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Panta rhei - alles fließt, sagten schon die alten Griechen und wollten damit die ewige Bewegung zum Ausdruck bringen. In diesem ständigen Fluss muss man auch diese Seite sehen. Hier veröffentliche ich ausgewählte Meldungen, die im weitesten Sinne Grün sind. Jeder Artikel ist mit einem Datum versehen. Einige Meldungen und Artikel werden nach einiger Zeit bedeutungslos oder von neuen Erkenntnissen überholt.
Mit einem Mausklick kannst du die dich interessierenden Beiträge abrufen. Die Angaben sind ohne Gewähr.
Panta rhei - alles fließt, aber langsam. Natürlich ist nichts so gut, dass es nicht noch besser werden kann. Deshalb freue ich mich über jedes Feedback
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Orchidee leiten Bienen zu unbestäubter Pflanze umAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 06.05.2001In Mitteleuropa bieten die so genannten Täuschblumen der Gattung Ophrys (Ragwurz) ein gutes Beispiel für die sehr speziellen blütenbiologischen Anpassungen der Orchideen. Bei diesen auf Kalkmagerrasen vorkommenden Pflanzen werden im Durchschnitt nur fünf Prozent der Blüten einer Population bestäubt, so dass die effektive Ausnutzung und Lenkung der wenigen Bestäuber sehr wichtig ist. So ahmen sie die Sexualpartner ihrer Bestäuber entweder optisch oder mit speziellen Duftstoffen nach. Österreichische Biologen haben jetzt bei der Spinnen-Ragwurz (O. sphegodes) eine noch weitergehende Spezialisierung entdeckt. Nach erfolgreicher Bestäubung produzieren die Blüten einen Stoff, der weitere potenzielle Besucher abschreckt und diese somit zu noch unbestäubten Blüten leitet. Der Studie zufolge produzieren die Blüten Geruchsstoffe, die männliche Solitärbienen der Art Andrena nigroaenea anlocken. Im Glauben, ein empfängnisbereites Weibchen vor sich zu haben, kopulieren diese dann mit der Blume und bestäuben sie dabei. Danach stellt die Blüte die Produktion der Lockstoffe ein und produziert darüber hinaus den Kopulationshemmer, den auch weibliche Solitärbienen nach dem Geschlechtsakt bilden. Dieses Farnesyl- Hexanoat hilft den Männchen, zwischen jungfräulichen und bereits schwangeren Weibchen zu unterscheiden. |
Aloe veraAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 06.05.2001Die in Afrika heimische Pflanze ist bei uns seit einigen Jahren ein Renner. Sie wächst heute wild in Mittel- und Südamerika, auf den Kanaren und im Mittelmeerraum. Auf Plantagen wird die alte Heilpflanze überall dort kultiviert, wo heiße, trockene Sommer und milde Winter herrschen. Die Blätter der Aloe wachsen in einer bodenständigen Rosette. An ihren Rändern sitzen hornige, weißliche Stacheln. Sie gehört zur Familie der Liliengewächse. Im Mai bis Juni zeigt sie ihre wunderschönen Blüte. Die Wüstenlilie speichert viel Flüssigkeit in ihren Blättern, um die Durststrecken in ihrer Heimat zu überleben. Die Aloe kann eine Höhe von 60 - 90 cm erreichen. Es gibt mehr als 250 Arten der Gattung. Von diesen besitzen jedoch nur wenige heilende Kräfte. Über den höchsten Wirkstoffgehalt verfügt Aloe vera barbadensis. Außer Flüssigkeit befinden sich an die 200 wirksame Stoffe unter ihrer wachshaltigen Blattrinde. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, entzündungshemmende Aminosäuren, Enzyme und vieles mehr. Zwischen Blattrinde und Blattmark sitzen Sekretzellen, die einen bitteren Saft produzieren. Sein Hauptbestandteil Aloin wirkt stark abführend. Das innere, durchsichtige Blattmark, eine zähe, gelartige Masse, ist sehr unbeständig und verliert an der Luft durch Oxidation innerhalb von wenigen Stunden seine heilende Kraft. Erst Ende der 50er-Jahre gelang es dem texanischen Apotheker Bill. C. Coats, das frische Gel mittels eines natürlichen Verfahrens zu stabilisieren. Dank dieser Entdeckung ist es möglich, vollwertiges Aloe-Gel zu produzieren. Das Gel spendet Feuchtigkeit und strafft die Haut. Ein idealer Zusatz für fast alle Körperpflegemittel. Außer Naturkosmetikum ist Aloe ein hervorragendes Wundheilmittel. Kleinere Wunden, Insektenstiche und vor allem Sonnenbrand oder Mallorca-Akne lindert sie rasch. Die Arzneipflanze fördert nachgewiesenermaßen die postoperative Narbenbildung. Das Gel kann bei Verstauchungen, Zerrungen und Sehnenentzündungen angewendet werden. Das Innere der Wüstenpflanze kann auch innerlich angewendet werden. Aloe vera soll bei Magen-Darmgeschwüren, Asthma, Husten, Schmerzen aller Art, Akne, Strahlenschäden, Menstruationsbeschwerden und Krankheiten von Gelenken, Knorpeln und Sehnen helfen. Acemannan, eine langkettige Zuckerform, gilt als umfassender Zellschutz und kann deshalb vorbeugend bei Chemotherapie und Bestrahlung in der Krebstherapie eingesetzt werden. Außerdem aktiviert dieser Stoff die Zellen des Immunsystems. "Vier Pflanzen sind unerlässlich für das menschliche Leben: der Weizen, die Rebe, die Olive und die Aloe. Die erste ernährt ihn, die zweite erfreut ihn, die dritte bringt ihm Harmonie und die vierte macht ihn gesund." Das Zitat wird Christoph Kolumbus zugeschrieben. |
Mähpause schützt die InsektenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 06.05.2001Die Umweltstiftung "Euronatur" hat Gartenbesitzer und Bauhöfe aufgefordert, Blumenwiesen nicht zu früh zu mähen. Eine verlängerte Pause für den Rasenmäher könne Wildbienen und Schmetterlinge retten, teilte Euronatur in Radolfzell mit. Diese Insekten brauchten gerade im Frühling die Wiesenblumen, um Pollen und Nektar als Nahrung für sich und ihre Nachkommen zu finden. Würden die Pflanzen jetzt schon abgemäht, gehe den Tieren ihre Lebensgrundlage verloren. Abgelegte Eier könnten sich nicht entwickeln. Durch ein Verschieben des Zeitpunkts für das erste Mähen möglichst weit in das Frühjahr oder den Vorsommer hinein, hätten Wildblumen die nötige Zeit, um Samen zu bilden und ihren Fortbestand zu sichern, so Euronatur weiter. Besitzer von Garten- oder Wochenendgrundstücken könnten auf diese Weise der bedrohten Tierwelt helfen, indem sie blühende Wildkräuter im Rasen oder auf den Wiesen möglichst lange erhalten. Blühende Wildkrautbestände sollten beim Mähen ganz ausgespart bleiben. Ich habe in meinem Garten schon seit mehr als zehn Jahren ein Stück zur freien Entfaltung der Natur reserviert. In diese Blumenwiese habe ich Frühjahrsblüher integriert und sähe in jedem Jahr Sommerblumen nach. |
Tetanus-ImpfungAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 06.05.2001Hobbygärtner sollen sich vor den Erregern des Wundstarrkrampfes schützen. Das Tetanus-Bakterium finde sich besonders in der Erde, in Straßen- und Hausstaub, aber etwa auch an Dornen von Pflanzen. Besonders leicht seien Infizierungen durch tiefe, verschmutzte Wunden möglich. Tetanus-Schutzimpfungen sollten alle acht bis zehn Jahre wiederholt werden. Nach Angaben der Ärzte sterben unbehandelt etwa 30 Prozent der Erkrankten. |
MaikäferplageAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 06.05.2001Die Einen besingen ihn, weil sie ihn lange nicht mehr gesehen haben. Für die Anderen nehmen die Schäden, die durch den Maikäfer seit den 80er-Jahren entstehen zu. In acht von 16 Bundesländern treten der Wald- und der Feldmaikäfer verstärkt auf. Eine Forschergruppe am Institut für biologischen Pflanzenschutz der Biologischen Bundesanstalt (BBA) in Darmstadt entwickelt nun ein Verfahren, dass die Reduzierung der Maikäfer auch ohne chemische Keule bewirken soll. Die Maikäfer sollen mit dem Pilz Beauveria brongniartii, der nur Insekten befällt, dezimiert werden. In Nährlösungen sollen die Sporen des Pilzes in Massen hergestellt werden. An der Art der Ausbringung des Pilzes wird noch gemeinsam mit der FU Berlin gearbeitet. Die Pilzsporen müssen mit den Larven des Käfers, den Engerlingen, die im Boden Leben , in Kontakt gebracht werden. |
Katzen übertragen Schizophrenie-ErregerAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 06.05.2001Einer Studie des US-Virologen Fuller Torry vom Stanley Research Center in Maryland zufolge kann ein durch Katzen übertragener Erreger Schizophrenie hervorrufen. Die Infektion einer Schwangeren durch den Katzenparasiten Toxoplasma gondii könnte demnach für den Ausbruch der Schizophrenie ihres Kindes verantwortlich sein. Bisher galt der Erreger für den Menschen als weitgehend ungefährlich. Die Übertragung des Erregers bei Schwangeren kann beim Ungeborenen Nervenschäden hervorrufen. Die Untersuchung von 53000 Blutproben von schwangeren Frauen ergaben, dass Mütter Schizophrener häufiger Antikörper gegen Herpes und Toxoplasmose in ihrem Blut haben, als die von Gesunden. Die Toxoplasmose, so glaubt der Forscher schädigt die Teile des Gehirns der Kinder, die für Gefühle und Verhalten eine Rolle spielen. Eine erlittene Infektion erweckt alte Erreger, die inaktiv im Genom des Menschen ruhen. Der Ausbruch der Krankheit erfolgt erst im jungen Erwachsenenalter. Diese Retroviren sind im Gehirnwasser an Schizophrenie erkrankter Patienten nachgewiesen wurden. Man hofft noch in diesem Jahr ein Medikament gegen Toxoplasmose bei Schizophrenen einsetzen zu können. |
Ginger-Gen vom Neandertaler?22.04.2001Britische Wissenschaftler haben eine Studie veröffentlicht, wonach möglicherweise rothaarige Menschen ein Gen vom Neandertaler geerbt haben. Das Rotschopf-Gen, das für rote Haare und Sommersprossen verantwortlich ist, könnte also bis zu 100 000 Jahre alt sein. Der Homo sapiens ist dagegen wesentlich jünger. Er ist vor 40 000 Jahren aus Afrika nach Europa eingewandert. Die Wissenschaftler vom John Radcliffe-Institut für Molekularmedizin in Oxford sind sich sicher, dass das Gen älter als 50 000 Jahre ist. Zur Zeit der Einwanderung der Homo sapiens lebten die Neandertaler schon 200 000 Jahre lang in Europa, bis sie vor 28 000 Jahren ausgestorben sind. Man nimmt nun eine Vermischung beider Arten an, die zum Überleben des Ginger-Gen geführt hat. |
Düngen mit PflanzenjauchenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 14.04.2001Kompost und verrotteter Mist ist stickstoffarm. Eine ökologisch sinnvolle und preiswerte Variante zur Stickstoffdüngung bieten Pflanzenjauchen. Diese können aus Brennnesseln, Löwenzahn, Giersch und Melde sowie aus vielen anderen Kräuter im Garten hergestellt werden. Durch die frühzeitige üppige Blattmasse von Comfrey z.B. ist eine Ernte bis zu viermal im Jahr möglich. Comfreyjauche ist innerhalb von zwei Wochen fertig und enthält neben Stickstoff auch Kali und alle wichtigen Spurenelemente. Schachtelhalm besitzt viel Kieselsäure und hat, als Jauche oder Tee verwendet, eine vorbeugende Wirkung gegen Pilzerkrankungen, zum Beispiel der Krautfäule bei Tomaten. Blühenden Samenunkräuter, wie Franzosenkraut, Vogelmiere, Weidenröschen und Greiskraut können, wenn sie zu Jauche verarbeitet werden, nicht durch den Kompost ihre Samen im Garten verbreiten und dienen gleichzeitig zur Düngung. Nur bei Brennnesseln können die Samen erst nach einer Vergärung keimen; deshalb verwendet man dieses Kraut zum Verjauchen nur bis zur Blüte. Zur Herstellung füllt man einen Behälter, möglichst nicht aus Metall, locker mit den Pflanzen und bedeckt das Ganze mit Regenwasser. Es ist auch eine Mischung verschiedener Kräuter möglich. Es wird mehrmals gründlich umgerührt, um den Gärungsprozess zu fördert. Nach ca. drei Wochen sind nur noch die Stängel übrig und alles andere hat sich zersetzt. Die Pflanzenjauchen werden 1 : 10 mit Wasser verdünnt und dann an und nicht etwa über die Pflanzen gegossen. Gedüngt wird nur auf feuchtem Boden; ein Liter pro größerer Pflanze ist ausreichend.Während der Hauptwachstumszeit werden jede Woche bis alle vierzehn Tage nur Pflanzen mit hohem Stickstoffbedarf, wie Gurken, alle Kohlarten, Porree, Spargel, Tomaten, Sellerie und starkwüchsige Blumen gedüngt. Alle anderen Gemüsekulturen bekommen höchstens einen Düngeguss. Stickstoff sammelnde Gemüsesorten, wie Spinat, Mangold, Salat, Radieschen und Rote Beete, werden dagegen überhaupt nicht mit der Pflanzenjauche gedüngt. |
Risiko durch Dünger?Aus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 14.04.2001Viele organische Mischdünger enthalten als tierische Bestandteile Horn-, Knochen- oder Blutmehl. Besteht nun die Gefahr, sich über den eigene Garten mit BSE zu infizieren? Pflanzen nehmen ihre Nährstoffe in mineralisierter Form auf, keinesfalls ganze Eiweißstrukturen wie die gefährlichen Prionen. Der Erreger müsste schon mit Erdkrümeln, die am Gemüse anhaften, in den Verzehr gelangen oder bei der Düngerausbringung eingeatmet werden. Tierische organische Dünger stammen zudem in der Regel nicht aus Tiermehl. Die Ausgangsmaterialien zu Horn-, Knochen- und Blutdüngern kommen nämlich nicht aus Tierkörperbeseitigungsanlagen, sondern aus dem Schlachthof und sind somit ohnehin BSE-getestet. Blutmehl wird meist aus Geflügelblut hergestellt, während bei Rindern und Schweinen die Knochen verwertet werden. Es darf kein Risikomaterial wie Rinderköpfe, Rückenmark und Wirbelknochen benutzt werden. Hornmaterialien gelten als nicht BSE-verdächtig, da sie kein Nervengewebe enthalten.Es gibt allerdings keine Garantie, dass bei den komplizierten internationalen Lieferwegen, tatsächlich kein Tiermehl im Mischdünger verwendet wird, oder Risikomaterial bei der Verarbeitung von Knochenmehl verwendet wurde. Die ökologischen Anbauverbände (Agöl) haben die Verwendung von Blut- und Knochenmehl für ihre Betriebe untersagt, Hornprodukte bleiben aber erlaubt. Für den Biogärtner ist der Verzicht auf tierische Mischdünger nicht einfach, da er ja keine schnelllöslichen Mineraldünger benutzt. Der Düngebedarf wird aber mit Kompost als Volldünger und Pflanzenjauchen als Stickstofflieferant in den meisten Fällen erfüllt; Holzasche deckt zudem den Kalibedarf. Phosphor ist im Gartenboden reichlich vorhanden und kann, wenn benötigt, mit Geflügelmist von Hühnern oder Tauben ergänzt werden. Als langsam wirkender Stickstoffdünger bieten sich Hornspäne an. Für Terrassen und Balkonblumen stehen phosphorreiche Volldünger im Vordergrund. Hier bieten sich Dünger mit phosphatreichem Natur-Guano an. Grundlage dieser organischen Dünger sollten pflanzliche Materialien wie Rhizinus- oder Sesamschrot sein. Als mineralische Alternative für die Balkonblumen und Kübelpflanzen kann man auch die teureren, aber effektiven Langzeitdünger nehmen. Die Nährsalze werden über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten abgegeben und enthalten alle wichtigen Spurennährstoffe. |
Impfungen schützen vor den Folgen des ZeckenstichsAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 14.04.2001Die meisten Schutzmittel gegen Zeckenstiche sind wirkungslos. Dies bestätigt ein aktueller Bericht der Stiftung Warentest: Von 18 getesteten Mitteln gegen Zecken schützen nur 4 wirkungsvoll vor deren Stichen. Testsieger wurde das Mittel "Zanzarin Bio Hautschutz", gefolgt von "Nexa Lotte natur Hautmilch-Schutz". Ebenfalls ein "Gut" erhielten "Autan Active Lotion" und "Taoasis Floh Zecken Stop Spray". Absoluten Schutz vor Zeckenstichen biete aber auch das wirksamste Mittel nicht. Ich kenne sie als Holzböcke, der Biologe ordnet sie den Milben zu. Eigentlich sind es aber einfach kleine Vampire. Sobald die Temperaturen auf acht bis zehn Grad Celsius steigen, wandern die Zecken los. Ihre Stiche sind im allgemeinen harmlos. Einige Zecken übertragen jedoch Erreger, die beim Menschen die Hirnhautentzündung Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder das Rückfallfieber Lyme-Borreliose auslösen können. Doch zumindest vor der Hirnhautentzündung kann sich jeder durch Impfung schützen. Zecken sitzen bevorzugt an den Spitzen von Gräsern und Sträuchern, oft an Weg- und Waldrändern oder Bachauen - und nicht auf Bäumen, wie oft geglaubt. Dort warten sie auf Säugetiere oder den Menschen. Einmal auf dem Wirt, suchen sie sich eine geeignete feuchte und warme Stelle. Dort bohren sie dann ihren Stechrüssel in die Haut. Über den Speichel wird auch das FSME-Virus übertragen, dass beim Menschen die Hirnhautentzündung hervorrufen kann. Etwa 70 % derjenigen, die von einer infizierten Zecke gestochen werden, zeigen nur sehr geringe oder gar keine Symptome. Bei ungefähr 30 Prozent hingegen treten schwere Erkrankungen auf, die oft in einer Klinik behandelt werden müssten. Etwa ein bis zwei Prozent der Erkrankten sterben im Verlauf der Infektion. Alle, die in Risikogebiete fahren und sich längere Zeit in der freien Natur aufhalten, sollten sich rechtzeitig impfen lassen. |
Schädlingsbekämpfung ohne ChemieAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.04.2001Die Schädlingsbekämpfung in Wohnungen oder Gärten kann nach Ansicht von Insektenforschern fast ausschließlich ohne chemische Gifte auskommen. Wie die Teilnehmer eines in Düsseldorf stattgefundenen Entomologen-Kongresses erklärten, könne auf die chemische Keule dank Natur und Gentechnik verzichtet werden. Dabei kann man die natürlicher Feinde der Schädlinge nutzen. So könnten Schlupfwespen hervorragend Raupen erledigen, Raubmilden jagen Spinnmilben und Florfliegen fressen Blattläuse. Zwar sei die biologische Art der Schädlingsbekämpfung etwas teurer als die Chemie, gesundheitlich aber völlig unbedenklich. Forschern ist es gelungen, Pflanzen so zu züchten, dass sie besonders stark duften, wenn sie befallen werden. Durch die Absonderung der speziellen Duftstoffe werden verstärkt Parasiten angelockt, die die Raupen vertilgen. Gegen missliebige Insekten können auch Eiweißstoffe eingesetzt werden. Einem Team unter der Leitung des Zoologe Norbert Becker gelang es in den vergangenen Jahren, der beißenden Plage im Südwesten Deutschlands völlig ohne Chemie-Einsatz Herr zu werden. Gelöst wurde das Problem mit Hilfe von Bakterien Proteinen, die über den Brutgebieten der Stechmücken versprüht wurden. Die Eiweißstoffe wurden von den Larven gefressen, woran sie schließlich starben. "Anderen Insekten, etwa Libellen, macht das Protein hingegen nichts aus, da sie eine andere Körperchemie haben", so Becker. Dem Menschen schade das harmlose Eiweiß ohnehin nicht. |
KamelienAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.04.2001Nach diesem außerordentlich milden Winter kann man mancherorts schon die Kamelien ins Freie stellen. Der Standort soll an einer vor Sonne und Wind geschützten Wand sein. Im Winterquartier entwickelten sich die Blütenknospen schon gut, einige beginnen sich bereits zu öffnen. Im Freien kann es möglicherweise vorrübergehend zu einen Stillstand kommen. In ihrer Heimat, den subtropischen Gebirgswäldern gibt es auch nicht nur Superwetter. Auch wegen der auftretenden Schädlinge gibt es für Kamelien nichts heilsameres als frische, feuchte Luft. Bei eventuell auftretenden Frösten wird die Kamelie mit Fließ oder Folie abgedeckt. In China und Japan wurden Kamelien ursprünglich eher als Nutz- denn als Zierpflanzen geschätzt. Sie gehören zu den Teegewächsen [THEACEAE]. Die getrockneten und verarbeiteten Blätter der Camellia sinensis, aus Südchina stammend, liefern Schwarzen und Grünen Tee. Aus den Samen der Camellia oleifera wird ein Öl gepresst, dass zum Kochen und in der Kosmetik verwendet wird. Ebenso stellte man aus der in Japan beheimateten Camellia sasanqua Speiseöl, Arzneien und Seife und aus ihrem Holz Möbel her. Mit dem Auftauchen von gefüllt blühenden Sorten um 1800 wurde die Kamelie in Europa zur Modeblume, die jeder begüterte Bürger als Zierde in seinem Wintergarten haben wollte. >>>Kamelien>>> |
Der Vorgarten ist eine VisitenkarteAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.04.2001Manche Vorgärten gleichen einem Durcheinander aus verschiedenen Materialien und Pflanzen. Fantasielos und eintönig. Bei der Gestaltung ist vieles zu bedenken, der Weg zum Hauseingang und Garage, der Stellplatz fürs Auto, der Platz für die Mülltonne und dazu möglichst viel Grün, das möglichst wenig Arbeit macht. Das Resultat sind oft schnurgerade, zugepflasterte Wege, eine überreiche Mischung verschiedener Materialien und eine häufig erschreckend fantasielose Bepflanzung. Natürlich lässt sich über Geschmack streiten, aber wer einige grundlegende Gestaltungsregeln beachtet, wertet seinen Vorgarten optisch auf. >>>Weiter!>>> |
Katzen schnurren sich gesundAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.04.2001Die außerordentliche Selbstheilungskraft der Katzen resultiert aus ihrem Schnurren. Die Schallwellen, die durch das Schnurren ausgesandt werden, liegen im Bereich von 20 bis 50 Hertz. Durch diese Frequenz werden Knochen und Organe gestärkt und sogar geheilt. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler vom amerikanischen Fauna Communications Research Institute in North Carolina nach der Untersuchung von verschiedenen Katzenarten. Auch beim Menschen hat man positive Ergebnisse bei derartigen Frequenzen festgestellt. Der Mythos von den neun Leben einer Katze ist damit ein Stückchen wissenschaftlicher geworden. Der nächste Schritt der Wissenschaftler ist es eine Möglichkeit zu finden, diese Erkenntnis bei der Behandlung von Osteoporose und Knochenschwäche einzusetzen. |
Wunderschön, aber GiftigAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.04.2001Kein vernünftiger Mensch lässt giftige Substanzen ungeschützt vor Kindern stehen. Wie ist es aber mit den Pflanzen im Blumentopf, auf dem Balkon oder im Garten? Im Jahr wird ca. 40000 mal die deutsche Giftnotzentrale (5000 mal die Vergiftungszentrale am Wiener AKH) wegen Verdachts einer Vergiftung nach Verzehr von Pflanzen und Beeren angerufen. Kinder bis sechs Jahren sind die zahlreichsten Opfer der giftigen Farbenpracht. Deshalb ist es wichtig bei der Auswahl giftiger Pflanzen die Aufklärung der Kinder nicht zu vernachlässigen. Haben Kinder die Möglichkeit unbeaufsichtigt an die Pflanzen zu gehen, ist es günstiger auf giftige zu verzichten. Im Garten ist es Eisenhut, Herbstzeitlose, Eibe, Goldregen, Rizinus, Seidelbast und Trompetenbaum. Weitere viel verbreitete giftige Pflanzen sind Alpenveilchen, Efeu, Feuerbohne, Kirschlorbeer, Korallenkirsche, Maiglöckchen, Oleander und der rote Fingerhut. Weitere Informationen, Telefonnummern und Adressen: |
Quercetin gegen Prostatakrebs28.03.2001Quercetin ist in Äpfeln, Zitrusfrüchten, vielen anderen Pflanzen und auch in Rotwein enthaltene und scheint vor Prostatakrebs zu schützen. Nianzeng Xing von der Mayo Clinic in Rochester entdeckte den Zusammenhang zwischen Quercetin und dem Wachstumsstopp von Prostatakrebszellen. Quercetin könnte die hohe Rückfallquote bei diesem Krebs verringern. Quercetin ist ein seit 30 Jahren erforschtes Flavonoid. Es wird erfolgreich zur Behandlung von Allergien und bei Entzündungen, etwa der Prostata, eingesetzt. Die Studie zeigt erstmals, dass Quercetin am Androgenrezeptor wirkt - dem Zielort der männlichen Sexualhormone. Dort scheint Quercetin dafür zu sorgen, dass kein Krebszellwachstum stattfindet. Bei 80 Prozent der Männer bricht der Krebs innerhalb von ein bis zwei Jahren nach der Entfernung der Hoden wieder aus. Die Gabe von Quercetin hemmte im Laborversuch die Bildung des Androgenrezeptors. Fehlte dieser, konnte kein Krebs wachsen. Na Männer, da gönnen wir uns doch schnell noch ein Gläschen Rotwein. |
Maxillaria gorbatschowiiAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 17.03.2001Gorbatschow so heißt der ehemalige russische Staatschef und so heißt ein Wodka. Nun gibt es auch eine Orchidee mit diesem Namen. "Maxillaria gorbatschowii": Eine neuentdeckte Orchideenart wurde nach Michail Gorbatschow (70), letzter Präsident der ehemaligen Sowjetunion, benannt. "Mit dieser Ehrung wollen wir den Einsatz und die Verdienste von Michail Gorbatschow für den Erhalt von Natur und Pflanzen würdigen und an die vom Aussterben bedrohten Pflanzen erinnern", sagte der Hildesheimer Gärtnermeister und Botaniker Frank Brandenburg, der mit Gorbatschow befreundet ist. Gorbatschow, der selbst begeisterter Hobby-Gärtner sei, ist Gründer und Präsident der Umwelt-Organisation "Green Cross" in Genf, die sich für den weltweiten Artenschutz einsetzt. Die etwa 20 Zentimeter hohe Orchidee, die vor kurzem in den Bergregenwäldern der bolivianischen Anden entdeckt wurde, hat eine leuchtend rote Blütenfarbe. Die Pflanze wächst in 1800 bis 2500 Metern Höhe und ist eine typische Art dieser Region. |
In den Wäldern des Tessins sind wilde Palmen heimisch gewordenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 17.03.2001Im Tessin sind seit dem 17. Jahrhundert exotische Pflanzen aus den Tropen eingeführt und in Gärten und Parks sorgsam gehütet worden. Die milderen Winter der letzten 30 Jahre bewirkten, dass diese Pflanzen jetzt wild im Wald wachsen. Palmen gehören zu den Wahrzeichen des Tessins. Sie wurden aus Südostasien, den feuchteren Gebieten im Mittelmeerraum und an den Küsten des Schwarzen Meeres sowie aus Florida eingeführt. Doch bisher begegnete man ihnen nur in öffentlichen Anlagen und Gärten, nie aber "auf freier Wildbahn". Ende der achtziger Jahre bemerkte man wie in relativ kurzer Zeit sich ganze Waldabschnitte verändert hatten. Immergrüne Exoten machten sich breit, die bisher nur als Ziergehölze in Gärten und Parks angepflanzt worden waren: echter Lorbeer und Lorbeerkirschen, die Hanfpalme die stechende Ölweide und der drüsige Kampferbaum. Diese Exoten hatten ihre Mutterbäume verlassen und sich zunächst in besonders geschützten Schluchten angesiedelt, bevor sie sich endgültig im ! Wald niederließen. Einzelne verwilderte Pflanzen gibt es im Tessin schon seit rund 50 Jahren. |
Problem mit Trauermücken in JungpflanzenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 17.03.2001Einsatz von Raubmilben oder Nematoden? Trauermückenlarven können besonders in Aussaat- und Stecklingskulturen zu ernsten Schäden führen. Die beinlosen, madenförmigen Larven fressen an jungen Wurzeln und Trieben und schädigen auf zweifache Weise: einmal indem sie die von den Stecklingen gebildeten Feinwurzeln abfressen und indem sie Eintrittspforten für bodenbürtige Pilz- und Bakterienkrankheiten schaffen. Die kleinen dunkel gefärbten Mücken halten sich gern an der Bodenoberfläche auf, wo sie ihre Eier ablegen. Sie entwickeln sich besonders schnell in feuchter Erde bei hohen Temperaturen. Sowohl mit räuberischen Nematoden(Steinernema feltiae) als auch mit Raubmilben der Art Hypoaspis miles können Trauermücken hervorragend bekämpft werden. Wichtigster Vorteil von Hypoaspis ist neben der einfacheren Ausbringung durch Streuen (Steinernema wird gespritzt oder gegossen) die Wirkung auf Sumpffliegen und Thripspuppen. Mit ca. 0,19 DM/m2 ist Hypoaspis obendrein die günstigere Alternative(Steinernema ca. 0,30 DM/m2). Ganz egal für welchen Nützling die Entscheidung fällt, wichtig ist eine rechtzeitige Anwendung direkt nach der Aussaat bzw. nach dem Stecken. Aus: Newsletter@re-natur.de |
Sicherheit am GartenteichAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 17.03.2001Ich weiß nicht woran es liegt, aber in jedem Frühjahr gibt es die gleichen Gruselgeschichten um den Gartenteich. Wasser ist auf Grund seiner Form etwas Besonderes. Es kann im ruhenden und fließenden Zustand im Garten eingesetzt werden. Der Einsatz von Wasser im Garten bedeutete daneben die Ansiedlung einer typischen Flora und Fauna rund um die Teiche, Wasserspiele oder Läufe. Es ist eine Trendbewegung hin zum Teich erkennbar. Dies hat auch die Industrie erkannt und bringt jedes Jahr neue Produkte auf den Markt. Dennoch solle jeder Gartenfreund seinen eigenen, individuellen Teich haben. Nur bei einer Harmonie von Haus und Garten wirkt ein Teich oder Wasserlauf. Dabei darf man aber nicht über die Gefahren besonders für Kleinkinder hinwegsehen. Das Deutschen Grünen Kreuz in Marburg bemerkt, dass Erwachsene die Gefahren immer noch allzu oft auf die leichte Schulter nehmen. Eine Statistik des Grünen Kreuzes zeigt, dass 28 Prozent aller tödlichen Unfälle bei Kleinkindern nach wie vor durch Ertrinken passieren. Laut einer Meldung der Kieler Nachrichten vom 24.2.01 genügt in der Regel ein eingezäuntes Grundstück mit einem verschließbaren Tor als Absicherung. Spielen jedoch häufig Kinder in der näheren Umgebung, die den Zaun überwinden könnten, verlangt die Gesetzgebung die Beseitigung der Gefahrenquelle. Ob dazu eine bauliche Abschirmung wie ein Zaun oder eine Mauer reiche, schiene fragwürdig. Absolute Sicherheit wird es im Umgang mit Wasser sicherlich nie geben. Aber durch die richtige Planung (flache Ufer, reichhaltige Bepflanzung, eingezäuntes Grundstück etc.), die nötige Vorsicht (Kleinkinder niemals alleine an den Teich lassen) und das richtige Heranführen der Kinder an das Medium Wasser, kann ein Lebensraum erhalten und geschaffen werden, der statt gefährlich zu sein plötzlich äußerst lehrreich wird. |
Web-TippAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 17.03.2001Die Deutsche Gesellschaft für naturnahe Badegewässer e.V. wurde mit dem Hauptziel gegründet, naturnahe Badegewässer mit vollbiologischer Wasserreinigung zu fördern und zu verbreiten. Informationen über kommunale Kleinbadeteiche und die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme ist unter info@kleinbadeteiche.de möglich. |
Tulpen in der VaseAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 17.03.2001
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Krebs nur selten erblich bedingt11.03.2001Forscher um Dr. Paul Lichtenstein vom Karolinska Institut in Stockholm haben nach Auswertung von 45000 Zwillingspaaren festgestellt, dass bösartige Tumorerkrankungen in erster Linie durch Umweltfaktoren ausgelöst werden. Lediglich bei Prostata-, Darm- und Brustkrebs ist das Erkrankungsrisiko erblich bedingt erhöht, berichtete das "Deutsche Ärzteblatt". |
Nitratreiches Gemüse06.03.2001Pflanzen sind während der Wintermonate, wenn sie aus dem Gewächshaus stammen nitratangereichert. Nitrat ist ein Nährstoff, den die Pflanzen aus dem Boden aufnehmen und daraus Eiweiß bilden. Wenn für diesen Vorgang nicht genügend Licht vorhanden ist, speichern die Pflanzen diesen Stoff. Von Natur aus nitratreich sind Blattsalate, Spinat, Rote Bete, Radieschen und Rettich. Wenn sich in nitratreichem Gemüse Bakterien breit machen, entsteht Nitrit, und unter ungünstigen Bedingungen können sich daraus während der Verdauung gesundheitsschädliche Nitrosamine bilden. Wenn man sich saisongerecht ernährt und Freilandgemüse bevorzugt, kann man diesen Gefahren aus dem Weg gehen. Gemüse aus Öko-Betrieben ist weniger nitratreich. Beim Putzen von Blattgemüse sollen die äußeren Blätter, dicke Blattrippen und Stiele entfernt werden. Blanchieren und Kochen senkt ebenfalls den Nitratgehalt, deshalb enthält Tiefkühlgemüse weniger Nitrat. |
Impfung gegen Krebs05.03.2001Im Pariser Institut Pasteur haben Wissenschaftler ein System für eine Impfung gegen Krebs entwickelt. Bei Versuchen mit Mäusen trat eine Erfolgsquote von 80 Prozent ein. Krebszellen schützen sich durch eine Außenschicht aus einer Art Zuckermischung, die vom menschlichen Immunsystem nicht erkannt wird. Der Impfstoff besteht aus einem gleichartigen synthetischen Zucker, dem ein winziges Polio-Virus Teilchen beigegeben ist. Dadurch wird das Immunsystem gegen den Zucker und die Krebszelle sensibilisiert. Publiziert wurden die Ergebnisse in "Journal of Immunology". |
Grüne WocheAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.03.2001Ich habe einige Bilder von der Grünen Woche mitgebracht. |
Engerlinge wichtige Schadensquelle für PflanzenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.03.2001Auch in diesem Jahr rechnen die Experten im Südwesten mit einer Maikäferplage. Die ausgewachsenen Maikäfer seien bereits im Boden und warteten nur auf Wärme, um ab April mit dem Kahlfressen von Pflanzen beginnen zu können, teilte das Regierungspräsidium Karlsruhe mit. Vor allem die Engerlinge (Larven), die im Boden die Wurzeln anfressen, seien die wichtigste Schadensquelle für Pflanzen. Bereits ein durchschnittlicher Befall von einem Engerling pro Quadratmeter könne eine gesamte Spargel- oder Erdbeeranlage vernichten. Die Engerlinge entwickeln sich nach Expertenangaben drei bis vier Jahre lang in 80 bis 100 Zentimeter Tiefe im Boden. Die ausgewachsenen Käfer fliegen zwischen Mai und Juni etwa sechs Wochen lang in Massenschwärmen und können binnen kürzester Zeit ganze Laubwälder kahl fressen. Aber auch Nadelhölzer sowie Obst- und Weinbaugebiete bleiben nicht verschont. In Deutschland gibt es drei Arten: den Feldmaikäfer oder Gewöhnlichen Maikäfer (Melolontha vulgaris), den Wald- oder Rosskastanienkäfer (Melolontha hippocastani) und den sehr seltenen Melolontha pectoralis. |
Viele Gärten überdüngtAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.03.2001Die Zeitschrift "test" berichtet in ihrer Ausgabe 03/2001, dass die meisten Haus- und Kleingärten in Deutschland überdüngt sind. Bei der Auswertung von über 100 Bodenproben wurde ein zu hoher Phosphatgehalt festgestellt. Dies führt zu Wachstumsstörungen bei Pflanzen. Zur Verbesserung der Fruchtbarkeit des Gartens ist Kompost eine hervorragende Alternative, da neben der Düngung auch der Boden durch Humus verbessert wird. |
RAL für BlumenerdeAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.03.2001Das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung hat ein RAL Gütezeichen Blumenerde herausgebracht. Damit soll eine Gewisse Sicherheit der Verbraucher beim Kauf von Erde erreicht werden. Die Hersteller der gekennzeichneten Substrate garantieren einen Nährstoffmindestgehalt. Die Erde ist frei von Unkraut und Wuchs hemmenden Stoffen. Bisher haben zehn Firmen das Gütesiegel beantragt. |
Exoten selber ziehenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.03.2001Die Idee hatte bestimmt schon jeder Garten- und Blumenfreund, Mango, Maracuja, Dattel, Guave, Karambola und wie sie nicht noch alle heißen, selber zu ziehen. Natürlich werden wir in den seltensten Fällen Früchte ernten, aber attraktive Pflanzen können es allemal werden. Dazu werden die Kerne gut vom Fruchtfleisch getrennt und ganz frisch ausgesät. Hartschalige Samen werden einige Tage in warmen Wasser vorgeweicht. Mangokerne werden an einer Seite vorsichtig mit dem Messer geöffnet. Zum keimen der Exoten ist eine Temperatur von 25 bis 30 Grad Bedingung. Ein Zimmergewächshaus ist vorteilhaft. |
KiwiAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.03.2001Die Heimat der Kiwi ist China. Die "chinesische Stachelbeere" stammt aus dem Yantzetal. Unter der pelzig stachligen Schale befinden sich sehr viel Vitamin C, Vitamin E und jede Menge Mineralien, Kalium und Ballaststoffe. Kiwi sind sehr lange Haltbar. Bei einer Temperatur von etwas über null Grad kann man die Frucht problemlos über sechs Monate lagern. Daher ist ein Transport aus Neuseeland, Australien, Südafrika oder Kalifornien gut möglich. Einige Früchte kommen auch aus Italien. |
Die Blumen des Jahres 2001Aus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.03.2001Man konnte sich wieder mal nicht einigen, und so haben sich die Staudengärtner für die Glockenblume (CAMPANULA) entschieden. Dafür aber in allen Variationen. Den Ausschlag für die Glockenblume gab die große Vielfalt und die umweltbelastungsfreie Anzucht. Zwischen Februar und August haben Zimmergärtner die Möglichkeit sich an CAMPANULA ISOPHYLLA und CAMPANULA CARPATICA mit weißen und blauen Blüten und die CAMPANULA PORTENSCHLAGIANA mit überhängenden Trieben und sehr kleinen Glöckchen zu erfreuen. Diese Arten mögen einen hellen aber nicht vollsonnigen Standort im Zimmer. Ab Mitte Mai ist auch der Balkon möglich. Für den Garten gibt es eine große Vielzahl von Glockenblumen. Die Marienglockenblumen (CAMPANULA MEDIUM) wird im Sommer gesät. Bis zum nächsten Jahr und der Blüte hat sie eine Höhe von 70 cm. Von Mai bis August kann man sich an ihren Blüten erfreuen. Unter den kleinwüchsigen Stauden findet man CAMPANULA COCHLEARIIFOLIA und CAMPANULA CARPATICA. Sie eignen sich für Steingärten oder Beetränder. Für Mauerkronen und Podeste eignen sich hängende Stauden, wie CAMPANULA PORTENSCHLAGIANA und CAMPANULA POSCHARSKYANA. Für nicht ganz so sonnige Standorte eignen sich die hohe Waldglockenblumen (CAMPANULA LATI-FOLIA) und die Nesselblättrige Glockenblumen (CAMPANULA TRACHELIUM). Die Giganten unter den Glockenblumen sind die Riesenglockenblume (CAMPANULA LACTIFLORA), die bis 1,5 m hoch wird, und die Pfirsichblättrige Glockenblumen (CAMPANULA PERSICIFOLIA), die ein Meter hoch wird und gut zu Rosen passt. Alle Glockenblumen sind durch Schnecken stark gefährdet. |
Die Natur-Objekte 2001Aus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 01.03.2001Der blutrote Storchenschnabel (GERANIUM SANGUINEUM) wurde von der Stiftung Naturschutz Hamburg und der Stiftung zum Schutz bedrohter Pflanzen als Blume des Jahres 2001 ausgewählt. Die Pflanze steht in den nördlichen Bundesländern auf der roten Liste. Ihr Lebensraum ist der Waltrand. Am meisten findet man sie in den Mittelgebirgen. Aber auch zur Gartenpflanze ist sie geeignet. Sie ist anspruchslos und blühfreudig. Von Mai bis September erfreuen uns die rotvioletten Blüten. Der Standort soll sonnig, der Boden etwas kalkhaltig sein. Es ist eine ideale Steingartenpflanze. Weitere Natur-Objekte des Jahres: der Baum des Jahres ist die Esche (Fraxinus excelsior), Fisch des Jahres, Stör (Acipenser sturio), Orchidee des Jahres, Herbst-Drehähre (Spiranthes spiralis), Pilz des Jahres, Mäandertrüffel (Choiromyces maeandri), Vogel des Jahres, Haubentaucher (Podiceps cristatus), Wild-Tier des Jahres, Feldhase (Lepus europaeus), Insekt des Jahres, Plattbauch-Segellibelle (Libella depressa), Spinne des Jahres, Wespenspinne (Argiope bruennichi), gefährdete Nutztierrasse des Jahres, bayrische Landgans, bergischer Kräher (Hühner), bergische Schlotterkämme (Hühner); Streuobstsorte des Jahres, Rote Sternrenette (Tafelapfel). |
Vitamin E fürs Herz?20.02.2001Patienten mit schwachem Herz können sich das Geld für Vitamin E-Pillen sparen. Eine im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Studie ergab, dass Vitamin E Präparate keine messbaren Vorteile für 50 Herzinsuffizienz-Patienten gebracht haben. In einer Doppeltblindstudie bekamen die Patienten zwölf Wochen lang täglich hoch dosiert Vitamin E Pillen oder ein Placebo. Regelmäßig wurden bestimmte Blut- und Atemwerte untersucht, die den Schweregrad der Herzinsuffizienz anzeigen. Kein einziger dieser Werte hatte sich, genau wie die Lebensqualität der Probanten, durch die Behandlung mit Vitamin E verbessert. Schon vor einigen Jahren war gezeigt worden, dass selbst langjährige Vitamin E-Gaben keinen Schlaganfall verhindern. |
Zink gegen Erkältung19.02.2001Eine Studie der Wayne State University School of Medicine in Detroit (Michigan/USA) hat ergeben, dass die Einnahme von Zink offenbar eine effektive Therapie bei Erkältungen ist. Hochdosiert kann das Mineral die typischen Beschwerden mildern und die Krankheitsdauer verkürzen. Die eine Hälfte der Probanten erhielten von den ersten Erkältungsanzeichen bis zum vollständigen Abklingen der Krankheit täglich alle zwei Stunden 12,8 mg Zink als Lutschtablette. Die andere Hälfte bekam ein Placebo. Das Ergebnis war eine um die Hälfte verkürzte Krankheitsdauer bei den Personen die Zink eingenommen hatten. Die typischen Symptome, wie Husten, verstopfte Nase, Kopf- und Muskelschmerzen traten abgeschwächter auf. Es liegt die Vermutung nahe, dass Zink die Produktion von entzündungsfördernden Stoffen bremst. Der normale Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 15 mg Zink pro Tag. Zink ist besonders viel in Fisch, Käse (Edamer), Getreide und Hülsenfrüchten. Es gibt Zinkpräparate in verschiedenen Kombinationen in der Apotheke oder im Drogeriemarkt. |
Nur für Frauen?18.02.2001Die Wissenschaft forscht. Nun haben Japanische Wissenschaftlerentdeckt, dass Frauen durch reichhaltigen Verzehr von Gemüse das Erreichen der Wechseljahre hinauszögern können. Dabei wirken grüne und gelbe Sorten wie Bohnen, Brokkoli, Kohl, Karotten, Peperoni und Spinat besonders verjüngend auf den weiblichen Organismus. In einer sechsjährigen Langzeitstudie haben die Forscher der Medizinischen Abteilung der Gifu Universität in Tsukasa-machi mehr als 1130 Frauen im Alter zwischen 35 und 54 Jahren untersucht. Bei denjenigen, die regelmäßig grünes und gelbes Gemüse verzehrten, war der Zeitpunkt der Menopause um durchschnittlich zwei Jahre verzögert. |
GrabpflanzenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 02.02.2001Bei der Grabbepflanzung wird sehr oft die Wüchsigkeit der Pflanzen vergessen. Das trifft besonders bei Gräbern zu, die nicht all zu oft besucht werden. Die oft verwendeten immergrünen Gewächse können so schnell stören. Darum soll man Pflanzen verwenden, die eine gute Schnittverträglichkeit zeigen oder nur langsam wachsen. Zu den letzteren zählen die Kiefern, Pinus mugo "Mops" und Pinus mugo "Pumilo". Es gibt auch kleine Arten von Tannen, Scheinzypressen, Eiben und Wacholder. Bei den Laubgehölzen eignet sich eventuell der Fächerahorn, Acer palmatum, mit seinem spärlichen Wuchs. Weitere geeignete Pflanzen sind die Prachtglocke (Enkianthus campanulatus), der Seidelbast (Daphne mezereum), die Hortensien (Hydrangea arborescens, H. paniculata), die Bartblume (Caryopteris) und der Hibiskus ( Hibiscus syriacus). Als Bodendecker kommen Gehölze wie Efeu (Hedera helix "Minima"), Spindelbusch (Euonymus fortunei "Minimus") und Zwergmistel (Cotoneaster dammeri) infrage. Bei den bodendeckenden Stauden eignen sich Katzenpfötchen (Antennaria dioica), Thymian (Thymus serphyllum) und Stachelnüsschen (Acaena) für einen sonnigen Standort, und Golderdbeere (Waldsteinia) und Immergrün (Vinca) für den schattigen Standort. |
SanddornAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 02.02.2001In den letzen Wochen bin ich, auf der Suche nach interessanten Artikeln, auf den Sanddorn gestoßen. Diese faszinierende Pflanze mit ihren leuchtend orangefarbenen Früchten ist eine wahre Vitaminbomben. Sie ist besonders reich an Vitamin C (450 mg/100g) und übertrifft damit die Apfelsine (50 mg/100g) und die Schwarze Johannesbeere (180 mg/100g). Die Beeren haben aber noch andere wichtige Inhaltsstoffe, Vitamin E, B1, B2, B3, B9, B12 (für Vegetarier, da sonst fast nur im Fleisch), K, P, Provitamin A, Bioflavonoide, essenziell ungesättigte Fettsäuren, Aminosäuren und Spurenelemente und 15 verschiedene Mineralstoffe, zu denen vor allem Kalium, Magnesium, Calcium gehören. Es gib Sanddornsaft - etwas ungewohnt im Geschmack-, Sanddornöl aus Fruchtfleisch und Kernöl. Ich bin zwar kein Mediziner, aber was ich da an Anwendungsbeispielen gefunden habe ist schon enorm. >>>Hier habe ich alles wissenswerte zusammengefasst.>>> |
Gesunder GartenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 02.02.2001Wir freuen uns alle über Gemüse aus dem eigenen Garten. Die reine Natur, denken wir. Und wenn wir alles richtig machen stimmt das auch. Man kann aber auch sehr schnell einiges übersehen. Wie verhält es sich mit dem Regenwasser vom Kupferdach oder aus der Zinkrinne. Dabei spielt der pH-Wert des Bodens eine wichtige Rolle. Je saurer der Boden ist, umso mehr nimmt das Gemüse Metalle auf, da die Ionen mobil und damit verfügbar sind. Die oben genannten Beispiele sind aber keine echte Gefahr für uns. Viel größer ist der Schaden, den man durch zu hohen Düngereinsatz oder durch Schädlingsbekämpfungsmittel verursacht. Da gibt es z.B. die Schneckenkörner, die auch das Schwermetall Kupfer enthalten können. Ein maßvoller Einsatz oder besser, Alternativen, sind angebracht. Dabei braucht unser Körper täglich Kupfer als lebensnotwendiges Spurenelement. Zu viel Kupfer ist allerdings schädlich für den Organismus. Sehr empfindlich auf Kupfer reagieren Bodenorganismen, die für den Abbau organischer Substanz und die Stickstofffixierung verantwortlich sind. Kupfermangel bewirkt bei Gerste und Weizen z.B. eine Weißfärbung der jüngeren Blätter. Ein Zuviel an Kupfer führt dagegen zu Wachstumshemmungen. |
Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen15.01.01Gut verträglich und ohne Nebenwirkungen gegen Spannungskopfschmerzen (Alltags- oder Stresskopfschmerzen) ist Pfefferminzöl. Es wird ausschließlich äußerlich angewendet und großflächig auf Stirn und Schläfen verteilt. So soll es ähnliche Wirkung wie Aspirin oder Paracetamol haben. Die Wirkung beruht vor allem auf dem kühlenden Effekt des Menthols. Kälte ist eine natürliche Schmerzbremse. |
Was, wenn der Benjamin zu groß wird?Aus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 03.01.2001Zur Gattung Ficus gehören mehr als 800 Arten immer- und sommergrüner Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen. Sie sind weltweit in den tropischen Gebieten beheimatet. Neben dem Echten Feigenbaum (Ficus carica) gehören auch unsere Gummibäume (Ficus elastica, Ficus benjamina) zu dieser Gattung. Die bei uns im allgemeinen bekannten Arten sind nicht winterhart, aber hervorragende Topf- und Kübelpflanzen. Die Echte Feige soll, eine geschützte, warme Lage vorausgesetzt, auch in unseren Breiten wachsen (sonniger Standort vor einer Südwand mit Windschutz). Ob man aber Früchte erntet ist fraglich. Als Topfpflanzen sollten die einzelnen Arten nicht zu stark gegossen werden. Die Zimmerpflanzen können im Prinzip zu jeder Zeit gestutzt werden. Ich halte das Frühjahr aber für am günstigsten, da dann die Lichtverhältnisse besser werden. Die Schnittstellen an den dickeren Äste werden mit einem Wundverband verschlossen. Ich verwende dazu Zellstoff, den ich über die Schnittstelle binde. So wird der Gummifluss schnell gestoppt. Den Zellstoff entferne ich erst, wenn die Stelle vollkommen trocken ist. |
CitrusAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 03.01.2001Wer ist nicht schon einmal auf die Idee gekommen seine Orangen selbst zu ziehen. Ein Kern ist schnell gefunden. Ob Orange, Zitrone, Mandarine und Graphfrucht sie keimen alle auch im Wohnzimmer. Die meisten werden aber nie Früchte tragen können, auch wenn die Bedingungen optimal sind. Sie sind nämlich in der Mehrzahl nicht kernecht. Bei der Blutorange könnte es klappen, wenn sie nicht zu groß werden würde. In unseren Breiten sollte sie, auch wegen der Frostempfindlichkeit, im Topf gehalten werden. Um die Wüchsigkeit zu drosseln muss man eine geeignete Unterlage finden, um sie zu veredeln. Ist dies alles gelöst braucht man noch einen passenden Winterplatz. Orangen sind etwas heikel. >>> Fast alles über Citrus findest du hier! >>> |
Wenn die Blätter gelb werdenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 03.01.2001Im Winter passiert es immer wieder, dass einige Zimmerpflanzen gelbe Blätter bekommen. Besonders häufig passiert dies bei Pflanzen in Hydrokultur. Die Ursache ist oft zu viel Wasser. Obwohl die Pflanzen bei unseren, zentralbeheizten Räumen nach Feuchtigkeit lechzen, mögen die meisten Arten keine nassen Füße. Auch eine zu konzentrierte Nährlösung kann schädlich sein. Die Pflanzen verdursten, weil die Wurzeln verfaulen. Schnelle Hilfe ist notwendig. Man nimmt die geschädigten Pflanzen aus den Töpfen, spült die Wurzeln gut ab und entfernt dabei gleich die faulen, matschigen Teile. Je früher man diese Maßnahmen ergreift, um so mehr Wurzeln sind noch zu retten. Die Pflanzgefäße werden gründlich gesäubert. Anschließend werden die Pflanzen in das Substrat deiner Wahl eingepflanzt. |
Die es feucht mögenAus dem ..::RASENLATSCHER::.. vom 03.01.2001Im Badezimmer und in der Küche herrscht meistens warme, feuchte Luft vor. Wenn dazu noch genügend Licht vorhanden ist, können hier Farne, Orchideen, Zimmerbambus, Zyperngras, Bubiköpfe, Simse, Anthurie und andere Pflanzen, die es eher feucht mögen, besonders gut gedeihen. |
© 1999 - 2003 by Frank Koplin |
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