecker, wie die Purpurbeere (Symphoricarpos x chenaultii "Hancock"), und als Sichtschutz. Die Blüte, im Juni, ist eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen. Wer rosarote Beeren am Strauch haben möchte wählt die Sorte "Magic Berry", die nur einen Meter hoch wird.
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Fürs MoorbeetAuch auf dem Moorbeet brauchen wie auf winterlichen Fruchtschmuck nicht zu verzichten. Hier sorgen die immergrüne Zwergsträucher Torfmyrte [Gaultheria mucronata] und Skimmie für bunte Früchte. Die Torfmyrte bringt rote ("Purpurea"), rosafarbene ("Rosea") und weiße ("Alba") perlenähnlichen Beeren hervor.
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NadelgehölzeWer Bäume und Sträucher mit schmückenden Früchten im Garten haben möchte, muss nicht Zwangsläufig auf Eberesche, Feuerdorn, Rosen und Zieräpfel zurückgreifen. Auch Nadelgehölze haben zierende Früchte, die Zapfen. In erster Linie wählt man Nadelgehölze nach Wuchshöhe, Wuchsform und Nadelkleid aus, die Zapfen sollte man dabei nicht vergessen.
Nadelgehölze, auch Koniferen (lateinisch conus - Kegel, Zapfen; ferre - tragen) genannt, bilden ihre Zapfen in sehr unterschiedlichen Lebensaltern. Die Zirbel-Kiefer zum Beispiel bildet die Früchte mit dem essbaren Samen erst nach 50 bis 80 Jahren. |
Korea-Tanne![]() Bei der Korea-Tanne [Abies koreana] setzt die Zapfenbildung schon im Jugendalter ein. Diese dekorativ wachsende Konifere bildet aufrechtstehende purpurviolette Zapfen. Korea-Tannen die als Sämlinge angeboten werden, wachsen bis 15 cm pro Jahr. Es gibt aber auch Veredlungen, die nur 0,8 bis 1,5 m hoch werden. Auch bei diesen Pflanzen setzt die Zapfenbildung zeitig ein.
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Amerikanische Blautanne![]() Von der Amerikanische Blautanne [Abies procera] gibt es die langsam wachsende Art "Glauca". Sie bringt schon frühzeitig 20 bis 25 Zentimeter lange, rehbraune Zapfen hervor.
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Tränen-KieferFür größere Anlagen eignet sich die bis 30 m hoch werdende Tränen-Kiefer [Pinus wallichiana]. Die, durch ihre bis zu 25 cm langen Nadeln, dekorative Kiefer bildet ab dem 10. Jahr grün-violette Zapfen. Leider eignet sich diese bedingt winterharte Art nur für Gegenden mit milden Wintern.
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VerwendungDie meisten Früchte und Beeren heimischer Gehölze sind für uns Menschen sehr bekömmlich. Als Beispiel seien hier Holundersuppe, Schlehenlikör, Sanddornsaft, Berberitzenpudding, Hagebuttenmarmelade und Vogelbeermus genannt, aber auch die essbaren Samen der Zirbel-Kiefer sollten nicht vergessen werden.
Für die heimischen Vögel sind sie ein vorzügliches Futter. Allerdings haben sie ihre Vorlieben, denn lange haftende Früchte sind für sie zum Winteranfang offensichtlich nur eine Notlösung. Viele dieser Beeren enthalten Bitterstoffe, die sich durch die Frosteinwirkung nur langsam abbauen. Die Zapfen der Koreatanne sind in meinem Garten besonders bei den Meisen sehr beliebt. Der Garten bietet im Winter nicht nur Früchte und grünes Laub. Einige Gartenpflanzen nutzen die kalte Jahreszeit, um sich von ihrer schönsten Seite zu zeigen. Sie blühen auch bei Schnee und Eis. Die Blüten fallen bescheidener aus als bei den Sommerblühern, aber es ist ja auch Winter. Außerdem verwöhnen uns viele Gehölze mit köstlichen Düften. >>>Der Duft des Winters im Garten>>> |
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