Der Standort ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit der Rosen. Er sollte frei und vollsonnig, mit genügend Luftbewegung sein, Damit kann nasses Laub schnell abtrocknen.
Frostschäden im Winter entstehen meistens durch einen nicht rechtzeitigen Triebabschluss, verursacht durch zu kräftige Stickstoffdüngung.
Im Sommer werden Containerrosen angeboten. Die können unter Umständen in Blüte stehen. Sie sind etwas teurer, man weiß aber genau was man kauft.
Im ersten Jahr ist es besser nur sehr wenig zu düngen.
Rosen brauchen aber eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit, deshalb ist es günstig, wenn man den Boden mit einer Mulchschicht schützt. Besonders junge Pflanzen sollen mit ausreichend Wasser versorgt werden. Natürlich ist es besser, wenn man einmal richtig gießt, als oft und zu wenig. Gegossen wird nicht in der prallen Mittagssonne und natürlich auch nicht über die Blätter. Die Pflanzenteile können sonst durch den Linseneffekt der Wassertropfen verbrennen. Wenn das Gießwasser nicht richtig abtrocknet bildet es den Nährboden für Pilzkrankheiten.
Vorbeugende Spritzungen mit Brennnessel- und Rainfarnjauche beugt einem Pilzbefall vor. Bei Problemen mit Sternrußtau und Rost kann ich nur auf zugelassene Pflanzenschutzmittel aus dem Fachhandel verweisen.
Januar
Wer es noch nicht getan hat, sollte sich Literatur über Rosen besorgen und natürlich auch lesen. Neue Sorten können am besten über Katalog bestellt werden. Wenn dies jetzt getan wird, stehen sie zur Frühjahrspflanzung zur Verfügung. Wer viel Wert auf Information legt, kann jetzt die Etiketten überprüfen und unleserliche neu schreiben. Auch ist jetzt Zeit eventuell vorhandene eigene Aufzeichnungen auszuwerten.
Die Pfähle für die Rosenhochstämme werden gesäubert und, wenn sie aus Holz sind, imprägniert.
Der Gartenzaun sollte kontrolliert werden, damit Kaninchen oder Hasen keine Schäden anrichten können.
Zu große Schneemengen, insbesondere nassen Schnee, werden von Trauer- und Kletterrosen sowie von Nadelgehölzen vorsichtig abgeschüttelt.
Rosen zum Valentinstag (14.02.)
Mit langstieligen roten Rosen zeigen Hunderttausende Liebende in Deutschland am Valentinstag ihre Gefühle. An keinem anderen Tag im Jahr ist diese Blume so gefragt. Das bestätigt auch das Statistische Bundesamt. Allein im Jahr 2001 wurden 1,2 Milliarden Rosen zum Valentinstag in Deutschland verschenkt. Woher die Rosen mitten im Winter kommen fragen sich aber die wenigsten Käufer. Deutschland ist der viertgrößte Schnittblumenmarkt der Welt, der Einzelhandelsumsatz mit Blumen liegt bei 3,2 Milliarden Euro im Jahr. 82 Prozent der Blumen werden importiert. Hauptlieferant sind die Niederlande. Fast die Hälfte der Importware kommt aber aus Südländern wie Kolumbien, Kenia, Israel oder Spanien.
Eingebrockt hat uns den Valentinstag ein Mönch aus der Antike. Valentin, in Zeiten von Christen- und Priesterhass lebend, hatte ein "hohes Wohlwollen für Liebende" und hat Paare getraut, was zu dieser Zeit als extremes Verbrechen galt. Der Legende nach soll er die Liebespaare mit Blumen aus dem eigenen Garten beschenkt haben. Angeblich soll der Mönch am 14. Februar 269 n. Chr. hingerichtet worden sein, später wurde er sogar heilig gesprochen. Die Geste des Blumenschenkens zu seinem Gedenken - soweit die Legende - hat sich bis heute erhalten.
März - Das Rosenjahr beginnt!
Je nach Region wird Mitte bis Ende März, möglichst an einem bedeckten Tag, der
Winterschutz entfernen. Gleichzeitig werden
abgestorbene bzw. trockene Triebe herausgeschnitten. Dabei achten wir besonders auf alle
Triebe mit schwarzen Flecken (Pilzbefall). Altes Laub wird vom Boden entfernen, auch hier können Pilzsporen vorhanden sein. Deshalb werden diese Abfällen nicht kompostieren, sondern über den Hausmüll entsorgt.
Öfter blühende
Beet-, Edel- und Bodendeckerrosen werden beim
Frühjahrsschnitt auf ca. 15-20 cm zurück geschnitten.
Bei öfter blühende
Strauchrosen werden alle Triebe um ca. 1/3 einkürzen. Um die Rosen zu verjüngen, werden alle Triebe ganz entfernen, die älter als 4 Jahre sind.
Von den
öfter blühende Kletterrosen werden alle Triebe leicht einkürzen, alle Triebe die älter als 4 Jahre sind werden ebenfalls ganz entfernen.
Wichtig ist, dass
einmal blühende Rosen keinen Frühjahrsschnitt erhalten, da sie an den Trieben des Vorjahres blühen.
Die
erste Düngung kann vorgenommen werden. Sehr vorteilhaft ist es, Kompost oder gut abgelagerten Mist um die Rosen auszubringen und leicht einzuarbeiten. Die können auch schon im Herbst mit dem Anhäufeln untergemischt werden, spätestens aber im März. Eine zweite Gabe erfolgt währen der Blüte Empfehlenswert ist auch organische Dünger wie Rinderdung oder anderer organisch-mineralische Rosendünger.
Wurzelnackten Pflanzen werden von Oktober bis März angeboten und müssen dann unverzüglich in den Boden. Die Wurzeln dürfen auf keinen Fall austrocknen. Vor dem Pflanzen werden die Rosen für mehrere Stunden in Wasser gestellt. Der optimaler Zeitraum zur Pflanzung wurzelnackter Rosen ist Mitte März bis Ende April. Je nach Witterungsverlauf ist die Pflanzung wurzelnackter Rosen auch bis Mitte Mai möglich. Für einen guten Erfolg ist die Qualität der Wurzeln und Triebe sehr wichtig. Beides soll gesund aussehen und nicht beschädigt sein.
Pflanzen
mit Wurzelballen werden im Netzt oder im Karton angeboten. Netz und Karton werden mit eingegraben, da sie sich im Boden zersetzen. Das Netz wird allerdings oben geöffnet. Pflanzen die in Erde angeboten werden können auch später gepflanzt werden.
Nach dem Pflanzen sollte sich die Veredlungsstelle
ca. 5 cm unter die Erde befinden. Zum Schutz vor Spätfrösten und Austrocknung durch Wind und Sonne werden die Neupflanzungen für
ca. 4 Wochen angehäufelt. Die Triebe werden auf ca. 15 cm zurück geschnitten. Dadurch wachsen sie leichter an und verzweigen sich besser. Auch die Kronen von Stammrosen werden auf ca. 15 cm Trieblänge zurück geschnitten und für ca. 4 Wochen, bis die Rose angewurzelt ist durch Reisig oder Jutesäcke vor Austrocknung geschützt.
Sind die Rosen angewachsen haben sie einen hohen Nährstoffbedarf. Günstig ist Pferdemist, Hornprodukte und reifer Kompost.
April
Nachdem in der zweiten Hälfte des März die Rosen abgehäufelt wurden, beginnt man Ende des Monats mit dem Beschneiden der selben. Diese Arbeit muss im Laufe des April beendet werden. Auch die Neu- und Umpflanzung der Rosen wird abgeschlossen. Die Begleitpflanzungen werden korrigiert und eventuell durch Neupflanzungen ergänzt. Mit diesen Maßnahmen verbindet man eine flache Bodenlockerung. Anschließend kann der Boden etwa 3 bis 5 Zentimeter hoch mit organischem Material gemulcht werden. Das verhindert die Verunkrautung. Stammrosen werden gepfählt und angebunden.
Rosen, die schön und üppig blühen sollen, brauchen viele Nährstoffe - nicht erst wenn der Flor beginnt. Das ermöglicht es ihnen, die Nährstoffe aufzunehmen und bei der Bildung von Blütenknospen umzusetzen. Sobald die Rosen treiben, gibt man eine Gabe chloridarmen Volldünger - etwa 60 Gramm pro Quadratmeter. Das Ganze wiederholt man im Mai. Später als Juni sollten Rosen aber nicht gedüngt werden, damit sie im Herbst nicht noch später abschließen, als sie es ohnehin schon tun.
Mai
Bis zum Monatsende lassen sich noch Rosen pflanzen. Rosenbeete ohne Mulchschicht werden flach gelockert und ständig unkrautfrei gehalten. Dabei dürfen die Wurzeln nicht verletzt werden. Auch die jungen Triebe brechen leicht ab. Bei anhaltender Trockenheit wird möglichst am Vormittag reichlich gegossen. Je Quadratmeter werden 2 bis 3 Gießkannen Wasser benötigt. Die Pflanzen sollten möglichst nicht nass werden. Wenn man die Rosen in diesem Monat schon auf Pilzbefall und tierische Schädlinge kontrolliert, kann man einen eventuellen Schaden noch eindämmen. Ist es erforderlich, kann man jetzt auch vorbeugend spritzen. Mit der Kontrolle wird gleichzeitig geprüft, ob eventuell angedrahtete Etiketten einwachsen.
Wer Rosen vermehren möchte kann etwa Mitte des Monats die Rosenunterlagen der Herbstaussaat pikieren. Diese werden feucht gehalten und bei starker Sonneneinstrahlung einige Tage schattiert.
Juni
Wer im nächsten Jahr neue Rosensorten pflanzen möchte, muss sich für Ende des Monats einen Besuch in einem Rosarium oder bei Rosenfreunden vornehmen, denn dann stehen die Pflanzen in voller Blüte.
Auch im Juni werden die Rosenbeete flach gelockert. Sie müssen unbedingt unkrautfrei gehalten werden. Wildtriebe aus der Unterlage werden freigelegt und an der Entstehungsstelle abgeschnitten. Weiterhin werden die Rosen auf tierische und pilzliche Schädiger untersucht.
Die Stammrosen werden kontrolliert, ob sie gegen Windbruch gesichert sind. Damit die Rosen einen zweiten Flor bringen können, darf man die abgeblühten Triebe nicht zu stark zurückschneiden. Zur Samenbildung darfst du es aber nicht kommen lassen. Sie geht stets auf Kosten weiterer Blüten.
Besonders junge Rosen sollen mit ausreichend Wasser versorgt werden. Natürlich ist es besser, wenn man einmal richtig gießt, als oft und zu wenig. Gegossen wird nicht in der prallen Mittagssonne und natürlich auch nicht über die Blätter. Die Pflanzenteile können sonst durch den Linseneffekt der Wassertropfen verbrennen. Wenn das Gießwasser nicht richtig abtrocknet bildet es den Nährboden für Pilzkrankheiten.
Kletterrosen am Haus, die durch ein hervorstehendes Dach nicht genügend durch Niederschlag mit Wasser versorgt werden, müssen zusätzliche bewässert werden. Dafür kann man einen Schlauch an die Basis der Rose legen und den Wasserhahn nur leicht öffnen.
Rosen haben einen hohen Nährstoffbedarf. Günstig ist Pferdemist, Hornprodukte und reifer Kompost. Im März haben sie die erste Gabe bekommen. Eine zweite Gabe erfolgt währen der Blüte.
Anfang Juni bekommen die Rosen einen kalibetonten Volldünger, Anfang Juli die letzte Gabe.
Juli
Wie im Juni solltest du dich auch in diesem Monat nach neuen Rosensorten umsehen. Dabei musst du dich nicht auf Baumschulen und Gartenmärkte beschränken. Mach dir Notizen zu Farbe und Wuchshöhe, auch Fotos können dir helfen im Herbst die richtige Auswahl zu treffen.
Abgeblühte Rosenblüten werden mit ein bis zwei Laubblättern abgeschnitten. Junge Triebe von Kletterrosen bindest du an. Bis Mitte Juli wird die zweite Düngung abgeschlossen. Wie im April gibt man 60 g/m² eines chloridarmen Volldüngers. Danach kannst du höchstens noch zur besseren Ausreifung des Holzes eine Kaliumdüngung vornehmen. Unausgereifte Rosentriebe fallen dem Frost sehr leicht zum Opfer. Wenn nicht mit Regen zu rechnen ist, muss der Dünger durch Gießen in den Wurzelbereich gebracht werden. Wie immer wird der Boden gelockert. Besonders nach dem Gießen oder nach starken Regenfällen. Mit dem Lockern verbindet man die Unkrautbeseitigung.
Wie im Juni werden die Rosen auf tierische und pilzliche Schädiger untersucht und notwendige Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet. Achte besonders auf zugewanderte Wühlmäuse.
Bei nur einmal im Jahr blühenden Kletterrosen schneidet man, um Platz für die diesjährigen Triebe zu schaffen, die abgeblühten Triebe stark zurück. An den neuen Trieben bilden sich die nächsten Blütentriebe. Um Verletzungen vorzubeugen solltest du überhängende Triebe der Kletterrosen rechtzeitig befestigen. Überhängende Triebe der Parkrosen werden abgeschnitten. Durch die Stacheln können sich besonders spielende Kinder, wenn sie schnell auf den Wegen laufen, ernsthaft verletzen.
August
Bei der Düngung ist der Boden, das Klima und der Witterungsverlauf zu berücksichtigen.Zur Düngung lassen sich Spezialdünger auf organischer Basis, als auch solche auf mineralischer Grundlage mit gutem Erfolg einsetzen. Ungünstig wirkt sich eine einseitige und zu späten Stickstoffgaben aus. Wer im August noch Stickstoff gibt, fördert indirekt den Mehltaubefall. Demgegenüber beeinflusst Kali die Abwehr gegen Mehltau günstig und dient der besseren Ausreifung des Holzes.
Alle Rosen benötigen für ein gesundes Wachstum reichlich Wasser. Häufiges, leichtes Gießen ist für die Pflanze ungünstig, da das Wasser nicht in die tieferen Bodenschichten eindringt. Der Boden rund um die Wurzeln muss durchdringend durchfeuchtet werden. Bei unzureichender Wasserversorgung bleiben die Blüten kleiner und öffnen sich schneller. Gegossen wird unterhalb des Laubes. Dadurch werden sowohl die Knospen und Blüten geschont, als auch der Befall von Mehl- und Sternrußtau verhindert. Blätter, die längere Zeit feucht sind, werden besonders stark vom Sternrußtau, aber auch vom Rosenrost befallen.
Eine sommerliche Bodendecke aus Kompost, Rasenabfällen oder Torf sorgt für gleichbleibende Bodenfeuchtigkeit.
Topfrosen werden jeden zweiten Tag, bei besonders heißer und trockener Witterung jeden Tag gegossen.
September
Die Rosen müssen, besonders bei trockener Witterung, gewässert werden.
Sie werden ausgeputzt und verwelkte Blütentriebe abgeschnitten. Der Boden wird gelockert und Unkrautfrei gehalten.
Zum letzten Mal in diesem Jahr erhalten sie einen stickstoffarmen Dünger.
Begleitpflanzen im Rosenbeet, insbesondere abgeblühte Stauden, die die Rosen zu stark bedrängen, werden eingekürzt.
Von Sternrußtau befallene Blätter müssen aufgelesen und über den Hausmüll entsorgt werden.
Wenn du dein Rosenbeet mit Frühjahrsblühern aufpeppen möchtest, ist der September der richtige Zeitpunkt. Vergiss aber nicht die Pflanzstellen zu markieren, damit der Winterschutz nicht die Zwiebeln behindert.
Die Pflanzstellen und Beete für Neupflanzungen werden durch Holländern vorbereitet. Achte darauf, dass du alle Wurzelunkräuter entfernst.
Oktober
Anfang des Monats werden die Pflanzstellen für die Rosen vorbereitet. Dazu wird der Boden geholländert. Das bedeutet, dass er zwei Spatenstich tief gegraben wird. Organische Stoffe dürfen nur in die obere Schicht eingegraben werden.
Pflanzzeit für Rosen ist die Zeit der Vegetationsruhe, also die Zeit von Herbst bis Frühjahr mit Ausnahme der Frostperioden. Man sollte nicht zu früh pflanzen, damit die Rosen besser ausgereift sind und weil bei früher Pflanzung die Rosen noch zu treiben beginnen und damit frostempfindlich werden.
Zum Ende des Monats kann mit der Neupflanzung begonnen werden. Diese Rosen können noch vor dem Frost neue Wurzeln bilden und treiben im Frühjahr stärker aus. Zu beachten ist, dass die Rosen vor der Pflanzung am besten über Nacht ins Wasser gestellt werden. Die Wurzeln werden neu angeschnitten. Ob man Triebe gleich bei der Pflanzung oder im Frühjahr kürzt, ist eine Frage der "Weltanschauung". Auf alle Fälle sollten die Triebe einer neu gepflanzten Rose so gekürzt werden, dass nur 10 cm aus der Erde stehen bleiben. Andernfalls wächst die Rose schlechter an und verzweigt sich auch nicht so gut. Die Veredlungsstelle wird 5 cm in die Erde gesetzt. Damit wird schon der erste Winterschutz gegeben. Dennoch ist es ratsam, die Rosen über Winter 10 cm anzuhäufeln.
Die Hagebutten können geerntet werden.
Wenn du experimentieren möchtest säst du Samen aus reife Hagebutten von Busch-, Strauch- und Kletterrosen aus. Das "Kussröschen" (Rosa multiflora ,Nana') keimt meist "echt" und kann deshalb gut durch Samen vermehrt werden. Dazu werden die Kerne im Oktober in feuchten Sand zum Stratifizieren eingeschichtet.
Besonders auflaufende Winterunkräuter, wie Vogelmiere müssen rechtzeitig entfernt werden.
Weiterhin auf Wühlmäuse achten und notfalls bekämpfen.
November
Wer vor hat Rosen zu kaufen und sie nicht gleich pflanzen kann, muss sie sofort einschlagen. Die Einschlagfläche wird vorsorglich gegen Frost mit Laub abgedeckt.
Will man die Pfähle der Hochstammrosen wieder verwenden, werden sie gesäubert, desinfiziert und trocken eingelagert.
Nadelholzreisig zum Abdecken von empfindlichen Rosen und zum Einbinden in Trauer- und Kletterrosen wird bereitgelegt.
In den meisten Fällen ist die Pflanzung von Rosen Ende Oktober / Anfang November ideal. Auch alte Rosen können jetzt sehr gut verpflanzt werden. Diese müssen allerdings stark zurück geschnitten, gut angegossen und hoch angehäufelt werden.
Während heimische Wildrosen ohne Schutz durch den Winter kommen, haben die meisten Kulturrosen Probleme mit der Kälte und dem ständigen Wechsel zwischen Frost und Tauwetter.
Im Herbst werden von den Beetrosen nur überlange, störende Triebe entfernt. Die Pflanzen könnten stark zurück frieren. Ein gründlicher Pflegeschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Abgefallene Blätter müssen auf jeden Fall entfernt werden, da Pilze, wie Sternrußtau, im Rosenlaub überwintern können.
Am empfindlichsten sind Kulturrosen an der Veredelungsstelle. Deshalb werden sie zum Ende des November etwa 10 bis 20 Zentimeter hoch mit Erde angehäufelt. In rauen Lagen werden die Pflanzen dann zusätzlich mit einer Lage Nadelholzreisig bedeckt. Kunststofffolien sind ungeeignet, da sie einen Wärme- und Feuchtigkeitsstau hervorrufen, die Rosen könnten faulen.
Auch Kletterrosen benötigen Schutz. Sie werden zu Winterbeginn gut mit Reisig eingepackt, das zwischen die Zweige geschoben wird.
Bevor man die Stammrosen niederlegt werden alle Blätter und noch nicht ausgereiften Triebe aus der Krone entfernt. Alternativ kann man Hochstammrosen auch mit einem Jutesack umhüllt. Vorher werden Krone und Veredelungsstelle mit Reisig oder trockenem Laub umfüllt. Der Stamm kann auch mit Sackleinen verpacken werden.
Bewurzelte Stecklinge werden besonders sorgfältig mit Winterschutz versehen. Dazu verwendet man strohiges Material und Reisig.
Dezember
Manch ein Rosenfreund macht sich Notizen oder/und Fotos zu/von seinen und anderen Rosen, diese können jetzt ausgewertet werden.
Sind die Rosenkataloge schon angekommen? Neue Rosensorten bringen Abwechslung in den Garten.
Im Garten muss das Anhäufeln unbedingt abgeschlossen werden.
Zwischen den angehäufelten Rosen kann verrotteter Stalldung oder Komposterde ausgebracht werden.
Frostempfindliche Rosen werden zusätzlich mit Nadelholzreisig abgedeckt. Das selbe gilt für solche, die in besonders frostiger Lage stehen.
Wenn der Boden frostfrei ist, kann noch gepflanzt werden. Diese Rosen werden besonders gut angehäufelt.