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Letzte Änderung: 20.01.2007 |
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Schön - aber giftig!!! |
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Kein vernünftiger Mensch lässt giftige Substanzen ungeschützt vor Kindern stehen. Wie ist es aber mit den Pflanzen im Blumentopf, auf dem Balkon oder im Garten? Wie ist es mit Eisenhut, Eibe, Oleander? Schon die kleinste Menge an Blättern oder Beeren kann bis zum Tod führen! Im Jahr wird ca. 40.000 mal die deutsche Giftnotzentrale (5000 mal die Vergiftungszentrale am Wiener AKH) wegen Verdachts einer Vergiftung nach Verzehr von Pflanzen und Beeren angerufen. Kinder bis sechs Jahren sind die zahlreichsten Opfer der giftigen Farbenpracht. Deshalb ist es wichtig die Aufklärung der Kinder nicht zu vernachlässigen und so früh wie möglich zu beginnen. Wenn möglich sollte man mit dem Pflanzen dieser Gewächse warten, bis die Kinder so groß und vernünftig geworden sind, dass man sie entsprechend aufklären kann.
Oder man verzichtet ganz auf giftige Pflanzen. Im Garten sind es, neben den oben genannten, Herbstzeitlose, Goldregen, Rizinus, Seidelbast und Trompetenbaum. Weitere viel verbreitete giftige Pflanzen sind Alpenveilchen, Efeu, Feuerbohne, Kirschlorbeer, Korallenkirsche, Maiglöckchen und der Rote Fingerhut. Achtung, die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!!!
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Die meisten Vergiftungen werden durch den Goldregen [Laburnum anagyroides], an dem alle Teile giftig sind, verursacht. Die Gefährdung ist hauptsächlich von Mai bis Juli. Die braunen (im unreifen Zustand grünen), flachen Samenbohnen nehmen Kinder gerne zum Spielen. Nach 30 Minuten bis einer Stunde treten Bauchkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen, Pulsbeschleunigung, Blutdruckabfall, Schwitzen und Blässe auf. In schlimmen Fällen folgen Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle und Kreislaufversagen.
Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Die giftigste Gartenpflanze ist der blaue Eisenhut [Aconitum napellus]. Diese bis zu eineinhalb Meter hohe Staude mit ihren schönen blauen Blütenständen ist häufig in Wäldern, an Bachläufen und feuchten Hängen anzutreffen und wird auch in Gärten angepflanzt. Sie bildet grüne Früchte mit schwarz glänzenden Samen. Die Pflanze ist hochgiftig (Aconitin) und diente schon in der Antike für Giftmorde. Hier ist die Hauptgefährdungszeit von Juli bis Oktober. Es besteht eine erhebliche Gefährdung schon durch kleinste Mengen, denn das Gift dringt schon beim Pflücken durch die Haut ein und löst Entzündungen aus. Die Symptome reichen von Erbrechen, Durchfall, Koliken bis zu Muskellähmungen. In schweren Fällen sind Herzrhythmusstörungen, Lähmungen oder der Tot durch Atemlähmung oder Kreislaufversagen die Folge.
Achtung, Lebensgefahr! Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Eine weitere hochgiftige Pflanze ist die Herbstzeitlose [Colchicum]. Sogar bei bloßem Hautkontakt kann es schon zu Reizungen kommen. Die giftige Substanz Colchizin behindert die Teilung der Zellkerne und wird bei der Behandlung einiger Krebsarten eingesetzt. Bei Vergiftungen kommt es nach zwei bis sechs Stunden zum Brennen im Mund, Schluckbeschwerden, Erbrechen und Durchfall. Auch Herzrasen, Krampfanfälle und Tod durch Atemlähmung sind möglich. Es ist nicht selten, dass die Blätter der Herbstzeitlose mit denen des Bärlauch, einem meist wild wachsendem Lauch mit leckerem Knoblauchgeschmack, verwechselt werden.
Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Die Eibe [Taxus baccata] ist als Baum oder Strauch mit seinen immergrünen Nadeln vor allem als Heckenpflanze sehr beliebt. Die roten, kirschkerngroßen Früchte umschließen den schwarzbraunen Samen becherförmig. Alle Pflanzenteile mit Ausnahme des roten Samenmantels sind giftig. Sie enthalten alkaloidähnliche Substanzen und blausäureartige Verbindungen. Die Gefährdung ist von August bis Oktober besonders hoch. Eine Behandlung ist nach Aufnahme von drei bis fünf Nadeln oder nach Zerbeißen weniger Samenkerne notwendig. Die Symptome treten nach ca. einer Stunde auf. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall gefolgt von Schwindel, Zittern, Bewusstseinsstörungen Bewusstlosigkeit und Herzrasen können auftreten. Größere Mengen können tödliche Herzrhythmusstörungen provozieren.
Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Der Oleander [Nerium oleander] ist eine beliebte Kübelpflanze. Vor allem von April bis Oktober ist hier die Gefahrenzeit. In allen Pflanzenteilen finden sich herzwirksame Glykoside, die Herzrhythmusstörungen provozieren können. Über Todesfälle nach Kauen von 5 bis 15 Blättern wurde berichtet. Besonders glykosidhaltig sind die Samen des gelben Oleanders [Thevetia peruviana]. Bei dieser Art kann bereits der Verzehr von acht Samen tödlich sein.
Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen!
Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Meist violett, selten gelb blüht die Tollkirsche [Atropa belladonna]. Später bilden sich an der Staude kirschgroße, blauschwarze, im unreifen Zustand grüne, Beeren. Die Gefährdung besteht besonders von Juli bis November. Alle Pflanzenteile sind giftig, wobei die Früchte, vor allem deren Samen, am giftigsten sind. Sie enthalten Nachtschatten-Alkaloide (Hyoscyamin, Atropin, Scopolamin). Die Symptome sind rote, trockene Haut und Schleimhaut, weite Pupillen, Erregung, Krämpfe bis hin zu Atemlähmung. Drei bis vier Beeren können bei Kindern tödlich sein.
Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Ein bis zu sechs Meter hoher, dekorativer Strauch oder kleiner Baum mit weichhaarigen Ästen und großen, tabakblattähnlichen Blättern ist die Engelstrompete [Brugmansia suaveolens]. Dieses Nachtschattengewächs ist wegen der schönen großen, trompetenförmigen Blüten eine beliebte Zierpflanze im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Brugmansia hat fleischige, kahle, bisweilen sehr lange und schmale Früchte. Eine Gefahr besteht besonders von Juli bis Oktober. Alle Teile der Pflanze enthalten Nachtschatten-Alkaloide. Symptome sind zunächst allgemeine Erregung von Heiterkeit bis Tobsucht, Sinnestäuschung, starke Hautreizung, Übelkeit, weite Pupillen, Sehstörungen, Benommenheit, zuletzt Atemlähmung. Schon der Duft der Blüten soll narkotisierende Eigenschaften besitzen und Kopfschmerzen hervorrufen. Kinder sind gefährdeter als Erwachsende.
Die Hälfte der Vergiftungsfälle betreffen Jugendliche, die die Pflanze als Rauschmittel missbrauchen. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
![]() Sehr eng verwandt mit der Engelstrompete und genauso giftig ist der Stechapfel [Datura]. Die Gattung Datura umfasst acht einjährige oder kurzlebige mehrjährige Arten, die man wegen der meist duftenden Blüten anpflanzt. Die weißen, manchmal purpur, gelb oder violett gefleckten Blüten erscheinen während des ganzen Sommers. Alle Pflanzenteile, besonders Wurzel und Samen sind giftig und wirken narkotisierend. Die Vergiftungserscheinungen sind wie bei der Engelstrompete zunächst allgemeine Erregung von Heiterkeit bis Tobsucht, Sinnestäuschung, starke Hautreizung, Übelkeit, weite Pupillen, Sehstörungen, Benommenheit, zuletzt Atemlähmung. Kinder sind gefährdeter als Erwachsende.
Wegen der Rauschtauglichkeit der aus der Pflanze gewonnenen Droge ist die Gefahr eines Missbrauchs und der Abhängigkeit gegeben.
Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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In der freien Natur findet man das Maiglöckchen [Convallaria majalis] in Laubmischwäldern. Man findet sie aber auch häufig in Parkanlagen und Gärten. Von Mai bis September treten hier hauptsächlich die Vergiftungsfälle auf. Die Blätter, die Blüten und die rotorangefarbenen Beeren verursachen Bauchweh, Übelkeit, Erbrechen und vermehrtes Wasserlassen. Die roten Beeren können zu medizinischen Zwecken verwendet werden. Sie sind aber giftig und besonders für Kinder gefährlich. weil sie süß schmecken. In hohen Dosen genossen kann es zu Kreislaufversagen durch herzwirksame Glykoside kommen. Maiglöckchen werden öfters mit Bärlauch, einem meist wild wachsendem Lauch mit leckerem Knoblauchgeschmack, verwechselt. Deshalb sollten Anfänger bei der Suche ein Pflanzenbestimmungsbuch benutzen, auf jeden Fall aber der Nase vertrauen, denn Bärlauch riecht intensiv nach Knoblauch!
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Gleich nach dem Winter öffnet der wunderschöne Seidelbast [Daphne mezereum] seine leuchtendrosa Blüten. Es ist eine bis zu eineinhalb Meter hoher Strauch in Gärten und Wäldern, vor allem in Buchenwäldern. Weiße bis zartrosa Blüten erscheinen zeitig im Frühjahr, noch bevor die ersten Blätter sprießen. Der Strauch trägt scharlachrote, gelborange oder blauschwarze, beerenartige Früchte. Die Hauptgefahr besteht von Juni bis August. Alle Pflanzenteile sind sehr giftig, vor allem die Rinde und der Samen in den Früchte. Nach Verzehr von Pflanzenteilen kommt es zur Schleimhautreizung, Brennen in Mund und Hals, Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu blutigen Durchfällen. Bei Kindern sind neurologische Symptome bis hin zu narkoseähnlichen Zuständen beobachtet worden. Bereits drei Beeren können für Kinder tödlich sein!
Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Auch die Gartenbohne [Phaseolus spec.] ist nicht ganz Ohne. Dieses einjährige Kraut rankt sich an Stangen bis zu drei Metern hoch. Buschbohnen sind wesentlich kürzer und wachsen strauchförmig. In gekochtem Zustand sind Bohnen eine Delikatesse, rohe Bohnen dagegen verursachen Übelkeit, Erbrechen, Bauchweh, Durchfall. Häufig betroffen sind Kinder. Selbst Todesfälle sind bekannt geworden. Ursache sind giftige Lektine in den rohen Samen und Hülsen, die zwei bis drei Stunden nach dem Verzehr zu einer blutenden Entzündung der Magen-Darm-Schleimhaut führen können. Durch das Kochen werden die Giftstoffe unschädlich gemacht. Gemäß der Ernte ist die Gefährdung von Juli bis Oktober.
Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Der einheimische Wiesen-Bärenklau [Heracleum spec.] ist weit verbreitet. Die Wiesenpflanze wird ein bis zwei Meter hoch. Der aus dem Kaukasus stammende Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt, wurde zunächst nur in Gartenanlagen kultiviert, breitet sich mittlerweile vielerorts auch in der Natur aus. Er kann bis zu fünf Meter groß werden. Alle Bärenklauarten enthalten hohe Konzentrationen an Furanocumarinen, die nach Hautkontakt in Verbindung mit UV-Strahlen zu einer Hautentzündung führen können. Typisch sind Hautrötungen und die Ausbildung von Blasen. Besonders der Hautkontakt mit dem Pflanzensaft der Stängel kann zu schweren Hautreizungen führen. Eine Gefährdung besteht besonders von Mai bis August.
Bei ersten Symptomen auf jeden Fall den Arzt aufsuchen! |
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Blätter und Beeren der Stechpalme [Ilex aquifolium] enthalten Urolsäure und Polyphenole. Insbesondere die leuchtend roten Beeren stellen für Kinder eine Gefahr dar. Die Giftstoffe bewirken Erbrechen, Magen- und Darmbeschwerden und Durchfälle. Die ersten Symptome können bereits nach der Aufnahme von 2 Beeren erfolgen. Die Menge von 20 - 30 Beeren kann unter Umständen lebensbedrohlich sein.
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In vielen Gärten findet man das Tränendes Herz [Dicentra].Vorwiegend in der Wurzel, aber auch in der restlichen Pflanze finden sich verschiedene Alkaloide, unter anderem das Bulbocapnin. Die Vergiftungserscheinungen sind Brennen im Mund, Magen- und Darmbeschwerden mit Erbrechen und Durchfall. Bei sehr starker Vergiftung, die aber im Prinzip auszuschließen ist, käme es zu Lähmungserscheinungen.
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![]() In Form und Größe ist es eine hübsche Pflanze, der afrikanische Rizinus [Ricinus communis]. Er wird auch Wunderbaum und Palma Christi genannt. Die Samen sehen aus wie kleine Käfer und werden oft zum Basteln verwendet. Aber gerade diese sind tödlich giftig. Die Angaben über die tödliche Dosis sind sehr unterschiedlich. In der ungünstigsten Möglichkeit sind es nur 2 bis 3 Samen beim Kind und bis 6 beim Erwachsenen. Zum Glück sind die Samen sehr holzig und werden deshalb schnell wieder ausgespuckt. ![]() Die giftigen Stoffe widerstehen den Verdauungsenzymen und können über den Darm leicht aufgenommen werden. Nach Übelkeit, blutigem Erbrechen und Schwindelanfällen folgen Darmkrämpfe und blutiger Durchfall. Da sich das Gift chemisch nicht verändert, kommt es durch Ausscheidung zur Nierenentzündung, Leberschaden und kleinem schnellen Puls. Ricin im Blut führt zum verkleben der roten Blutkörper, was Thrombosen verursacht. Nach 48 Stunden kann der Tod durch Kreislaufkollaps eintreten. Die giftigen Rückstände aus der Ölgewinnung sind ein hochwertiges Düngemittel. Staubpartikel im Umkreis von Rizinusmühlen, Umgang mit Rizinusbohnen und Rizinusschrot (Rasendünger) können zu schweren Allergien führen. Erste Hilfe: Aktivkohle, erbrechen lassen. |
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Clematis (Waldrebe) sind, je nach Arten unterschiedlich stark, als giftig einzustufen. Giftig sind alle Pflanzenteile. Die Vergiftungserscheinungen sind Reizerscheinungen der Nieren und des Nervensystems, Krämpfe und Lähmungen, sowie sehr starker, mehrere Tage anhaltender Durchfall. Die Pflanzen können die Haut reizen, es bilden sich Blasen. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Narzisse [Narcissus] Alle Pflanzenteil der Narzisse, besonders die Zwiebel ist giftig. Selbst das Blumenwasser enthält Giftstoffe. Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Durchfall und Schock. Nach dem versehentlichen Verzehr der Zwiebel soll zusätzlich noch ein Schweregefühl in den Beinen auftreten. Die Weiße Narzisse, auch Dichternarzisse, [Narcissus poeticus] soll besonders giftig sein. Eine ärztliche Behandlung ist unbedingt anzuraten, beim Verzehr von mehr als einer Zwiebel zwingend notwendig! Narzissen können auch über die Haut wirken. Narzissendermatitis ist eine häufige Berufserkrankung bei Floristen und Gärtnern, die bevorzugt an den ersten beiden Fingern der Arbeitshand auftritt. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Christrose, Schneerose, Nieswurz, Lenzrosen [Helleborus] Die giftigen Inhaltsstoffe der Pflanze reizen die Schleimhäute. Seit dem Mittelalter wird Helleborus als Heilpflanze angebaut. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort den Notarzt rufen! |
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Gift-Informationszentralen in Deutschland |
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