Optimiert für IE (1024 x 768) - Alle Angaben ohne Gewähr! - Letzte Änderung 21. 05. 2001

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Kletterpflanzen


Ob man nun eine Wand begrünen, oder sich vor neugierigen Blicken schützen möchte, für jeden Standort gibt es die richtige Pflanze. Wenn man die Art der Kletterorgane berücksichtigt, ranken die Kletterpflanzen an Bauteilen schnell empor. Für Clematis und Wicken [Lathyrus] sind Drähte zum Ranken erforderlich. Efeu [Hedera helix] und Wilder Wein [Parthenocissus] haften mit wurzeln an rauen Wänden. Knöterich [Fallopia aubertii] und Blauregen [Wisteria sinensis] mögen fingerdicke Stäbe oder festen Draht.
Alle Kletterpflanzen haben das Bestreben in die Höhe zu wachsen. Wenn man aber auch unten viel Grün haben möchte, befestigt man die Triebe schon bei der Pflanzung waagerecht am Spalier. Das fördert die Verzweigung, denn aus den Blattachseln
sprießen neue Triebe, die man gleichmäßig verteilt.
Zu den schnellen mehrjährigen Kletterpflanzen zählen Pfeifenwinde [Aristolochia], mit ca. zwei Metern pro Jahr. Clematis bringt es auf drei bis acht Meter. Besonders schnell wächst der weißblütige Knöterich [Fallopia aubertii]. Daher wird er auch schon mal Architektentrost genannt. Das auffällig blühende Geißblatt [Lonicera] wird bis sechs Meter hoch. Blauregen [Wisteria] schafft es auf bis zu zehn Meter.
Bei den Einjährigen schafft der Japanische Hopfen [Humulus scandens] im Schatten bis sechs Meter. Für die Purpurtrichterwinde [Ipomoea purpuria] benötigt man einen warmen Platz um sich an den Blüten zu erfreuen. Die Feuerbohne [Phaseolus coccineus] bringt es auf vier Meter.

Akebia quinata
Fünfblättrige Akebie
Schlinger, bis 10 m, mehrjähriges Gehölz
Stark wachsend. Blüten bräunlichviolett, unscheinbar.Auffallend die hellvioletten, etwa 10 cm langen Früchte (VIII/X)Laub dunkelgrün, fünfzählig, meist auch noch im Winter grün. Für leichte Gartenböden, zur Begrünung von Mauern, Pergolien, auch absonnig. Duftpflanze.
Aristolochia macrophylla
Pfeifenwinde
Schlinger, windend, 5 bis 6 m (auch bis 10 m), mehrjähriges Gehölz
Völlig winterhart. 30 cm breite herzförmige Blätter. Blüten klein, verdeckt (gelbgrün und purpurbraun), V/VI. Verlangt tiefgründigen, nahrhaften, ausreichen feuchten Boden, besonders bei sonnigem Stand. Verträgt auch Halbschatten. Bildet an Hauswänden (an Gerüsten oder Draht) geschlossene grüne Wände. Auch für Säulen und Baumstämme.
Clematis
Waldrebe
mit Blattranken kletternd, 2 bis 8 m, je nach Art und Sorte
Sehr schöne Blüten in Weiß, rosa bis rot, blasslila über blau bis dunkelblau und dunkelviolett, auch gelb. Manche Sorten zieren auch durch schöne Fruchtstände. Waldreben benötigen durchlässigen, nährstoffreichen, frischen Gartenboden. Der Wurzelbereich muss kühl sein, was bei Fehlen natürlicher Beschattung durch Bedecken der Wurzwelscheibe mit Laub oder Torf erreicht wird. Der belaubte Teil der Pflanze verträgt Sonne und Halbschatten gleich gut, leidet aber an Südwänden und im tiefen Schatten. Die Pflanze muss tief gelockert sein (Tiefwurzler), der Wurzelhals soll bei der Pflanzung 5 bis 10 cm mit Erde bedeckt sein.
Wicken Lathyrus
Efeu Hedera helix
Wilder Wein Parthenocissus
Knöterich
Schlingknöterich
Klettermaxe
Fallopia aubertii
(Syn. Polygonum aubertii)
Fallopia aubertii gilt als die am schnellsten wachsende Schlingpflanze. Vor allem an einem feuchten Standort ist sie frostempfindlich. Wenn die Erde im Winter also zu nass ist, z. B. Staunässe wegen verstopftem Wasserablauf (bei Kübelpflanzen), kann es zum erfrieren der Pflanze kommen.
Blauregen Wisteria sinensis im Frühjahr mit duftenden lavendelblauen Blütentrauben
Knöterich Fallopia aubertii anspruchslos
Geißblatt Lonicera
Blauregen Wisteria
Japanische Hopfen Humulus scandens
Purpurtrichterwinde Ipomoea purpuria drei Meter lange Triebe
Feuerbohne Phaseolus coccineus


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